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Tramin

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Die Kellerei Tramin vereint 160 Winzerfamilien mit 270 ha Weinbergen im Südtiroler Unterland. Sorgfalt im Weinberg und präzise Kellerarbeit brachten sie an die Spitze Alto Adiges. Unter Willi Stürz entstand ein starkes Portfolio von klassischen DOC-Weinen bis zu Kultetiketten wie Nussbaumer und der innovativen T-Linie.

Tramin

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Lagrein Südtirol DOC 2024

Artikel-Nr.: 2475

Mediterrane Tage und kühle Fallwinde in der Nacht sorgen für Komplexität und tanninkräftige Struktur. Dazu kommt die akribische Lese der Lagrein Trauben. Und natürlich die Vinifizierung in der Genossenschaftskellerei Tramin. Das Ergebnis: Südtirol Lagrein DOC. Ein Rotwein mit rubinroter Farbe und sanften Aromen von Veilchen und Brombeeren. Am Gaumen besonders vollmundig und weich mit leicht herben Aromen und einem fruchtigen Finale. Dieser Rosso aus Südtirol behauptet sich auch neben kräftigen Speisen!

12.50 €

Wissenswertes über den Lagrein

Aufgrund ihrer genossenschaftlichen Aufstellung kann die Cantina Tramin für diesen Rotwein das beste Lesegut aus den vielen Lagen des Alto Adige verwenden. Die Rebsorte Lagrein ist eine der beiden autochthonen Rebsorten Südtirols. Sie wurde erstmals 1379 urkundlich erwähnt und zählt zu den Klassikern dieser beliebten Urlaubsregion. Die robuste Traube liebt ausgiebige Sonnenstrahlen und kalkhaltige Böden. Wahrscheinlich wurde sie auch deshalb im Bozener Becken heimisch. Wobei der Namen sich sowohl vom Ortsteil Gries oder auch vom Vallagarina, dem südlichen Etschtal ableiten läßt. Dabei galt der Lagrein viele Jahrzehnte als reiner Verschnittwein ohne Renomée und drohte von der Bildfläche zu verschwinden. Das Revival gelang erst in den 1980er-Jahren, als immer mehr Kellereien das Potential der Rebsorte erkannten und An- und Ausbau mit striktem Qualitätsbewußtsein forcierten. Die Lagrein-Familie besticht mit ihrer dunklen Farbe, den Beerenaromen, Veilchen und häufig etwas würzigen Noten nach Schokolade oder Tabak.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.

Lagerung: Der Südtirol Lagrein DOC kann noch bis zu 3-4 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Südtirol Lagrein DOC passt bestens zu den deftigen Tiroler Gerichten. Ein vorzüglicher Rotwein zu Wildgerichten, dunklem Fleisch, oder zu Hartkäse oder pikantem Käse.

So entsteht der Lagrein

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: konventionell

Boden: Tiefgründig, lehmig mit kalkhaltigem Anteil.

Herstellungsverfahren

Nach der Lese der Lagrein Trauben von Hand werden diese in kleinen Behältern angeliefert. Abbeeren und Gärung bei kontrollierter Temperatur von 28°-30°C in kleinen Edelstahltanks und Betonfässern. Anschließend erfolgt ein biologischer Säureabbau und eine mindestens 6-monatige Lagerung. Der Ausbau des Rotweins findet teilweise im Holzfass und teilweise in Betonfässern statt.

Traubensorte

Lagrein 100%.

So schmeckt der Lagrein

Farbe

Dunkelrubin mit granatroten Reflexen.

Bukett

Elegant und vielschichtig. Duftet nach Veilchen, Brombeere und etwas Kirsche, begleitet von erdigen Tönen.

Geschmack

Vollmundig mit angenehmer Fülle. Zeigt im Gaumen Himbeere, dunkelrote Kirsche, bittersüße Schokolade, schwarze Lakritze und Gewürze in einer tanninkräftigen Struktur. Langes Finale.

