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Vignamadre

Vignamadre

VignaMadre liegt an der Adriaküste bei Ortona in den Abruzzen. Die biologisch zertifizierte Kellerei profitiert von Meeresklima und kühlen Fallwinden. Giannicola di Carlo vinifiziert autochthone Sorten wie Pecorino, Passerina, Trebbiano und Montepulciano d’Abruzzo. Nachhaltigkeit, Tradition und Terroir prägen die charaktervollen Weine.

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Nobu 1830 Pecorino IGP 2024

Artikel-Nr.: 6922

Moderner Weinbau trifft auf antike Vinifizierung: Nobu 1830 Pecorino IGP. Der Ausbau in der Terrakottaamphore verleiht diesem reinsorigen Pecorino eine ganz besondere Struktur. Komplex und tief mit reifen Fruchtnoten und einer schönen mineralischen Note. Der trockene Bianco überrascht durch seine Vielseitigkeit und seine Anpassungsfähigkeit. Hier zeigt die Familie Di Carlo, welches Potential in der Pecorino-Traube steckt.

9.52 € 11.90 € -20%

Wissenswertes über den Nobu Pecorino

Vom japanischen Begriff "verlängern" steht Nobu für die Verlängerung der Geschichte der Familie Di Carlo. Sie begann im Jahre 1830 mit dem ersten Weinexport von Camillo Di Carlo in die Länder des Königreichs Savoyen und die des Großherzogtums Toskana. Und die Geschichte geht weiter, mit der nächsten Generation...

Giannicola Di Carlo kreiierte eine charakteristische Signatur-Weinlinie, die seinen Namen trägt und seine tiefsten Inspirationen verkörpert. Dies trifft auf den Nobu Pecorino in ganz besonderem Maße zu. Hier werden alte Weinbautechniken wiederentdeckt. Es ist eine Hommage an die Weisheit einer Zeit, deren Wert ein unschätzbarer Schatz für zukünftige Generationen bleibt. Eine Produktfamilie, die Harmonie und Ausgewogenheit mit der Natur feiert, fernab von technischen Details und nah am Wesen von Land und Mensch. (Vignamadre)

Woher die Rebsorte Pecorino stammt, ist bis heute unbekannt, auch die etymologische Bedeutung ist umstritten. In Italien ist die Rebe auch als "uva delle Pecore" (dt. Traube der Schafe) bekannt. Ein Glücksfall, dass die nur noch in Büchern existierende Rebe in den 80er-Jahren auf einem alten unbewirtschafteten Weinberg in den Marken entdeckt wurde. Die Rebsorte gilt als schwierig, bei unsachgemäßem Anbau als äußerst anfällig und ertragsarm. Heute zählt Pecorino zu den hochwertigen Weißweinsorten, deren Struktur und Komplexität eher an einen Rotwein erinnert. Ein herausragendes Beispiel für diesen Imagewandel ist der Nobu Pecorino von Vignamadre, der teilweise in Terracottaamphoren ausgebaut wurde. Chapeau!

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Idealerweise bei 8-10°C genießen.

Lagerung: Den Nobu Pecorino IGP am besten jung trinken.

Serviervorschlag

Der Nobu 1830 Pecorino IGP passt sehr gut als Aperitif. Auch ein aromatischer Bianco zu herzhaften Antipasti, zu Gegrilltem mit Fisch und weißem Fleisch und zu mittelkräftigen Käsesorten.

So entsteht der Nobu Pecorino

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Abruzzen

Anbau: Weinberg Terre di Chieti mit Süd und Süd-Ost Ausrichtung. Höhenlage: 380 m ü.M. Ertrag 8000 kg/ha.

Boden: Sandiger, lehmartiger, kalkhaltiger Boden.

Herstellungsverfahren

Ernte der Pecorino Trauben Anfang September per Hand. Besondere Weinbereitungstechnik der Familie Di Carlo. Kalte Mazeration der zerkleinerten Trauben. Abkühlung der Trauben. Anschließende Gärung auf einheimischen Hefen zum Teil in Zementtanks und zum Teil in Amphoren.

Traubensorte

Pecorino 100%.

So schmeckt der Nobu Pecorino

Farbe

Strohgelb mit grünlichen Reflexen.

Bukett

Komplex und tief mit reifen Fruchtnoten. Dazu eine schöne balsamische Note und ein Hauch von Heilkräutern.

Geschmack

Leicht würzig und mineralisch, gut strukturiert und ausgewogen. Erinnert an kandierte Zitrusfrüchte und Mandeln.

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Das Weingut: Vignamadre

Das Weingut VignaMadre liegt an der italienischen Adriaküste, in den Hügeln von Ortona in der Region Abruzzen. Die unwegsame Hügellandschaft ist geprägt von kalkreichen Böden und den kühlen Bergwinden der nahe gelegenen Gebirgszüge. Aber gerade diese besonderen Bedingungen kommen den Weinbergen zugute.


