Albinea Canali
Die Kellereigenossenschaft Albinea Canali ist seit über 50 Jahren Teil der Gruppe Cantine Riunite und zählt dank moderner Technik zu den Vorzeigebetrieben für Lambrusco. Die Weinberge an den Ausläufern des Apennin bieten ideale Bedingungen für lebendige Frizzante und Spumante. Das Sortiment reicht von Grasparossa und Sorbara bis hin zu charaktervollen Blends.
Albinea Canali
Lambrusco dell'Emilia Frizzante Semisecco IGT Bio
Ein klassischer Bio-Lambrusco dell'Emilia der traditionsreichen Kellereigenossenschaft Albinea Canali. Das intensive Violettrot und der leicht würzige Duft wecken Vorfreude, die nicht enttäuscht wird. Von Antipasti bis Dolci, als halbtrockener Lambrusco kann dieser Frizzante mit seiner feinen Restsüße eine ganze Mahlzeit begleiten. Ein unkomplizierter Lambrusco, der zum geselligen Genießen einlädt.
Inhalt: 0.75 l (7.87 € / l)
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Wissenswertes über den Lambrusco Semisecco
Schon in der Antike versuchten die Römer, den Weinbau in der Emilia zu etablieren. Sie schätzten den fruchtigen Geschmack und die üppigen Erträge. Das Experiment scheiterte. Die Reben verwilderten am Straßenrand. So wurden viele aus Wildreben gezüchtete Rebstöcke unter dem Begriff Lambrusco als "der vom Straßenrand" vermarktet. Dabei waren bzw. sind die mehr als 50 bekannten Lambrusco-Reben lokale Abarten und häufig überhaupt nicht miteinander verwandt. In der Trattoria um die Ecke, in Bars und im Familienkreis galt die wilde Rebe zu Beginn des 20. Jahrhunderts als typisches
Alltagsgetränk. Und dann in den 50er und 60er Jahren als in Massenproduktion hergestellter Exportschlager, meist als minderwertiger, süßlicher Schaumwein. Um zum einen dem Wildwuchs und der Marktüberschwemmung auf niedrigem Qualitätsniveau zu begegnen und auch um dem Verbraucher Klarheit zu verschaffen, wurden die Rebsorten zusätzlich in Gebiete mit kontrollierter Herkunft unterteilt. Die DOC Bereiche Lambrusco di Sorbara, Grasparossa di Castelvetro, Reggiano und Salamino liegen alle in der Region Emilia-Romagna und beweisen die Vorherrschaft dieses Gebiets für Lambrusco Etiketten. Dabei reichen die Varietäten von Stillwein über Frizzante, also Perlwein, bis hin zum Spumante. Und von trocken über halbtrocken bis amabile.
Abfüllung 2025.
Öko-Kontrollnummer: IT-BIO-009.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Perlwein bei 8-10°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Lambrusco dell'Emilia Frizzante Semisecco IGT Bio jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Lambrusco dell'Emilia Frizzante Semisecco IGT Bio eignet sich besonders als Aperitif sowie als Essensbegleiter. Der Perlwein passt sehr gut zu Vorspeisen, Pastagerichten sowie zu würzigen Grilltellern. Als halbtrockener Lambrusco auch eine gute Kombination zu Süßspeisen.
So entsteht der Lambrusco Semisecco
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Emilia-Romagna
Anbau: biologisch
Boden: Mischböden aus Mergel, Ton und Kalk.
Herstellungsverfahren
Auslese der besten Lambrusco Trauben. Natürliche Gärung in geschlossenen Autoklaven unter Verwendung ausgewählter Hefe. Dabei wird die Gärung per Kälteschock unterbrochen, um einen natürlichen Restzuckergehalt zu erhalten.
Traubensorte
Lambrusco dell'Emilia.
So schmeckt der Lambrusco Semisecco
Farbe
Intensives Rubinrot mit violetten Reflexen.
Bukett
Intensiv mit Anklängen von Waldbeeren und würzigen Noten.
Geschmack
Spritzig, vollmundig und harmonisch mit einer feinen Restsüße.
Jahrgang :
Kundenbewertungen (1)
Ausgewogener, nicht zu süßer Lambrussco
Ein sehr schöner, ausgewogener Lambrusco mit nicht zu viel Süße, wunderbar erfrischend an heißen Sommertagen. Wir haben einige andere Vertreter dieser Sparte bei televino probiert und favorisieren diesen Wein, der zudem ein sehr gutes Verhältnis von Preis zu Leistung (Geschmack) aufweist - das ist natürlich nur unser persönlicher Geschmack.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Albinea Canali
Die Kellereigenossenschaft Albinea Canali gehört seit über 50 Jahren zur Gruppe Cantine Riunite, die sich neben der eigenen Weinproduktion auch um die Vermarktung verschiedener Kellereien aus der Emilia Romagna kümmert.