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Das Weingut: Tramin

Heute umfasst das Weingut Tramin 160 Winzerfamilien. Sie bewirtschaften insgesamt rund 270 Hektar Weinberge im Südtiroler Unterland rund um Tramin, Neumarkt, Auer und Montan. Die gewissenhafte Arbeit der Genossenschaftsmitglieder und die besondere Wertschätzung jedes einzelnen Weinbergs bilden die Grundlage für den Erfolg der letzten Jahrzehnte.
Nicht nur die Sorgfalt im Weinberg, auch die Präzision im Weinkeller und die Sensibilität beim Ausbau für jeden einzelnen Wein haben die Kellerei an die Spitze der Weinproduzenten im Alto Adige gebracht. Dabei werden 70% der produzierten Flaschen auf dem italienischen Markt vertrieben, 30% sind für den Export bestimmt. Zu verdanken ist dieser Aufschwung vor allem Willi Stürz, seit den 90ern Kellermeister und heute auch Geschäftsführer.
Ihm ist es gelungen, die gesamte Bandbreite an Duftnoten und Aromen der Region im Weinportfolio der Genossenschaftskellerei zu präsentieren. Die Weine der klassischen Linie offenbaren die typischen Eigenheiten der einzelnen Reben und der unterschiedlichen Terroirs. Hier bestechen die Weißweine mit den Rebsorten Weißburgunder, Chardonnay, Pinot Grigio und Sauvignon, alle reinsortig und mit DOC Status. Eine Sonderstellung nimmt der Südtirol Gewürztraminer DOC ein. Der trockene Weißwein aus dem Herzen des historischen Anbaugebiets wird in Edelstahl ohne Holz ausgebaut.
Sein großer Bruder, der Nussbaumer Gewürztraminer DOC, gilt als der beste Gewürztraminer Italiens. Er führt die Riege der Selektionsweine an. Auch Namen wie Hexenbichler Vernatsch DOC, Stoan, Unterebner und Urban Lagrein Riserva und Chardonnay Riserva haben beinahe schon Kultstatus. Alle sind die beste Interpretation des Terroirs in Südtirol und des Könnens der Winzer.
Vor einigen Jahren gelang Kellermeister Williy Stürz ein weiterer Coup. Er vinifizierte die T-Linie, einen Weiß, einen Rosé und einen Rotwein von innovativer Konzeption. Sowohl der Bianco als auch der Rosato sowie der Rosso sind Cuvées IGT aus charakterstarken Rebsorten. Es entstanden preiswertere Alltagsweine mit hohem Wiedererkennungswert, die das Potential der Trauben aus dem Alto Adige voll ausschöpfen.

In einer für viele Südtiroler Weinbauern perspektivlosen Zeit gründete Christian Schrott 1898 die Genossenschaft Tramin. Als Pfarrer von Tramin und späterer Abgeordneter im Parlament in Wien sicherte er damit die Zukunft vieler kleiner örtlicher Winzer. Dank der Stärke dieser Verbindung hat sich das Weingut Tramin im Laufe der Zeit zu einer der etabliertesten Genossenschaften in der Region und zu einem weltweit anerkannten Modell entwickelt.
1971 fusioniert Cantina Tramin mit der 1893 gegründeten Genossenschaft Neumarkt. Diese Verbindung vereint in einem einzigen Unternehmen ein reiches Erbe an Traditionen und Weinbergen. Darunter die prestigeträchtigen Blauburgunderlagen in Mazzon und Glen. Bis zu den 90 Jahren war die Kellerei eine von vielen und litt auch unter dem Imageverlust der Rot- und Weißweine der Region Südtirol.
Die Wende kam mit Eintritt des neuen Kellermeisters, Willi Stürz. Unter seiner Federführung etablierte sich ein rigoroses Qualitätsdenken. Neben den Klassikern wird die Selektionslinie vinifiziert. Sie besteht heute aus Nussbaumer, Terminum, Unterebner, Stoan, Freisinger, Maglen, Urban und Loam.
2010 wird der Umbau der Kellerei abgeschlossen. Die Lage inmitten der Heimat des Gewürztraminers offenbart sich beim Blick aus der Vinothek und dem Verkostungsraum. Hier kann der Besucher ein traumhaftes Panorama auf Kalterer See, Weinberge und Alpengipfel genießen. Das skulpturgleiche Gebäude ist ein Projekt des renommierten Südtiroler Architekten Werner Tscholl. Die grüne Stahlkonstruktion , die der Form von Rebstöcken nachempfunden ist, ist nicht nur das Aushängeschild der Cantina, sondern wird zum Wahrzeichen von Tramin.