Romagnoli
Die Cantina Romagnoli belebt Antonio Romagnolis Vision weiter: hochwertige Schaumweine nach klassischer Flaschengärung aus den Hügeln bei Piacenza. Auf rund 50 ha biologisch bewirtschafteter Weinberge entstehen facettenreiche Weine aus Pinot Noir, Chardonnay sowie autochthonen Sorten – geprägt von eisenhaltigen Böden, Tradition und Innovation.
Romagnoli
Il Pigro Vino Spumante Metodo Classico Brut 2022
Il Pigro Metodo Classico Brut: Feinperliger Spumante aus Pinot Nero & Chardonnay, 24 Monate Flaschengärung. Duft nach Brotkruste, Haselnuss und weißen Blüten. Am Gaumen cremig, mineralisch und elegant mit feiner Säure. Ideal als Aperitif oder zu Meeresfrüchten.
Inhalt: 0.75 l (23.87 € / l)
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Wissenswertes über den Il Pigro Spumante Brut
Die traditionelle Flaschengärung ("Metodo Classico") ist das aufwendigste Verfahren zur Schaumweinherstellung – international bekannt aus der Champagne.
Nach der ersten Gärung im Edelstahltank folgt eine zweite Gärung in der Flasche. Dabei wandeln zugesetzte Hefe und Zucker den Wein in einen feinperligen Schaumwein um.
Die lange Reifung auf der Hefe – bei Il Pigro mindestens 24 Monate – verleiht ihm feine Aromen von Brioche, Brotkruste und gerösteten Nüssen. Diese Aromen entstehen durch die Autolyse der Hefezellen – ein echtes Qualitätsmerkmal, das Geduld und handwerkliches Können erfordert.
Warum „Il Pigro“?
Der Name „Il Pigro“ bedeutet auf Italienisch: „Der Faule“ – ein humorvoller Hinweis auf den langen Reifeprozess des Weins.
Denn hier darf der Wein in aller Ruhe auf der Hefe reifen, um seine ganze Tiefe und Eleganz zu entfalten. Degorgieren: Februar 2025.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Il Pigro Vino Spumante Metodo Classico Brut kalt bei 6-8°C.
Lagerung: Der Il Pigro Vino Spumante Metodo Classico Brut kann 5-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Il Pigro Vino Spumante Metodo Classico Brut passt ideal als Aperitif oder zu eleganten Speisen wie Meeresfrüchten, feinem Fisch oder mildem Käse.
So entsteht der Il Pigro Spumante Brut
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Emilia-Romagna
Anbau: konventionell
Boden: Roter Ton antiken Ursprungs mit Vorkommen von Eisen und anderen mineralischen Elementen.
Herstellungsverfahren
Handlese in kleinen Kisten zum optimalen Reifezeitpunkt der Trauben. Sanfte Pressung und Kaltklärung des Mosts. Vergärung bei 14–16°C im Edelstahltank für ca. 15 Tage.
Nach der ersten Gärung ruht der Grundwein in Edelstahl.
Anschließend zweite Gärung in der Flasche nach dem Metodo Classico (traditionelle Flaschengärung), mit selektionierten Hefen. 24 Monate Flaschenreifung auf der Hefe, bevor das Degorgieren erfolgt.
Traubensorte
Pinot Nero 60% und Chardonnay 40%.
So schmeckt der Il Pigro Spumante Brut
Farbe
Helles Strohgelb mit feinem, anhaltendem Perlage.
Bukett
Elegante Hefenoten, typische Noten von "Croûte de pain" (Brotkruste).
Geschmack
Cremige Textur mit edler Säure. Noten von gerösteter Haselnuss, zarter Mineralität. Nobler, raffinierter Spumante mit großem Charme.
Jahrgang 2022:
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Das Weingut: Romagnoli
Antonio Romagnoli hatte eine Vision: Als erster in den Hügeln um Piacenza hochwertige Schaumweine mittels der klassischen Flaschengärung zu vinifizieren. Heute belebt die gleiche Philosophie die neue Generation von Romagnoli unter der Leitung von Alessandro Perini. Ein Weingut mit einer jungen Seele, immer mit Blick auf die Tradition, aber immer auch neugierig und innovativ!
