Romagnoli
Die Cantina Romagnoli belebt Antonio Romagnolis Vision weiter: hochwertige Schaumweine nach klassischer Flaschengärung aus den Hügeln bei Piacenza. Auf rund 50 ha biologisch bewirtschafteter Weinberge entstehen facettenreiche Weine aus Pinot Noir, Chardonnay sowie autochthonen Sorten – geprägt von eisenhaltigen Böden, Tradition und Innovation.
Romagnoli
Michelangelo da Caravaggio Emilia Rosso IGT 2022
Mit der Cuvee aus Croatina in Verbindung mit Barbera und Merlot gelingt der Cantina Romagnoli die optimale Balance der verwendeten Rebsorten. Schon im Glas intensives Bouquet: knackig rote Früchte, Sauerkirschen sowie ein Hauch von geröstetem Holz. Der ausgeklügelte Ausbau des Caravaggio Rosso sorgt für eine gute Struktur und die ganz besondere Mineralität mit dezentem Restzucker. Toller Allrounder mit Höchstpunktzahl von Luca Maroni.
Inhalt: 0.75 l (13.60 € / l)
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Wissenswertes über den Caravaggio Emilia Rosso
Was veranlasst eine Kellerei, einer Weinlinie den Namen Michelangelo da Caravaggio zu verleihen? Und auf dem Etikett das berühmte Gemälde "Ein Junge schält eine Frucht" abzubilden? Wie bei den Kunstwerken des großen lombardischen Malers sind es auch bei diesen Weinen die eleganten Nuancen, die den Unterschied machen! Tatsächlich zeichnen sich Caravaggio Bianco und Caravaggio Rosso durch spät geerntete Trauben aus, die anschließend im Holzfass reifen. Das Ergebnis sind komplexe und raffinierte Weine mit schönem Trinkfluss.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Michelangelo da Caravaggio Rosso IGT bei 16-18°C.
Lagerung: Der Michelangelo da Caravaggio Rosso IGT kann 5-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Michelangelo da Caravaggio Rosso IGT passt ausgezeichnet zu Pasta mit Fleisch- oder Pilzsauce, zweite Gänge mit Fleisch und Wild sowie zu gereiftem Käse.
So entsteht der Caravaggio Emilia Rosso
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Emilia-Romagna
Anbau: konventionell
Boden: Roter Ton antiken Ursprungs mit Vorkommen von Eisen und anderen mineralischen Elementen.
Herstellungsverfahren
Lese der reifen Trauben von Hand in Kisten. Ca. 20% der Croatina Trauben werden später geerntet, um eine höhere Zucker- und Aromenkonzentration zu erhalten. Sanftes Zerkleinern und Abbeeren sowie eine 5-6-tägige Mazeration in Kontakt mit den Schalen bei kontrollierter Temperatur von 28–30°C. Dabei wird 3mal täglich umgewälzt. Der Ausbau der einzelnen Weine erfolgt in Barriques aus französischer Eiche über einen Zeitraum von 12 Monaten. Besonderheit: Für den Ausbau des Croatina-Anteils, der aus den überreifen Trauben gewonnenen wurde, verwendet Romagnoli neues Holz!
Traubensorte
Croatina, Barbera und Merlot.
So schmeckt der Caravaggio Emilia Rosso
Farbe
Tiefes Rubinrot.
Bukett
Komplex und elegant mit Anklängen von knackigen roten Früchten. Dazu eine deutliche Sauerkirschnote, ein Hauch von geröstetem Holz sowie eingelegte Kirschen am Ende.
Geschmack
Geschmeidig, frisch, mit guter Säure und schöner Tanninkonzentration. Der dezente Restzucker sorgt für angenehmen Trinkgenuss und eine beachtliche Geschmackslänge.
Jahrgang 2022:
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Das Weingut: Romagnoli
Antonio Romagnoli hatte eine Vision: Als erster in den Hügeln um Piacenza hochwertige Schaumweine mittels der klassischen Flaschengärung zu vinifizieren. Heute belebt die gleiche Philosophie die neue Generation von Romagnoli unter der Leitung von Alessandro Perini. Ein Weingut mit einer jungen Seele, immer mit Blick auf die Tradition, aber immer auch neugierig und innovativ!
