Die späte Lese im Weinberg Monte Christo drückt diesem reinsortigen Garganega den Stempel auf! Dazu kommt die längere Kaltmazerationszeit in der Kellerei. Das Ergebnis: Schon im Glas reife Früchte mit einem exotischen Unterton. Am Gaumen vielschichtig und elegant, sehr ausgewogen und weich, aber nicht süß. Das Finale begeistert regelrecht. Nicht umsonst gabs die Prämierung als bester reinsortiger Gargenega Italiens!
Anbaugebiet: Venetien
Boden: Mittlere Böden moränischen Ursprungs, kalk- und lehmhaltig, dazu etwas kieselig.
Ernte der Garganega Trauben von Hand Anfang Oktober. Die Trauben, werden sorgfältig kontrolliert bis sie ihre maximale Reife erreicht haben. Dann verbleiben sie noch 15-25 Tage am Weinstock hängen. So steigt der Zuckergehalt der Trauben weiter und der Säuregehalt sinkt. Im Keller längere Kaltmazeration der Trauben über 15-20 Tage. Gärung bei kontrollierter Temperatur von 16-18°C. Bis zur Abfüllung lagert der Bianco in gekühlten Stahltanks.
Der Garganega Monte Christo gilt als Meisterwerk von Valeriano Giarola. Seinen Namen verdankt der Bianco dem gleichnamigen Hügel bzw. Weinberg, der direkt an die Kellerei angrenzt. Die Familie Giarola hat hier ein großes Kreuz aufgestellt. Aus Ehrerbietung für diesen Hügel und auch als Symbol für den Schutz ihres Weinbergs.Die weiße Traube Garganega wurde vermutlich wie viele andere Reben auch in der Antike von Griechenland nach Italien gebracht. Vor allem im Veneto wird sie vinifiziert, besonders häufig in Soave Etiketten. Hier auf den vulkanischen und moränischen Böden liefert sie leichte, trockene Weine, ideal für den Sommer.
Das Etikett ist der Firmengründung gewidmet: Alles begann mit einer Reise und geht mit einer Reise weiter, denn Nonno Sante Giarola begab sich auf ein Schiff, um in Amerika sein Glück zu suchen, und er kehrte mit demselben Schiff und mit viel Geld zurück, um die ersten Weinberge zu kaufen und Weinreben anzupflanzen. Und heute findet man die Weine von Giarola auf vielen Kontinenten.