Pojer e Sandri zeigen, warum die inzwischen selten gewordene Rebsorte unbedingt erhaltenswert ist: Nosiola Vigneti delle Dolomiti IGT. Im Glas ein filigraner Duft mit zarten Fruchtnuancen. Am Gaumen herzhaft mit etwas Säure. Der Nachhall erinnert an Haselnuss. Ein trockener Geheimtipp für Entdecker!
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Faedo liegt zwischen einer Porphyrplatte (Vulkangestein) aus der Permzeit und Sandstein-Ablagerungen der Werfen-Formation. In einer Tiefe von 0,3-1m finden sich unterschiedliche lehm- und kalkhaltige Erdschichten, die auf einem Mergelkonglomerat liegen.
Komplette Gärung und Reifung im Edelstahltank. Der Weißwein reift ca. 6 Monate.
Die Herkunft der Rebsorte Nosiola ist ungeklärt. Erstmals im 19. Jahrhundert erwähnt hat man früher in der ganzen Region Südtirol Weingärten mit den empfindlichen Nosiola Reben gefunden. Heute beschränkt sich der Anbau auf die Region Trentino. Der Name Nosiola leitet sich ab von nocciola (dt. Haselnuss)und bezieht sich damit auf die an Haselnüsse erinnernden Aromen. Um den Sortencharakter (Aromen und Antioxydantien) zu bewahren, werden die Trauben in sauerstofffreier Atmosphäre verarbeitet. Dieses inzwischen patentierte Verfahren wurde von Pojer e Sandri entwickelt.