Die Weinberge, die teils fast 50 Jahre alt sind, erstrecken sich über circa 50 Hektar und werden alle nach biologischen Kriterien bewirtschaftet. Mit einer Höhenlage zwischen 190 und 230 Metern über dem Meeresspiegel in einem Gebiet, das vom Fluss Nure aus zu einem Plateau ansteigt. Das Terroir ist einzigartig, geprägt vom hohen Gehalt an Eisenmineralien, der die Erde rot färbt. Sehr fruchtbare Böden in den Tallagen für die Pinot Noir- und Chardonnay-Reben, auf den Hügeln die kargen, steinigen Hänge für die Rebsorten Malvasia, Barbera, Croatina und Ortrugo.
Es sind die geologischen Gegebenheiten und die daraus resultierenden unterschiedlichen bioklimatischen Bedingungen, die die Weine der Cantina Romagnoli so facettenreich machen. Allen voran die Rosso- und Bianco-Varietäten, auf deren Etikett das wahrscheinlich erste bekannte Gemälde von Michelangelo da Caravaggio aus dem Jahr 1591 abgebildet ist.
Das Motto des Önologen Alessandro Perini:
"Wein zu machen ist eine Leidenschaft, eine Lebensphilosophie, ein ständiges Träumen und Vorstellen. Aber es ist nicht einfach, Opfer sind nötig. Die Natur ist unser Reichtum, aber auch unsere größte Angst. Wer Wein macht, hat den Blick immer in die Luft gerichtet: um den Himmel im Auge zu behalten und die Aromen der Ernte zu riechen. Die besten Weine entstehen aus "Wetten" mit den Trauben, die jedes Jahr unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Aromen offenbaren.... Deshalb denke ich, dass das Wichtigste in und hinter jedem einzelnen Label die Menschen sind. Erfahrene Hände, die sich um alles kümmern, vom Weinberg bis zur Flasche, von der Traube bis zum Glas. Denn Wein ist ein Erlebnis, das erzählt werden muss."
Die Cantine Romagnoli befindet sich in Villò di Vigolzone, im Val Nure, etwa 20 km südlich von Piacenza. Das Unternehmen wurde bereits 1857 gegründet als landwirtschaftlicher Betrieb. Mit einer Scheune, einem Stall für das Vieh, mit Silos für die Maislagerung und einem Innenhof mit Brunnen wies das Landgut die klassische landwirtschaftliche Struktur seiner Zeit auf. 1926 kaufte die Familie Romagnoli den bäuerlichen Hof.
Der Sitz des Anwesens liegt zwischen Parma und Mailand, in den Colli Piacentini, wo der Apennin in die Poebene übergeht. Hier hochwertige Weine zu produzieren, erschien wenig erfolgversprechend. Zumal gerade die Emilia Romagna viele Jahrzehnte vorrangig für einfache Weine und minderwertige Lambruso bekannt war.
Erst in den 1970er Jahren begann man unter Federführung des damaligen Eigentümers Antonio Romagnoli mit der Spezialisierung auf den Weinbau. Seine Vision: Die Produktion von hochwertigen Schaumweinen nach der klassischen Flaschengärungs-Methode. Mit deren erfolgreicher Vermarktung und der Erfahrung der folgenden Jahre entstehen bald auch großartige Weine. Die Weinberge steigen vom Flüsschen Nure bis zu einem Plateau auf 230m an und weisen unterschiedlichste Bodenbeschaffenheit auf. So finden die Rebsorten Barbera, Malvasia, Merlot, Chardonnay, Pinot Noir hier ihr ideales Habitat und sind perfekte Vertreter ihres Terroirs.
2012 übernehmen die Familien Ferrari und Perini die Cantina. Kontinuierlich verfolgen sie die Philosophie weiter. Zudem wird seit einigen Jahren Stück für Stück auf Bio-Anbau umgestellt. Alessandro Perini hat als erfahrener Önologe ein junges Team aufgebaut, mit dem er "Nuova Romagnoli" verwirklichen kann: Ein Weingut mit einer jungen Seele, immer der Tradition verbunden, aber mit dem großen Wunsch zu überraschen.