St. Pauls
„Neue Stahltanks in altem Gemäuer“ beschreibt die Kellerei St. Pauls treffend. Über 200 Winzer bewirtschaften 200 ha im Überetsch. Im historischen Keller entstehen dank Gravitation, Holz und Stahl schonend vinifizierte Weine. Vier Linien – von DOC-Klassikern bis zu hochprämierten Selektions- und Alte-Reben-Weinen – spiegeln Terroir und Rebsorte perfekt wider.
St. Pauls
Meris Merlot Rose Südtirol DOC 2025
Die Kellerei St. Pauls bezeichnet ihren Merlot Meris als den "Heiteren". Bei diesem Südtiroler Rosé sticht vor allem die feine Fruchtsäure heraus. Mit seiner Leichtigkeit und Frische zaubert er pure Lebensfreude ins Glas. Ein schön trockener Rosato für viele Gelegenheiten. Und ein guter Begleiter für gesellige Runden.
Inhalt: 0.75 l (16.67 € / l)
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Wissenswertes über den Merlot Rose Meris
Merlot ist die weltweit zweithäufigst angebaute Rebsorte. Mit riesigen Qualitätsunterschieden reicht ihre Palette vom einfachen Bauernwein bis hin zum Spitzengewächs. Sie gilt als absoluter Gaumenschmeichler, samtweich und fruchtig. Mit den dünnen Traubenschalen bringt die Merlot Rebe weniger Farb- und Gerbstoffe in den Wein. Auch deshalb wird sie gerne im Team als Cuvée vinifiziert.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rosé gekühlt bei 10-12°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Meris Merlot Rose DOC jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Meris Merlot ist ausgesprochen vielseitig. Ein Rosé zu leichten bis mittelkräftigen Gerichten.
So entsteht der Merlot Rose Meris
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: konventionell
Boden: Mineralstoffreicher, lehmiger Kalkschotter mit Sandanteil.
Herstellungsverfahren
Kurze Mazeration der Merlot Trauben auf den Schalen. Vergärung im Edelstahl bei 18° C, kein biologischer Säureabbau. Der Rosé reift auf der Feinhefe und wird Ende Januar abgefüllt.
Traubensorte
Merlot 100%.
So schmeckt der Merlot Rose Meris
Farbe
Brillantes Hellrot.
Bukett
Frisch, elegant, fruchtig und vielschichtig; erinnert an rote Früchte kombiniert mit einer feinwürzigen Note.
Geschmack
Fruchtig, trocken und leicht mit einer feinen und gut eingebundenen Säure.
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Das Weingut: St. Pauls
„Neue Stahltanks in altem Gemäuer“. Mit dieser Symbiose zwischen Tradition und modernster Kellertechnik lässt sich die südtiroler Kellerei St. Pauls aus Südtirol wohl am besten beschreiben. Im historischen Gewölbekeller bringen neben den Stahltanks auch große Holzfässer und kleine Barriquefässer die individuellen Eigenschaften jeder Weinsorte zur Geltung. Im über 100 Jahre alten Gebäude mit seinen 4 Stockwerken profitiert der Kellermeister von der seit jeher angewandten Gravitationstechnik. So kann jede einzelne Rebsorte sorgfältig verarbeitet und besonders schonend vinifiziert werden.
Über 200 Winzerfamilien zählt die Genossenschaft St. Pauls heute. Diese bewirtschaften knapp 200 Hektar, die vorwiegend im Überetsch auf 300 - 700m ü.M. liegen. Hier ändern sich die Bodenverhältnisse praktisch mit jedem Schritt. Und ermöglichen so Rotweine und Weißweine unterschiedlichster Ausprägung und Komplexität.
Die Weinpalette umfasst 4 Linien. Die Linie Paul IGT, in rot und weiss vinifiziert, sind Cuvées aus den typischsten Rebsorten des Alto Adige. Bei den DOC Weinen der klassischen Linie steht die einzelne südtiroler Rebsorte im Mittelpunkt. Die Weißweine aus Chardonnay, Weißburgunder, Pinot Grigio, Gewürztraminer und Goldmuskateller baut die Cantina größtenteils reinsortig aus.
Herausragend die Selektionsweine. Diese wurden zusätzlich noch über ihre Herkunft charakterisiert. So klangvolle Namen wie Fuxberg, Plötzner, Löss, Gfill verdeutlichen den Focus auf Lage und Weinberg. Eine absolute Sonderstellung gehört der Linie "Alte Reben". Kalkberg Weißburgunder und Schliff Sauvignon sowie die Rotweine Lagröll Lagrein und Lehmont Pinot Noir sind regelmäßig auf den Hitlisten aller namhafter Weinkritiker zu finden.
Zusätzlich hat die Cantina jeden ihrer Selektions- und alte Reben Weine noch mit prägnanten Eigenschaften tituliert. Auch mit dieser fast lyrischen Beschreibung der Symbiose von Weinberg, Rebe und Wein stellt das Weingut seine Hingabe für den Weinbau unter Beweis: Wein ist ein Stück Lebensfreude, vom ersten Tropfen an.
Man schreibt das Jahr 1907. 36 Bauern aus St. Pauls, Missian, Eppan Berg und Unterrain im Alto Adige gründen die Kellereigenossenschaft St. Pauls. Die Vision: Miteinander Wein leben und für andere erlebbar machen.
Im ersten Genossenschaftsjahr war Flexibilität gefragt. Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes wurde die Ernte sowohl in privaten Weinhöfen als auch im angemieteten Keller des Gasthauses „Schwarzer Adler“ untergebracht. Dann, endlich, standen den Initiatoren zwei übereinanderliegende Keller, ein Gärkeller und ein Arbeitsraum, eine Kanzlei sowie eine Kellermeister-Wohnung zur Verfügung. Beim 50-jährigen Bestehen 1957 zählte das Unternehmen bereits 141 Mitglieder.
Die Folgejahre waren geprägt von Investitionen. Von der vollautomatischen Flaschenfüllanlage über mehrere Gebäudeerweiterungen, modernste technische Anlagen bis hin zur Kellerausstattung mit Stahltanks. Bis heute hat sich der Erneuerungsdrang und die stete Weiterentwicklung erhalten, bedingt vor allem durch die Ausweitung der Produktion. Erst 2021 wurden die Büroräume erweitert und verlegt und ein neuer Verkostungsraum eingerichtet.
Was blieb sind die alten Gemäuer der Weinkeller. Hier liegen nicht nur die modernen Stahltanks, sondern auch alte große Holzfässer. Und daneben die kleinen Eichenfässer, in denen die Rot- und Weißweine perfekt reifen können. Eine Kuriosität: Der Sekt Praeclarus wird seit den 70er Jahren in einem ausgedienten Bunker aus dem 2. Weltkrieg hergestellt und gelagert.
Die Vision hat sich erfüllt. Heute gehören der geselligen Gemeinschaft der Kellerei über 200 Mitglieder aus der Landwirtschaft und gut zwei Dutzend Mitarbeiter an. Seit Generationen, für Generationen, teilen sie die Freude am Wein Tag für Tag.