Die Weinberge, die teils fast 50 Jahre alt sind, erstrecken sich über circa 50 Hektar und werden alle nach biologischen Kriterien bewirtschaftet. Mit einer Höhenlage zwischen 190 und 230 Metern über dem Meeresspiegel in einem Gebiet, das vom Fluss Nure aus zu einem Plateau ansteigt. Das Terroir ist einzigartig, geprägt vom hohen Gehalt an Eisenmineralien, der die Erde rot färbt. Sehr fruchtbare Böden in den Tallagen für die Pinot Noir- und Chardonnay-Reben, auf den Hügeln die kargen, steinigen Hänge für die Rebsorten Malvasia, Barbera, Croatina und Ortrugo.
Es sind die geologischen Gegebenheiten und die daraus resultierenden unterschiedlichen bioklimatischen Bedingungen, die die Weine der Cantina Romagnoli so facettenreich machen. Allen voran die Rosso- und Bianco-Varietäten, auf deren Etikett das wahrscheinlich erste bekannte Gemälde von Michelangelo da Caravaggio aus dem Jahr 1591 abgebildet ist.
Das Motto des Önologen Alessandro Perini:
"Wein zu machen ist eine Leidenschaft, eine Lebensphilosophie, ein ständiges Träumen und Vorstellen. Aber es ist nicht einfach, Opfer sind nötig. Die Natur ist unser Reichtum, aber auch unsere größte Angst. Wer Wein macht, hat den Blick immer in die Luft gerichtet: um den Himmel im Auge zu behalten und die Aromen der Ernte zu riechen. Die besten Weine entstehen aus "Wetten" mit den Trauben, die jedes Jahr unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Aromen offenbaren.... Deshalb denke ich, dass das Wichtigste in und hinter jedem einzelnen Label die Menschen sind. Erfahrene Hände, die sich um alles kümmern, vom Weinberg bis zur Flasche, von der Traube bis zum Glas. Denn Wein ist ein Erlebnis, das erzählt werden muss."
Die Cantine Romagnoli befindet sich in Villò di Vigolzone, im Val Nure, etwa 20 km südlich von Piacenza. Das Unternehmen wurde bereits 1857 gegründet als landwirtschaftlicher Betrieb. Mit einer Scheune, einem Stall für das Vieh, mit Silos für die Maislagerung und einem Innenhof mit Brunnen wies das Landgut die klassische landwirtschaftliche Struktur seiner Zeit auf. 1926 kaufte die Familie Romagnoli den bäuerlichen Hof.
Der Sitz des Anwesens liegt zwischen Parma und Mailand, in den Colli Piacentini, wo der Apennin in die Poebene übergeht. Hier hochwertige Weine zu produzieren, erschien wenig erfolgversprechend. Zumal gerade die Emilia Romagna viele Jahrzehnte vorrangig für einfache Weine und minderwertige Lambruso bekannt war.
Erst in den 1970er Jahren begann man unter Federführung des damaligen Eigentümers Antonio Romagnoli mit der Spezialisierung auf den Weinbau. Seine Vision: Die Produktion von hochwertigen Schaumweinen nach der klassischen Flaschengärungs-Methode. Mit deren erfolgreicher Vermarktung und der Erfahrung der folgenden Jahre entstehen bald auch großartige Weine. Die Weinberge steigen vom Flüsschen Nure bis zu einem Plateau auf 230m an und weisen unterschiedlichste Bodenbeschaffenheit auf. So finden die Rebsorten Barbera, Malvasia, Merlot, Chardonnay, Pinot Noir hier ihr ideales Habitat und sind perfekte Vertreter ihres Terroirs.
2012 übernehmen die Familien Ferrari und Perini die Cantina. Kontinuierlich verfolgen sie die Philosophie weiter. Zudem wird seit einigen Jahren Stück für Stück auf Bio-Anbau umgestellt. Alessandro Perini hat als erfahrener Önologe ein junges Team aufgebaut, mit dem er "Nuova Romagnoli" verwirklichen kann: Ein Weingut mit einer jungen Seele, immer der Tradition verbunden, aber mit dem großen Wunsch zu überraschen.