Apuliens fruchtige Rosé-Seite im Glas! Die lange Reifezeit macht sich bemerkbar: Der Òtre Primitivo Rosato Puglia IGP begeistert mit reifer roter Frucht und feinen floralen Noten. Am Gaumen frisch, mineralisch und angenehm würzig mit guter Säure, weichem Finale und mediterraner Leichtigkeit. Ein echter Allrounder, der richtig Spaß macht!
Anbaugebiet: Apulien
Boden: Kalkhaltig-lehmige Böden mit guter Struktur und mineralischem Charakter.
Nach der selektiven Handlese werden die Primitivo-Trauben für 24 Stunden bei 7 °C mazeriert. Anschließend werden die Schalen schonend gepresst und der Most kalt geklärt. Die Gärung erfolgt langsam und gleichmäßig bei kontrollierten 16–18 °C.
Danach reift der Wein 4 Monate auf der Feinhefe und wird anschließend noch 1 Monat auf der Flasche verfeinert. Dadurch bleiben die frische rote Frucht, die floralen Noten und die lebendige Struktur des Rosato besonders klar erhalten.
Der Name „Òtre“ bezeichnet einen traditionellen Weinschlauch – einen aus gegerbtem Tierfell gefertigten Ledersack oder -beutel, der bereits in der Antike zum Transport von Wein oder Öl verwendet wurde. Dieser historische Bezug spiegelt sich auch im Design der Ótre-Linie wider: Stilisierte Büsten römischer Kaiser auf den Etiketten unterstreichen die Verbindung zur Antike. Mit dem Rückgriff auf tief verwurzelte Mythologien, kombiniert mit einem modernen Verpackungsdesign, gelingt der Kellerei Teanum der Brückenschlag zwischen antiker Geschichte und zeitgemäßer Premium-Ästhetik. Die ausdrucksstarken Etiketten der Ótre-Linie werden seit vielen Jahren mit hochrangigen Prämierungen und renommierten Designauszeichnungen gewürdigt.
Doch nicht nur die Gestaltung der Flaschen verdient Beachtung. Auch ihr Inhalt genießt bei renommierten Kritikern der italienischen Weinszene hohes Ansehen und wird regelmäßig mit Spitzenbewertungen ausgezeichnet. Herausragende Merkmale: ausgeprägte Sortentypizität und natürliche Fruchtintensität. Gerade letztere beweist der Òtre Primitivo Rosato. Die 24 Stunden Mazeration und die 4-monatige Reifezeit auf der Hefe bringen die ganze Aromenvielfalt des Primitivo ins Glas. Hier findet sich der Grundcharakter eines Primitivo, nur eben frischer und leichter.
Die Herkunft des Primitivo ist ungeklärt. Möglicherweise stammt er von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit der kroatischen Rebe Plavac mali und mit dem ungarischen Zinfandel. Dabei ist diese Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo).