Apuliens sonnige Seele im Glas: Der Òtre Falanghina begeistert mit tropischer Frucht, feiner Mineralität und einer angenehm weichen, zugleich lebendigen Art. Ein charaktervoller Weißwein mit mediterraner Frische, feiner Würze und einem langen, harmonischen Finale. Dieser Bianco braucht kein Holz!
Anbaugebiet: Apulien
Boden: Lehm- und sandhaltigen Schwemmböden. Sie fördern Reife und Mineralität.
Nach der manuellen Lese werden die Falanghina-Trauben schonend gepresst. Der gewonnene Most vergärt anschließend in temperaturkontrollierten Edelstahltanks bei etwa 14 °C. Die niedrige Gärtemperatur dient dazu, die fruchtigen und floralen Aromen der Rebsorte möglichst klar und unverfälscht zu bewahren. Nach Abschluss der alkoholischen Gärung reift der Wein weiterhin in Edelstahlbehältern. Anschließend folgt eine zusätzliche Verfeinerung auf der Flasche. Durch den bewussten Verzicht auf den Ausbau im Holz bleiben die natürliche Frische, die tropische Frucht und der sortentypische Charakter der Falanghina perfekt erhalten.
Der Name „Òtre“ bezeichnet einen traditionellen Weinschlauch – einen aus gegerbtem Tierfell gefertigten Ledersack oder -beutel, der bereits in der Antike zum Transport von Wein oder Öl verwendet wurde. Dieser historische Bezug spiegelt sich auch im Design der Ótre-Linie wider: Stilisierte Büsten römischer Kaiser auf den Etiketten unterstreichen die Verbindung zur Antike. Mit dem Rückgriff auf tief verwurzelte Mythologien, kombiniert mit einem modernen Verpackungsdesign, gelingt der Kellerei Teanum der Brückenschlag zwischen antiker Geschichte und zeitgemäßer Premium-Ästhetik. Die ausdrucksstarken Etiketten der Ótre-Linie werden seit vielen Jahren mit hochrangigen Prämierungen und renommierten Designauszeichnungen gewürdigt.
Doch nicht nur die Gestaltung der Flaschen verdient Beachtung. Auch ihr Inhalt genießt bei renommierten Kritikern der italienischen Weinszene hohes Ansehen und wird regelmäßig mit Spitzenbewertungen ausgezeichnet. Herausragende Merkmale: ausgeprägte Sortentypizität und natürliche Fruchtintensität. Um den authentischen Charakter des Weins zu bewahren, verzichtet der Önologe von Teanum auch bei diesem Falanghina bewusst auf den Ausbau in Holz. So kann die traditionsreiche weiße Rebsorte ihre ganze aromatische Vielfalt entfalten mit einer feinen, leicht salzigen Mineralität.
Die vielfach unterschätzte Rebsorte Falanghina wurde erstmals im Jahr 1804 schriftlich erwähnt. Vermutlich aber brachten römische Kaufleute sie bereits in der Antike aus Griechenland nach Italien, wo sie sich rasch verbreitete. Ihren Namen soll sie dem berühmten Weinbaugebiet Ager Falernus verdanken, das in der Römerzeit für seine außergewöhnlichen Weine berühmt war. Andere Erklärungen sehen den Namen als Ableitung von "Phalange" - an den Pfahl gebunden. Diese Erziehungsform fand hauptsächlich in der Antike statt. Gleichgültig. woher der Name stammt, Falanghina ist jedenfalls eine sehr alte Rebsorte, die wieder ihren festen Platz in der süditalienischen Weinszene einnimmt.