Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione bewirtschaftet 40 Hektar Weinberge in der DOC-Zone Colli del Trasimeno und verbindet Weinbau mit historischer Schlossarchitektur. In den ehemaligen Kellerräumen treffen mittelalterliche Gewölbe auf moderne Edelstahltechnik, während Spitzenweine in alten Eichenfässern reifen. Heute entstehen rund 250.000 Flaschen, überwiegend Rotweine.
Castello Magione
Nero Cavalieri Umbria Rosso IGT 2022
Der Nero Cavalieri Umbria IGT ist eine elegante Cuvée aus Gamay, Pinot Nero, Cabernet Sauvignon und Merlot. Reife Frucht, feine Würze und eine harmonische Struktur prägen diesen charaktervollen Rotwein. Er stammt aus den Weinbergen rund um das historische Castello di Magione, das bis heute im Besitz des Souveränen Malteserordens ist.
Inhalt: 0.75 l (21.20 € / l)
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Wissenswertes über den Umbria Rosso Nero dei Cavalieri
Das Castello di Magione liegt in Umbrien unweit des Trasimenischen Sees und ist seit dem Jahr 1171 als Pilgerherberge des Johanniterordens belegt, aus dem später der Malteserorden hervorging. Das historische Gebäude bot Reisenden auf dem Weg nach Rom und ins Heilige Land Schutz und Unterkunft und wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer befestigten Burganlage erweitert. Bis heute befindet sich das Castello im Besitz des Souveränen Malteserordens. In den umliegenden Weinbergen entstehen unter dem Namen Terre dei Cavalieri charaktervolle Weine, die die lange Geschichte der Ritter mit der Weinbautradition Umbriens verbinden.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Beim Raumtemperatur (18° C) servieren und ca. 1-2 Stunden vor Genuss öffnen.
Lagerung: Der Wein kann noch bis zu 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen; er sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
Serviervorschlag
Passt ausgezeichnet zu deftigen Pastagerichten und Eintöpfen mit Hülsenfrüchten, sehr gut auch zu Braten, Wild und mittelaltem Käse.
So entsteht der Umbria Rosso Nero dei Cavalieri
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Umbrien
Anbau: Eigener Weinberg der Kellerei Castello Magione am Lago di Trasimeno. Dieser Wein wurde einst zur Ehre der Ritter des Militärordens zu Malta hergestellt.
Boden: Sandiger Lehmboden.
Herstellungsverfahren
Die Trauben werden Anfang September von Hand gelesen und sorgfältig in Kisten gesammelt. Nach einer schonenden Verarbeitung erfolgt die Gärung unter möglichst geringem Einsatz von Pumpen. Anschließend wird der Wein in französische Eichenfässer gefüllt, in denen die malolaktische Gärung stattfindet und er rund zwölf Monate reift. Nach der Abfüllung folgt eine weitere Flaschenreife von etwa zehn Monaten.
Traubensorte
Gamay, Pinot Nero, Cabernet Sauvignon und Merlot.
So schmeckt der Umbria Rosso Nero dei Cavalieri
Farbe
Rubinrot mit violetten Reflexen.
Bukett
Elegant und fein mit einem reichen und vielschichtigen Bukett sowie einem feinen Anklang an Vanille.
Geschmack
Weich und komplex mit einer feinen süße im Abgang.
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Das Weingut: Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione umfasst heute ca. 500 ha Land; 40 ha davon sind in der hügeligen DOC-Zone des Colli del Trasimeno mit Trauben angepflanzt. Der aus den ehemaligen Kellerräumen des gleichnamigen Schlosses entstandene Weinkeller zeigt sich in einer gelungenen Mischung zwischen Tradition und Innovation. Zwischen mittelalterlichen Wänden und Gewölben des 15. Jahrhunderts befinden sich eingelassene Edelstahlbehälter im vollklimatisierten Gebäude.
Im ältesten Teil des im 12. Jahrhundert erbauten Schlosses findet heute die Lagerung und der Ausbau von Spitzenweinen in kleinen Eichenholzfässern statt. Es scheint, als wäre hier die Zeit stehen geblieben: Die Stille, der Geruch des Holzes und das Halbdunkel lassen diesen Ort zu einem unheimlichen und magischen Weinkeller werden.
Gegenwärtig beläuft sich die Weinproduktion auf rund 250 000 Flaschen, 70 % davon sind Rotweine. Dank der in den Jahren 2002 und 2003 neu gepflanzten Rebstöcke ist die Rotweinvinifizierung deutlich angestiegen.
Das Schloss der Malteserritter in Magione wurde in den Jahren 1150-1170 n. Chr. gebaut. Zunächst diente es als Hospitium (Hospital) für die nach Rom oder Jerusalem wallfahrenden Pilger. Ursprünglich setzte es sich nur aus zwei Seiten (L-Form) zusammen und beinhaltete einen Glockenturm sowie eine Johannes dem Täufer geweihte Kappelle. Aus Gründen der Sicherheit, der Verfügungsgewalt und der Abgeschiedenheit wurde das Schloss 1367 zu einem viereckigen Grundriss erweitert und im Jahr 1471 von dem ursprünglichen Hospital in ein Schloss umgewandelt.
Im Schloss nächtigten im Laufe der Jahrhunderte auf ihrer Reise zwischen Florenz und Perugia mehrfach Päpste, Herrscher und weitere wichtige Persönlichkeiten. Heute dient das Schloss als Verwaltungssitz des gleichnamigen Landwirtschaftsbetriebs und ist seit immer Sommersitz des Großmeisters des Malteserordens, wobei letzterer es liebt, hier den Monat September zu verbringen.