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Contini

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Das Weingut Contini steht seit fast 120 Jahren für sardische Weintradition mit dem Vernaccia di Oristano als Herzstück. Familiengeführt über mehrere Generationen entstehen Weine aus autochthonen Rebsorten wie Vernaccia, Vermentino, Cannonau und Nieddera. Alte Rebstöcke, mediterranes Klima und Qualitätsfokus prägen das vielseitige Sortiment mit internationaler Anerkennung.

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Pariglia Vermentino di Sardegna DOC 2025

Artikel-Nr.: 7254

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So muss ein reinsortiger Vermentino schmecken: Herzhaft fruchtig-frisch mit der typischen zartbitteren Mandelnote. Dabei zeigt sich auch hier die Handschrift der Kellerei Contini. Klar und sauber strukturiert bereichert der ausdrucksstarke Bianco sowohl Vorspeisen als auch Fischgerichte und Grillspezialitäten. Ein Weißwein, der Freude und Begeisterung bereitet, so wie das namensgebende Reiterfest Pariglia auf Sardinien.

9.50 €

Wissenswertes über den Pariglia Vermentino

Der Name Pariglia erinnert an die Corsa delle Pariglie. Die spektakuläre Pferdeshow mit akrobatischen Einlagen findet im Rahmen der Sartiglia statt, dem beliebten sardischen Reitturnier. Mit dem Rotwein Sartiglia aus Cannonau Trauben vinifiziert Contini übrigens auch das rote Gegenstück zum Pariglia. Die Verkostung beider Weine ist lohnenswert, genauso wie der Besuch der Reiterfestspiele. Die Herkunft der weißen Rebsorte Vermentino ist ungeklärt. Wahrscheinlich kam sie von Madeira über Spanien nach Italien. Von Gallura aus hat sie sich um 800 n.Chr. auf der ganzen Insel verbreitet, ist aber allem in den Küstenbereichen zu Hause. Auf Sardinien gilt sie als DIE weiße Inselrebsorte, die charaktervolle und frische Weißweine hervorbringt. Seit 1988 verfügt sie über den DOC-Status. Die DOCG Version, Vermentino di Gallura wird in den Provinzen Sassari und Nuoro angebaut.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 8-10°C.

Lagerung: Wir empfehlen, den Pariglia Vermentino di Sardegna DOC jung zu trinken.

Serviervorschlag

Der Pariglia Vermentino di Sardegna DOC empfiehlt sich zu vielen Gelegenheiten. Ein Bianco sowohl als Aperitif sowie für erste Gänge und Fischgerichte, perfekt mit Calamari vom Grill.

So entsteht der Pariglia Vermentino

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Sardinien

Anbau: Im Gebiet Terre di Ossidiana Monte Arci. Höhenlage: 100m mit mit milden Wintern, begrenzten Niederschlägen und sehr heißen und windigen Sommern. Anbausystem: Sporncordon und Guyot mit 7000-8000 kg Ertrag/ha.

Boden: Teils vulkanischen Ursprungs, teils sandig, leicht lehmig.

Herstellungsverfahren

Lese der Vermentino Trauben Ende August/Anfang September. Pressen und Entrappen, Gärung in Edelstahltanks bei kontrollierte Temperatur von 16-18°C. Der Weißwein wird mehrere Monate im Stahltank ausgebaut.

Traubensorte

Vermentino 100%.

So schmeckt der Pariglia Vermentino

Farbe

Frisches Gelb mit sonnigen Reflexen.

Bukett

Gute Intensität. Zitrusnoten stechen hervor, dazu tropische Früchte und eine feine Manelnote.

Geschmack

Gut umhüllender, frischer und ausdrucksstratker Geschmack. Schließt mit einer leichten Mandelnote.

Kundenbewertungen (1)