Dreh- und Angelpunkt der Kellerei ist Giannicola di Carlo, ein dynamischer Pionier des ökologischen Weinbaus. Seit 1991 biologisch zertifiziert arbeitet das Weingut sowohl im Weinberg als auch im Keller bioenergetisch und gilt als Vorreiter der biodynamischen Weinherstellung in ganz Italien. Schon der Name ist Programm: Vignamadre - "mütterlicher Weinberg"- versteht seine Weinberge als historisches und ökologisches Erbe, das mit größtem Respekt für die Natur bewirtschaftet werden muss.


Zu diesem Erbe gehört auch der Schutz traditioneller regionaltypischer Rebsorten der Abruzzen wie Pecorino, Passerina, Trebbiano und Montepulciano d'Abruzzo. Die autochthonen Rebsorten bringen fruchtige und harmonische Weine hervor mit tiefgreifenden sorten- und gebietstypischen Eigenschaften. Dazu zählt auch die Spezialität Cerasuolo, ein charaktervoller Rosé aus  Montpulciano d'Abruzzo Trauben. Ebenso greift das aktuelle Weinsortiment die Verbundenheit zu Geschichte und Landschaft auf. So "verlängert" die Linie Nobu die Familiengeschichte, während Capo an den ersten Weinberg erinnert. Die Überzeugung, nachhaltig und im Einklang mit der Natur zu arbeiten, spiegelt sich in den Namen der Weinlinien Becco, Kriya und Iava. Letztere hat sich auch als veganes Produkt einen Namen gemacht.


Gemeinsam mit seinen Söhnen Frederico und Daniele verfolgt Giannicola di Carlo das Ziel, die unverfälschte DNA des Bodens im Glas zum Ausdruck zu bringen. Der Maßnahmenkatalog dafür ist umfangreich. Selbstverständlich wird auf jegliche chemische Einsätze im Weinberg verzichtet, ebenso kommen ausschließlich natürliche Hefen aus den eigenen Rebgärten zum Einsatz. Die Liste ließe sich problemlos erweitern. Aber damit nicht genug. Das Familienunternehmen setzt auch auf eher ungewöhnliche Methoden. Wo sonst werden beispielsweise Weine noch in traditionellen Terracottaamphoren ausgebaut? Vignamadre ist eben eine Bio-Ausnahme-Kellerei!

Seit 1830 Winzer und seit 1991 Pioniere des ökologischen Weinbaus. So könnte man kurz die Geschichte der Familie Di Carlo und damit die der Kellerei VignaMadre beschreiben. Schon der Vorfahre Camillo di Carlo konnte vor fast 200 Jahren erste Erfolge im Weinbau aufweisen. Das Ziel war es auch damals, Qualitätsweine zu erzeugen, die natürlichen Resourcen zu bewahren und dabei die lokalen Gegebenheiten zu respektieren..


An dieser Firmenphilosophie hat sich über Generationen hinweg nichts geändert. Und die Pionierarbeit von Giannicola di Carlo im  ökologischen Landbau hat eindrucksvoll gezeigt, wie exzellente Weinherstellung trotz bzw. gerade mit konsequentem Schutz der Umwelt gelingen kann. Seit den 1990er-Jahren stellt Vignamadre Nachhaltigkeit und Umweltschutz in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit sowohl im Weinberg als auch im Keller. 1991 dann die Bio-Zertifizierung, ein Novum in Italien. Und bis heute geht die Familie Di Carlo ihren eigenen Weg.  Eines ihrer Patente gilt dem dynamisch-energetischen Weinberg. einem innovativen Ansatz, der Pflanzengesundheit, Bodenvitalität und Biodiversität in besonderem Maße fördert. Konsequenterweise wurde auch das Kellereigebäude nach den Prinzipien der Bioarchitektur errichtet – als erstes seiner Art in Italien.


Gleich mit der ersten Montepulciano Varietät Kriya gelang dem Familienunternehmen ein Bio-Volltreffer. VignaMadre bleibt seiner Biopassion treu. Und hat sich damit vom Wegbereiter zum anerkannten Produzenten entwickelt. Daran hat  auch 2022 der Einstieg von Federico und Daniele di Carlo ins Unternehmen nichts geändert. Im Gegenteil. Die Söhne von Giannicola stärken mit Energie und Innovationskraft und einem klaren Blick für die Zukunft die bestehende Philosophie:  "Wir interpretieren die authentische, lebendige und wilde DNA eines jeden Weines durch konstante und obsessive Pflege vom Weinberg bis zum Keller."(Giannicola.Di Carlo)