Apulien von seiner besten Seite: Nero di Troia trifft auf Primitivo. Das Ergebnis: Nerodivo. Charakter trifft auf Eleganz und Geschmeidigkeit. Und die Verfeinerung in französischen Eichenfässern für 10 Monate glättet die charakteristischen Tannine und erweckt einen runden Wein mit ausgewogener Struktur. Ein schöner Allrounder mit süffigem Charakter und feiner Tanninstruktur.
Anbaugebiet: Apulien
Boden: Kalkhaltiger Tuffstein.
Sorgfältige Lese per Hand zwischen Mitte September und der zweiten Oktoberhälfte.
Die manuell geernteten Trauben werden in den Weinkeller gebracht, wo die Trauben ausgewählt und anschließend zerkleinert und entrappt werden. Nach der Mazeration erfolgt die Gärung im Stahltank bei kontrollierter Temperatur für 7-10 Tage. Der Wein reift danach für 10 Monate in Eichenfässern.
Hier begegnen sich die beiden wichtigsten Rebsorten der Weinregion Apulien: Nero di Troia und Primitivo. Diese geben dem Wein auch seinen Namen: Nerodivo! In mehreren Schritten von Hand gelesen und 10 Monate in französischen Eichenfässern gereift. Ein Rotwein mit vollem Charakter und weichen Tanninen. Die geheimnisvolle Herkunft der Rebsorte Nero di Troia soll auf den griechischen Helden Diomedes zurück gehen. Nach der Eroberung Troias hat es den Krieger aus dem trojanischen Pferd nach Apulien verschlagen. Die sehr dunkle Rebsorte soll er als Geschenk mitgebracht haben und so entstand die "Schwarze aus Troia". Auch die Herkunft des Primitivo ist eher legendär. Möglicherweise stammt er von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit dem ungarischen Zinfandel. Dabei ist diese Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo).