Mirea bedeutet bewundern und genau das passt zu diesem außergewöhnlichen Primitivo. Rund 60 Jahre alte Rebstöcke mit geringem Ertrag liefern hochkonzentrierte Trauben, die besonders lange am Stock bleiben und erst überreif sowie leicht angetrocknet gelesen werden.
Das Ergebnis ist ein Primitivo der Extraklasse mit enormer Intensität, Tiefe und Vielschichtigkeit. Selbst der Alkoholgehalt von über 17% vol. ist erstaunlich harmonisch eingebunden. Von Kritikern mit Höchstnoten gefeiert. Das Meisterstück von Borgo dei Trulli.
Anbaugebiet: Apulien
Boden: Kalk-, lehm- und kieselhaltiger, tiefgründiger und trockener Boden.
Späte Lese der Primitivo Trauben Mitte September, wenn die Trauben überreif sind und am Rebstock auf natürliche Weise zu trocknen beginnen.
Nach dem Abbeeren werden die Trauben nicht gepresst. Die Trauben bleiben intakt und ermöglichen so eine optimale Farb- und Fruchtextraktion. Die Gärung erfolgt in Stahltanks bei einer kontrollierten Temperatur von 23–25°C für 8–10 Tage. Während der Gärung wird häufig umgepumpt, um eine sanfte Extraktion der Aromen und weiche Tannine zu erreichen. Nach dem Abstich leitet der Kellermeister die malolaktische Gärung ein. Danach wird der Wein dekantiert und für 10 Monate in Barriques aus französischer Eiche im ersten und zweiten Durchgang ausgebaut.
Mirea ist ein Primitivo zum Staunen. Der Name leitet sich vom lateinischen admirare ab und bedeutet so viel wie bewundern. Genau das tun auch die Kritiker. Luca Maroni vergibt sensationelle 99 Punkte und damit Höchstnoten für Frucht, Körper und Ausgewogenheit. Auch der Gambero Rosso hebt seine intensive dunkle Frucht, die kraftvolle Struktur und den langen, fruchtigen Nachhall hervor.
Dabei ist Primitivo alles andere als primitiv. Sein Name verweist vielmehr auf die frühe Reife der Traube, von primo, der Erste. Borgo dei Trulli geht beim Mirea jedoch bewusst einen anderen Weg. Die Trauben bleiben besonders lange am Stock und werden erst Mitte September von Hand gelesen, wenn sie bereits leicht angetrocknet und maximal konzentriert sind. Genau diese späte Lese sorgt für die enorme Fruchtintensität, Tiefe und Ausdruckskraft dieses außergewöhnlichen Primitivo di Manduria.