Trocken aber nicht sauer reichhaltiges…

Trocken aber nicht sauer reichhaltiges Aroma

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Contini

Zuerst Salvatore, dann Attilio, heute Paolo und seine Neffen Alessandro und Mauro: Das Weingut Contini ist gewachsen und gereift wie die Weine und Erfolge, die es groß gemacht haben. Seit fast 120 Jahren prägt ein roter Faden die Arbeit des Familienunternehmens mit dem Vernaccia di Oristano als Protagonisten.
Im Laufe der Jahre gesellten sich zu Vernaccia weitere wichtige Produktionen hinzu: die historische Nieddera-Rebe, der traditionelle Vermentino und Cannonau. Basis für die Weinproduktion sind die wertvollen Weingärten mit teils uralten Rebstöcken im Flusstal Tirso und auf der Halbinsel Sinis. Von Höhenlagen um den Meeresspiegel bis zu 200m ü.M. profitieren die Reben sowohl von den teils alluvialen Schwemmböden als auch von dem mediterranen Klima mit seinen niederschlagsarmen heißen Sommern und den kühlen Fallwinden.
Es gelang der Cantina, nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ zu wachsen. Auch mit erfolgreichen Experimenten wie der biologischen Mamaioa Linie konnten neue Zielgruppen erreicht werden. Heute produziert das Unternehmen ein komplettes Weinsortiment, mit dem es in Italien und im Ausland präsent ist.
Die Liste wird angeführt von den Vermentino Spezialitäten Tyrsos, Pariglia und Elibaria. Die Cuvées Karmis und I Giganti IGT sind aus Vernaccia und Vermentino Trauben gekeltert und eine erfolgreiche hommage an die Isola dei Nuraghi. Die klassische rote Rebe Sardiniens Cannonau findet in dem Einsteiger Rotwein Tonaghe genauso ihren Platz in der Angebotspalette wie die holzgereiften Sartiglia und der Riserva Inu.
Contini gebührt auch das Verdienst, der praktisch verschwundenen Rebsorte Nieddera zum Überleben verholfen zu haben. Ob als Rosato vinifiziert oder als Rosso mit kleinen Anteilen anderer autochthoner Sorten, Tharros und Barrile gelten als charakterstarke Nischenweine für besondere Anlässe.
Wenn man von der Kellerei Contini spricht, fällt das Augenmerk aber immer auf Vernaccia di Oristano. Aus dieser streng um das Gebiet Oristano begrenzten Rebsorte keltert das Weingut Weißweine unterschiedlichster Ausprägung. Der alltagstaugliche Flor trägt seine Vinifizierungsmethode schon im Namen. Und der Riserva und der Vorzeige-Vernaccia Antico Gregori brauchen für ihre Entstehung vor allem eines: Zeit! Und diese bekommen sie bei Contini voller Respekt und Engagement!

Die lange Geschichte des Unternehmens Contini begann 1898 mit Salvatore Contini und seinem unternehmerischen Instinkt. Alles drehte sich damals um den Vernaccia und Salvatore widmete sich ganz seiner Veredelung. Und die Erfolge gaben ihm Recht: Salvatore erhielt die Goldmedaille auf der Mailänder Weltausstellung 1912 für die Herstellung von Vernaccia di Oristano. Dem ersten Wein Sardiniens, der ab der Ernte 1971 auch die kontrollierte Herkunftsbezeichnung DOC erhielt.
In den 1930er Jahren wurde Salvatore von seinem Sohn Attilio unterstützt, der am Vorabend des Zweiten Weltkriegs die Leitung des Unternehmens übernahm. Attilio trieb das Wachstum des Unternehmens weiter voran. Er kelterte nicht nur Trauben der eigenen Weinberg, sondern auch die lokaler befreundeter Winzer und galt bis in die 70er als unumstrittener Meister seines Fachs.
Die 3. Generation prägte Paolo Contini, der jüngste Sohn Attilios. Sein Werdegang war zunächst beeinflusst von einem starken Nachfragerückgang nach Vernaccia di Oristano. Weingeschmack und Trinkgewohnheiten hatten sich stark geändert. Es gelang Paolo, sich den Anforderungen an moderne Weine anzupassen. Dazu gehörten nicht nur andere Vinifizierungstechniken, sondern auch die Hinwendung zu anderen Rebsorten, den autochthonen Vermentino und Cannonau und die Wiederentdeckung der Nieddera und Caddiu-Reben.
Unterstützung fand er noch vor der Jahrtausendwende in dem jungen Önologen Pierro Cella, der noch heute für das Unternehmen tätig ist. Dem Schüler des Sassiscaia-Schöpfers Giacomo Tacchis gelng es, die Steigerung der Weinqualität weiter voranzutreiben. Und mit der Diversifizierung der Angebotspalette konnten auch internationale Märkte bedient werden.
Schon vor vielen Jahren band Paolo Contini seine Neffen in die Unternehmensführung mit ein. Mauro übernahm die Verantwortung für den Keller, Alessandro für den Vertrieb. Sie setzen alles daran, das immense Wachstumspotential zu realisieren und zu gestalten. Mit der Auslagerung der Logistik und und dem Ausbau der Kellereigebäude im historischen Zentrum des Örtchens Cabras steht den Bestrebungen des Familienunternehmens nichts mehr im Wege. Was bleibt: Ein traditionelles Weingut, das sich seiner historischen Verantwortung bewusst ist. Ein Weingut, das ganz auf die autochthonen Reben von Sardinien setzt, diese aber modern zu interpretieren weiß.