Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione bewirtschaftet 40 Hektar Weinberge in der DOC-Zone Colli del Trasimeno und verbindet Weinbau mit historischer Schlossarchitektur. In den ehemaligen Kellerräumen treffen mittelalterliche Gewölbe auf moderne Edelstahltechnik, während Spitzenweine in alten Eichenfässern reifen. Heute entstehen rund 250.000 Flaschen, überwiegend Rotweine.
Castello Magione
Nero dei Cavalieri Umbria Pinot Nero IGT 2020
Im Eichenfass gereifter Spätburgunder mit feiner Vanillenote und reichhaltigem Bouquet. Am Gaumen reizvoll komplex und angenehm weich. Im Abgang legt sich eine feine Süße auf die Zunge.
Wissenswertes über den Nero dei Cavalieri
Gewidmet den Rittern des Malteserordens – Ausdruck historischer Identität und Wertschätzung für Pinot?Noir in Umbrien.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Beim Raumtemperatur (18° C) servieren und ca. 1-2 Stunden vor Genuss öffnen.
Lagerung: Der Wein kann noch bis zu 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen; er sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
Serviervorschlag
Passt ausgezeichnet zu deftigen Pastagerichten und Eintöpfen mit Hülsenfrüchten, sehr gut auch zu Braten, Wild und mittelaltem Käse.
So entsteht der Nero dei Cavalieri
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Umbrien
Anbau: konventionell
Boden: Sandiger Lehmboden.
Herstellungsverfahren
Die Trauben werden in den ersten Septembertagen in Kisten handverlesen; es folgt eine ganz behutsame Pressung unter möglichst geringem Einsatz von Pumpen und einer kurzen Lagerung. Danach wird der Wein in französischen Eichenfässern eingelagert, wo er malolaktisch gärt und sich etwa 12 Monate entwickelt. Nach der Abfüllung in Flaschen reift er dort weitere 10 Monate.
Traubensorte
Pinot Nero 100%.
So schmeckt der Nero dei Cavalieri
Farbe
Rubinrot mit violetten Reflexen.
Bukett
Elegant und fein mit einem reichen und vielschichtigen Bukett sowie einem feinen Anklang an Vanille.
Geschmack
Weich und komplex mit einer feinen süße im Abgang.
Jahrgang 2020:
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Das Weingut: Castello Magione
Die Kellerei Castello Magione umfasst heute ca. 500 ha Land; 40 ha davon sind in der hügeligen DOC-Zone des Colli del Trasimeno mit Trauben angepflanzt. Der aus den ehemaligen Kellerräumen des gleichnamigen Schlosses entstandene Weinkeller zeigt sich in einer gelungenen Mischung zwischen Tradition und Innovation. Zwischen mittelalterlichen Wänden und Gewölben des 15. Jahrhunderts befinden sich eingelassene Edelstahlbehälter im vollklimatisierten Gebäude.
Im ältesten Teil des im 12. Jahrhundert erbauten Schlosses findet heute die Lagerung und der Ausbau von Spitzenweinen in kleinen Eichenholzfässern statt. Es scheint, als wäre hier die Zeit stehen geblieben: Die Stille, der Geruch des Holzes und das Halbdunkel lassen diesen Ort zu einem unheimlichen und magischen Weinkeller werden.
Gegenwärtig beläuft sich die Weinproduktion auf rund 250 000 Flaschen, 70 % davon sind Rotweine. Dank der in den Jahren 2002 und 2003 neu gepflanzten Rebstöcke ist die Rotweinvinifizierung deutlich angestiegen.
Das Schloss der Malteserritter in Magione wurde in den Jahren 1150-1170 n. Chr. gebaut. Zunächst diente es als Hospitium (Hospital) für die nach Rom oder Jerusalem wallfahrenden Pilger. Ursprünglich setzte es sich nur aus zwei Seiten (L-Form) zusammen und beinhaltete einen Glockenturm sowie eine Johannes dem Täufer geweihte Kappelle. Aus Gründen der Sicherheit, der Verfügungsgewalt und der Abgeschiedenheit wurde das Schloss 1367 zu einem viereckigen Grundriss erweitert und im Jahr 1471 von dem ursprünglichen Hospital in ein Schloss umgewandelt.
Im Schloss nächtigten im Laufe der Jahrhunderte auf ihrer Reise zwischen Florenz und Perugia mehrfach Päpste, Herrscher und weitere wichtige Persönlichkeiten. Heute dient das Schloss als Verwaltungssitz des gleichnamigen Landwirtschaftsbetriebs und ist seit immer Sommersitz des Großmeisters des Malteserordens, wobei letzterer es liebt, hier den Monat September zu verbringen.