Silvio Carta
Die Destillerie Silvio Carta ist ein traditionsreicher Familienbetrieb auf Sardinien. Mit Vernaccia di Oristano als Ursprung entstehen Grappa, Aquavit und Liköre nach überlieferten Methoden. Besonders bekannt sind Mirto Rosso und Bianco sowie Limoncino. Geduld, alte Fässer und sardische Aromen verleihen allen Produkten ihren unverwechselbaren Inselcharakter.
Silvio Carta
Mirto Bianco Liquore di Sardegna - Myrtenlikör 0,7l
Mirto, so nennen die Sarden ihren Myrtenlikör. Beste Zutaten des Myrtenstrauchs und ein altes geheimes Rezept der Familie Carta sorgen für charakteristische Duftnoten und den authentischen Geschmack. Hier vereinen sich süße und bittere Aromen in vollendeter Harmonie. Der Mirto Bianco ist etwas trockener als der Mirto Rosso, aber trotzdem typisch mediterran. Ein Likör voller Symbolkraft, der sich nicht nur als Digestif anbietet.
Inhalt: 0.70 l (21.29 € / l)
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Wissenswertes über den Mirto Bianco
Um die im Mittelmeerraum beheimatete Myrtepflanze ranken viele Legenden. Schon im Altertum wurde sie wegen ihres Duftes geschätzt und Herrschaftshäuser wurden mit Weihrauch und Myrte beduftet. Myrtenzweige verkörpern in vielen Kulturen Lebenskraft und Unsterblichkeit. Im antiken Griechenland soll schon Aphrodite der Myrte betörende Wirkung beigemessen haben. Selbst heute noch wird Myrte als Symbol von Reinheit und Fruchtbarkeit in Brautsträußen verwendet. Darüber hinaus findet der duftende immergrüne Strauch auch als Heilpflanze Anwendung. Die frischen Blätter ergeben nicht nur den charakteristischen Likör, sondern auch ein ätherisches Öl, das bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Myrtenlikör sehr kalt bei 2-4°C.
Serviervorschlag
Der Mirto Bianco Liquore di Sardegna eignet sich als Aperitif und besonders als Digestif. Kalt serviert auch als Partygetränk.
So entsteht der Mirto Bianco
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Sardinien
Anbau: konventionell
Herstellungsverfahren
Dieser Likör wird aus den Blättern und Blüten der Myrte gewonnen. Silvio Carta verwendet ausschließlich die besten, gut gewachsenen Blätter und nur ganz frische Blüten des Myrtenstrauchs. Die Verarbeitung erfolgt bis heute nach einem geheimen uralten Familienrezept.
So schmeckt der Mirto Bianco
Farbe
Helles transparentes und mildes Gelbgrün.
Bukett
Typisch nach Myrte mit Anklängen an Weihrauch und Moschus.
Geschmack
Typischer Myrtogeschmack, von süßen und säuerlichen Aromen begleitet. Trocken mit mediterranem Finish.
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Das Weingut: Silvio Carta
Die Brennerei Silvio Carta ist nach wie vor ein Familienbetrieb und heute eine echte Institution auf Italiens schönster Insel Sardinien. Elio Carta und seine Söhne arbeiten erfolgreich im Unternehmen mit und haben nicht unwesentlich zum heutigen Erfolg der Destilleria beigetragen. Die von Generation zu Generation überlieferten Produktionstechniken und –geheimnisse bleiben somit gewahrt und garantieren die Herstellung der typisch sardischen Produkte.
Protagonist ist der bernsteinfarbene Weißwein, mit dem alles begann. Der Vernaccia di Oristano wird als Riserva ausgebaut und benötigt mit dem Florhefeverfahren viel Zeit beim Ausbau. Zeit ist auch der entscheidende Parameter für die Herstellung der Destillate. So ruht der Grappa di Vernaccia Invechiata mindestens 18 Monate in 100 Jahre alten Kastanienfässern. Und der Aquavit Filu e Ferru erfährt nach langer Ruhezeit eine 2. Destillation.
Berühmtheit erlangte die Destilleria auch mit ihren Likören. Der Limoncino aus sardischen Zitronenschalen überzeugt mit seinem zitronigen Geschmack. Schon legendär der Myrtenlikör, der Sardinien verkörpert wie kein anderes Getränk. Ob Mirto Rosso aus den Beeren des Myrtestocks oder Mirto Bianco aus dessen Blättern, beide Liquori di Sardegna sind Kultprodukte und bestechen schon äußerlich durch das ausgefallene Flaschendesign.
Aber ob Grappa, Mirto, Liqu, Limoncino Aquavit oder Gin- Varietäten, Silvio Carta gelingt es, jedem Produkt seine unnachahmlich sardische Note mitzugeben. Es ist die Sonne der Insel, der Duft der mediterranen Macchia, die salzige Luft und es ist die Geduld und Erfahrung aller Familienmitglieder.
Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Familie Carta als Weinbauer und Kleinbrenner. Alles für den Eigenbedarf und für das familiäre und freundschaftliche Umfeld. Im Jahre 1952 gründete Silvio Carta dann das gleichnamige Unternehmen in Baratili San Pietro. Voller Überzeugung widmete er sich der traditionsreichsten lokalen Weinproduktion, dem Vernaccia. Die ausgefallene Rebsorte fand im Gebiet von Oristano ihr bestes Habitat.
Silvio experimentierte und erforschte die optimalen Ausbaubedingungen. Lange Reifezeiten in abgelagerten Kastanienfässer erwiesen sich als ideale Voraussetzungen für die Produktion des sherryartigen Getränks. Und so gelang ein bernsteinfarbener Weißwein, der im Gegensatz zu Sherry ohne Zusatz von Zucker und Alkohol auskommt.
Inzwischen leitet Silvios Sohn Elio das Unternehmen und auch die nächste Generation arbeitet schon im Betrieb mit. Elio hatte bereits 1972 das Weinbau-Studium an der Hochschule von Conegliano erfolgreich abgeschlossen. Unter seiner Führung begann man neben der Vinifizierung von Vernaccia di Oristano auch mit der Herstellung typisch sardischer Destillate. Auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten.
1984 legte man den Grundstein für ein neues Brennereigebäude mit deutlich erweiterten Kapazitäten. Eines allerdings blieb: Der Respekt vor mehr als 100 Jahren sardischer Geschichte, die Anwendung alter Rezepturen und die Focussierung auf die Essenzen Sardiniens mit Vernaccia, Mirto, Aquavit, Limoncino und Co.