In diesem Riserva enthüllt die autochthone Rebsorte Lagrein ihre ganze Authentizität: Südtirol Lagrein Riserva DOC Praepositus. Im Glas zeigt der Rotwein ein undurchdringliches Violett und einen Duft nach feiner dunkler Frucht und Schokolade. Am Gaumen rauchig, dicht, mit druckvollem Körper und schöner Säure ausgestattet. Ein Erlebnis zu vielen Gelegenheiten!
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Sandiger und lehmiger von Quarzporphyr durchzogener Schwemmboden.
Lese der Lagrein Trauben von Hand Mitte September. Maischegärung für ca. 15 Tage im Edelstahl mit kontrollierter Tresterflutung. Maximale Gärtemperatur 28°C. Säureabbau und Reifung für 24 Monate in französischem Barrique und Tonneaux (1/3 neu). Schließlich reift der Riserva noch 12 Monate in der Flasche.
Nur die Trauben aus den besten Lagen schaffen es in die Praepositus Linie (dt. Vorsteher, Probst)! Hier passt alles: Von den seltenen, besonders geeigneten Lagen über die Temperaturverteilung bis hin zum Alter der Rebstöcke. Dazu die strickte Reduzierung des Ernteertrags sowie die ausgeklügelte Vinifizierung. So entstehen herausragende Cru Weine, die sich sehr wohl als "Praepositus“ bezeichnen dürfen. "Jede Sorte hat ihr Platzl". Diese Philosophie der Kellerei trifft auf den Lagrein Riserva der Präepositus-Linie ganz besonders zu! Ein Lagenwein aus den eigenen Familienweingärten in Gries, wo von alten Rebstöcken nur Kleinstmengen geerntet werden.Die Rebsorte Lagrein ist eine der beiden autochthonen Rebsorten Südtirols. Sie wurde erstmals 1379 urkundlich erwähnt und zählt zu den Klassikern dieser beliebten Urlaubsregion. Die robuste Traube liebt ausgiebige Sonnenstrahlen und kalkhaltige Böden. Wahrscheinlich wurde sie auch deshalb im Bozener Becken heimisch. Wobei der Namen sich sowohl vom Ortsteil Gries oder auch vom Vallagarina, dem südlichen Etschtal ableiten läßt.Die Bezeichnung Riserva darf im Alto Adige nur ein Rotwein tragen, der insgesamt 2 Jahre dem Vinifizierungsprozess unterlag. So gewinnen die Riservas ein komplexeres und tiefgründigeres Geschmacksprofil und unterscheiden sich dadurch deutlich von den jüngeren Vertretern der Lagrein- Familie.