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Silvio Carta

Silvio Carta

Die Destillerie Silvio Carta ist ein traditionsreicher Familienbetrieb auf Sardinien. Mit Vernaccia di Oristano als Ursprung entstehen Grappa, Aquavit und Liköre nach überlieferten Methoden. Besonders bekannt sind Mirto Rosso und Bianco sowie Limoncino. Geduld, alte Fässer und sardische Aromen verleihen allen Produkten ihren unverwechselbaren Inselcharakter.

Silvio Carta

Silvio Carta

Mirto Rosso Liquore di Sardegna - Myrtenlikör 0,7l

Artikel-Nr.: 9302

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Mirto, so nennen die Sarden ihren Myrtenlikör. Dabei ist der Rosso auf Sardinien ein Kultprodukt. Und gehört zu jedem Essen oder zu geselligen Runden einfach dazu. In Geruch und Geschmack typisch und kräftig-würzig, mit Anklängen an Moschus und Weihrauch. Die angenehme Bitterkeit und die gaumenfreudige Textur enden in einem langen Finale. Und wie ein Myrtenstrauch versprüht auch diese sardische Spezialität mediterranes Flair.

16.50 €

Wissenswertes über den Mirto Rosso

Um die im Mittelmeerraum beheimatete Myrtepflanze ranken viele Legenden. Schon im Altertum wurde sie wegen ihres Duftes geschätzt und Herrschaftshäuser wurden mit Weihrauch und Myrte beduftet. Myrtenzweige verkörpern in vielen Kulturen Lebenskraft und Unsterblichkeit. Im antiken Griechenland soll schon Aphrodite der Myrte betörende Wirkung beigemessen haben. Selbst heute noch wird Myrte als Symbol von Reinheit und Fruchtbarkeit in Brautsträußen verwendet. Die Herstellung dieses Likörs geht auf eine Rezeptur von Elios Großmutter zurück. Sie gab im schrecklichen Winter 1939 zwischen Frost und Hunger eine Handvoll Beeren in einen Messbecher Vernaccia-Destillat. Dadurch wurden die Beeren haltbar gemacht und halfen noch später über den größten Hunger hinweg. Übrigens findet der duftende immergrüne Strauch auch heute als Heilpflanze Anwendung. Die frischen Blätter und Blüten bzw. die reifen Beeren ergeben nicht nur den charakteristischen Likör, sondern auch ein ätherisches Öl, das bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Likör sehr kalt bei 2-4°C.

Serviervorschlag

Der Mirto Rosso Liquore di Sardegna passt sowohl als Aperitif wie auch als Digestif. Eiskalt serviert wird seine Charakteristik noch verstärkt.

So entsteht der Mirto Rosso

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Sardinien

Anbau: konventionell

Herstellungsverfahren

Dieser Likör wird aus reifen Beeren der Myrte gewonnen. Den Duft dieser mediterranen Pflanze verbreitet der Mistral über die ganze Insel. Silvio Carta verwendet für den Mirto Rosso ausschließlich die besten, gut gewachsenen Beeren. Die Verarbeitung erfolgt bis heute nach einem geheimen uralten Familienrezept.

So schmeckt der Mirto Rosso

Farbe

Dunkles Violett bis Schwarzrot.

Bukett

Typisch nach Myrte mit Anklängen an Weihrauch und Moschus.

Geschmack

Aromatisch würzig und kräftig.

Kundenbewertungen (2)

sehr schlotzig

So schnell wie der Mirto leer wird, das ist Beurteilung genug. Einfach gut und lecker! Besser nicht verschenken, sonst kommen auch noch andere auf den Geschmack ;o)

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

Fast wie Zuhause

Ein wirklich sehr leckerer Mirto Rosso. Schmeckt fast wie selbstgemacht von Mutti daheim.

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Silvio Carta

Die Brennerei Silvio Carta ist nach wie vor ein Familienbetrieb und heute eine echte Institution auf Italiens schönster Insel Sardinien. Elio Carta und seine Söhne arbeiten erfolgreich im Unternehmen mit und haben nicht unwesentlich zum heutigen Erfolg der Destilleria beigetragen. Die von Generation zu Generation überlieferten Produktionstechniken und –geheimnisse bleiben somit gewahrt und garantieren die Herstellung der typisch sardischen Produkte.
Protagonist ist der bernsteinfarbene Weißwein, mit dem alles begann. Der Vernaccia di Oristano wird als Riserva ausgebaut und benötigt mit dem Florhefeverfahren viel Zeit beim Ausbau. Zeit ist auch der entscheidende Parameter für die Herstellung der Destillate. So ruht der Grappa di Vernaccia Invechiata mindestens 18 Monate in 100 Jahre alten Kastanienfässern. Und der Aquavit Filu e Ferru erfährt nach langer Ruhezeit eine 2. Destillation.
Berühmtheit erlangte die Destilleria auch mit ihren Likören. Der Limoncino aus sardischen Zitronenschalen überzeugt mit seinem zitronigen Geschmack. Schon legendär der Myrtenlikör, der Sardinien verkörpert wie kein anderes Getränk. Ob Mirto Rosso aus den Beeren des Myrtestocks oder Mirto Bianco aus dessen Blättern, beide Liquori di Sardegna sind Kultprodukte und bestechen schon äußerlich durch das ausgefallene Flaschendesign.
Aber ob Grappa, Mirto, Liqu, Limoncino Aquavit oder Gin- Varietäten, Silvio Carta gelingt es, jedem Produkt seine unnachahmlich sardische Note mitzugeben. Es ist die Sonne der Insel, der Duft der mediterranen Macchia, die salzige Luft und es ist die Geduld und Erfahrung aller Familienmitglieder.

Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Familie Carta als Weinbauer und Kleinbrenner. Alles für den Eigenbedarf und für das familiäre und freundschaftliche Umfeld. Im Jahre 1952 gründete Silvio Carta dann das gleichnamige Unternehmen in Baratili San Pietro. Voller Überzeugung widmete er sich der traditionsreichsten lokalen Weinproduktion, dem Vernaccia. Die ausgefallene Rebsorte fand im Gebiet von Oristano ihr bestes Habitat.
Silvio experimentierte und erforschte die optimalen Ausbaubedingungen. Lange Reifezeiten in abgelagerten Kastanienfässer erwiesen sich als ideale Voraussetzungen für die Produktion des sherryartigen Getränks. Und so gelang ein bernsteinfarbener Weißwein, der im Gegensatz zu Sherry ohne Zusatz von Zucker und Alkohol auskommt.
Inzwischen leitet Silvios Sohn Elio das Unternehmen und auch die nächste Generation arbeitet schon im Betrieb mit. Elio hatte bereits 1972 das Weinbau-Studium an der Hochschule von Conegliano erfolgreich abgeschlossen. Unter seiner Führung begann man neben der Vinifizierung von Vernaccia di Oristano auch mit der Herstellung typisch sardischer Destillate. Auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten.
1984 legte man den Grundstein für ein neues Brennereigebäude mit deutlich erweiterten Kapazitäten. Eines allerdings blieb: Der Respekt vor mehr als 100 Jahren sardischer Geschichte, die Anwendung alter Rezepturen und die Focussierung auf die Essenzen Sardiniens mit Vernaccia, Mirto, Aquavit, Limoncino und Co.