Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione bewirtschaftet 40 Hektar Weinberge in der DOC-Zone Colli del Trasimeno und verbindet Weinbau mit historischer Schlossarchitektur. In den ehemaligen Kellerräumen treffen mittelalterliche Gewölbe auf moderne Edelstahltechnik, während Spitzenweine in alten Eichenfässern reifen. Heute entstehen rund 250.000 Flaschen, überwiegend Rotweine.
Castello Magione
Morcinaia Rosso del Trasimeno DOC 2021
Vortrefflich komponierte Cuvée. Das Bouquet ist von einnehmender Vielschichtigkeit und im warmen, samtigen Geschmack zeigt der Morcinaia Komplexität und Harmonie, die gehaltvoll ausklingen.
Inhalt: 0.75 l (22.00 € / l)
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Wissenswertes über den Morcinaia
Der Weinberg aus dem die Trauben für diesen Rosso stammen wird von einem Steinhaufen (it. morcinaia) ähnlich einer Trockenmauer begrenzt und gesichert.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Bei Raumtemperatur (18° C) servieren und ca. 1-2 Stunden vor dem Genuss öffnen.
Lagerung: Der Wein kann noch bis zu 6-7 Jahre nach der Weinlese reifen; er sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
Serviervorschlag
Passt ideal zu gewürzten Gerichten, Wild und gut gereiftem Käse.
So entsteht der Morcinaia
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Umbrien
Anbau: konventionell
Boden: Sandiger Lehmboden.
Herstellungsverfahren
Die Trauben werden per Hand verlesen, es folgt eine etwa 14-tägige Mazeration mit ausgewählten Gärstoffen, der Wein reift anschließend in neuen und gebrauchten Barriques für 8-10 Monate. Es folgt ein kurze Ruhezeit in der Flasche bevor er in den Verkauf kommt.
Traubensorte
Sangiovese, Cabernet-Sauvignon, Merlot und Gamay.
So schmeckt der Morcinaia
Farbe
Intensives Rubinrot.
Bukett
Trocken, wohlriechend mit einer Vielfalt von Düften sowie einem feinen Anklang an Vanille.
Geschmack
Komplex, samtig, warm und vollmundig mit einem kräftigen und anhaltenden Finale.
Jahrgang 2021:
Kundenbewertungen (2)
Ein Goldstück
Sehr schöne Frucht, angenehmer und vielseitiger Spitzenwein. Kostet im Schloss von Magione 10 Euro.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026spitze
vollmundig, rund im Geschmack, fantastisches Preis/Leistungsverhältnis wir haben ihn Vorort zum Essen genossen und waren begeistert. Nähe Perugia und dana gleich im Restaurant die restlichen Flaschen mitgenommen.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione umfasst heute ca. 500 ha Land; 40 ha davon sind in der hügeligen DOC-Zone des Colli del Trasimeno mit Trauben angepflanzt. Der aus den ehemaligen Kellerräumen des gleichnamigen Schlosses entstandene Weinkeller zeigt sich in einer gelungenen Mischung zwischen Tradition und Innovation. Zwischen mittelalterlichen Wänden und Gewölben des 15. Jahrhunderts befinden sich eingelassene Edelstahlbehälter im vollklimatisierten Gebäude.
Im ältesten Teil des im 12. Jahrhundert erbauten Schlosses findet heute die Lagerung und der Ausbau von Spitzenweinen in kleinen Eichenholzfässern statt. Es scheint, als wäre hier die Zeit stehen geblieben: Die Stille, der Geruch des Holzes und das Halbdunkel lassen diesen Ort zu einem unheimlichen und magischen Weinkeller werden.
Gegenwärtig beläuft sich die Weinproduktion auf rund 250 000 Flaschen, 70 % davon sind Rotweine. Dank der in den Jahren 2002 und 2003 neu gepflanzten Rebstöcke ist die Rotweinvinifizierung deutlich angestiegen.
Das Schloss der Malteserritter in Magione wurde in den Jahren 1150-1170 n. Chr. gebaut. Zunächst diente es als Hospitium (Hospital) für die nach Rom oder Jerusalem wallfahrenden Pilger. Ursprünglich setzte es sich nur aus zwei Seiten (L-Form) zusammen und beinhaltete einen Glockenturm sowie eine Johannes dem Täufer geweihte Kappelle. Aus Gründen der Sicherheit, der Verfügungsgewalt und der Abgeschiedenheit wurde das Schloss 1367 zu einem viereckigen Grundriss erweitert und im Jahr 1471 von dem ursprünglichen Hospital in ein Schloss umgewandelt.
Im Schloss nächtigten im Laufe der Jahrhunderte auf ihrer Reise zwischen Florenz und Perugia mehrfach Päpste, Herrscher und weitere wichtige Persönlichkeiten. Heute dient das Schloss als Verwaltungssitz des gleichnamigen Landwirtschaftsbetriebs und ist seit immer Sommersitz des Großmeisters des Malteserordens, wobei letzterer es liebt, hier den Monat September zu verbringen.