Mit den komplett renovierten Gebäuden und den modernst ausgestatteten Kellereitechniken zählt Albinea Canali heute zu den Vorzeigebetrieben in Sachen Lambrusco. Dabei profitiert die "wilde Rebe" von der Lage der Weinberge an den auslaufenden Hügeln des Apennin. Viel Sonne, die kieshaltige Struktur der Erde und der Schutz der Gebirgskette begünstigen das Wachstum dieser ertragreichen Rebsorte. Die sorgfältige Auswahl der hochwertigsten Produktionszonen, die penible Arbeit im Weinberg sowie ausgeklügelte Vinifizierungstechniken lassen Frizzante und Spumante entstehen mit lebhaften und unverwechselbaren Eigenschaften.
Dabei sind die Lambrusco Etiketten ein Spiegelbild der Landschaft rund um die Hauptstadt Modena in der Emilia Romagna. Mit dem Grasparossa DOC Codarossa, der aromatischen Sorte aus dem Süden und dem hochwertigen Sorbara aus dem Norden vinifiziert die Genossenschaft die beiden herausragenden Reben in unterschiedlichen Geschmacksausrichtungen von trocken über halbtrocken bis lieblich. Auch die Cuvée Foglie Rosse DOC aus Reggiano Reben lässt die Herzen von Frizzante Freunden höher schlagen.
Hervorragend die Blends Ottocentorosa IGT als Rosato und Ottocentonero IGT als tiefdunkelrote Lambrusco Komposition. Beide können eine ganze Mahlzeit begleiten, vom Aperitif bis zum Dolce. Und das zum kleinen Preis. Dass im Sortiment ein Bio Rotwein nicht fehlen darf und ein Cabernet Sauvignon DOC aus der Einzellage Vigna di Monteleone, ist auch dem Önologen Franco Roccatello zu verdanken.
Eine Sonderstellung nimmt der Lambrusco dell'Emilia Metodo Ancestrale IGT ein. Der Perlwein gärt in der Flasche weiter und wird nicht gefiltert, ganz nach traditioneller herkömmlicher Methode!. Ein Must-Have für Fans natürlicher Weine und vielfach prämiert!
Die Geschichte der Kellerei begann im Jahre 1934. Damals wurden die meisten Weinberge von Bauern bewirtschaftet, die ihre Trauben während der Ernte an Zwischenhändler geradezu verscherbelten. Grund genug für den Ingenieur Lorenzo Motti und den Buchhalter Riziero Camellini, die Winzer unter einen Hut zu bringen und eine neue Kellerei zu gründen.
Zunächst waren es sieben, dann zwölf Winzer. Ziel war, ein neues Produktionsmodell zu schaffen in dem stark landwirtschaftlich geprägten Hügelland südlich von Reggio Emilia. Die Idee gefiel allen – sowohl den Besitzern wie auch den Weinbauern. So kam es 1936 zur offiziellen Gründung der Cantina Albinea Canali.
In den 50er Jahren entstand in der Emilia Romagna auch die Cantine Cooperative Riunite. Dieser Kellereivereinigung gelang es, die vielen kleinen Betriebe und Betriebsverbände zu einem Unternehmen mit genossenschaftlicher Struktur zusammenzulegen. Lambrusco gehört zwar zu den ältesten und autochthonen Reben Italiens, war aber Mitte des 20. Jahrhunderts als Massenprodukt billigster Prägung in Verruf geraten.
Erst Ende des 20. Jahrhunderts gelang der Relaunch, zu dem die Kellerei Albinea Canali nicht unwesentlich beitrug. Dabei profitierte die Cantina von ihrer mehr als 50-jährigen Zugehörigkeit zur Cooperativa. Ihr verdankt sie nicht nur know-How auf allen Ebenen der Weingewinnung und Vermarktung, sondern vor allem auch die Modernisierung der Anlagen 2005 mit modernster Technologie.
Dabei haben sich die Winzer von jeher auf die wilde Rebe der Region spezialisiert. Die Rebsorte Lambrusco mit all ihren Spielarten bestimmt bis heute das Portfolio der Kellerei. Bevorzugt durch ein günstiges Klima, wo die Ebene in die Hügellandschaft des Apennin übergeht, finden Gasparossa, Sorbara, Salamino und Reggiano ideale Bedingungen.
Heute sind ca. 170 Winzer in der Cantina Albinea Canali organisiert. Sie sorgen mit ihren einzigartigen Frizzante und Spumante Etiketten regelmäßig für Aufsehen. Bei Weinkritikern genauso wie bei der steigenden Anzahl von Lambrusco Fans.