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Monchiero Carbone

Monchiero Carbone

Die Kellerei Monchiero Carbone liegt in Canale im Roero und wird von Francesco Monchiero geführt, einem der prägenden Winzer der Region. Berühmt wurde das Weingut durch die Wiederbelebung des Arneis. In streng ausgewählten Einzellagen entstehen terroirgeprägte Weiß- und Rotweine aus Arneis, Barbera und Nebbiolo – elegant, authentisch und handwerklich vinifiziert.

Monchiero Carbone

Monchiero Carbone

Pelisa Barbera d'Alba DOC 2024

Artikel-Nr.: 4202

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Herrlich vollmundiger Barbera d'Alba DOC. Der Pelisa besticht durch Kraft, Tiefe und Ausgewogenheit. Weiniger Duft und voller Geschmack, in dem sich die feinen Tannine und die leichte Säure gut in der Balance halten. Ein echter Allrounder von Monchiero Carbone aus dem Piemnot. Als Aperitif, zum Essen oder (leicht gekühlt) einfach so...

11.70 €

Wissenswertes über den Barbera d'Alba Pelisa

Die Rebsorte Barbera wurde urkundlich bereits im 13. Jahrhundert im Piemont kultiviert. Heute ist sie in ganz Italien und auch weltweit verbreitet. Bis in die 80er Jahre galt Barbera als eine Rebsorte 2. Klasse zur Herstellung von Billigweinen. Erst in den 90ern entdeckten die Winzer vor allem im Piemont wieder das Potential der Barbera-Reben. So kommen heute hochwertige Barbera Tropfen aus verschiedenen piemonteser Anbaugebieten: Barbera d'Alba, Barbera d'Asti und Barbera del Monferrato.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei Raumtemperatur 18-19°C.

Lagerung: Der Pelisa Barbera d'Alba DOC kann noch bis zu 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen. An einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren.

Serviervorschlag

Der Barbera Pelisa ist ein echter Alleskönner! Durch seine Ausgewogenheit ist er geeignet, jedes Gericht zu begleiten. Aber auch ein Roter als Aperitif. Und etwas kühler serviert auch im Sommer als Terrassenwein.

So entsteht der Barbera d'Alba Pelisa

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Piemont

Anbau: konventionell

Boden: Tonig-kalkhaltig, gehört mit zu den kräftigsten Lehmböden.

Herstellungsverfahren

Die Barbera Trauben werden leicht gepresst. Anschließend Weinbereitung durch Fermentation mit Schalenkontakt unter ständiger Temperaturkontrolle von 24-25°C. Circa 30% des Pelisa werden einige Monate in Barriques ausgebaut, 70% in Stahlbehältern.

Traubensorte

Barbera 100%.

So schmeckt der Barbera d'Alba Pelisa

Farbe

Rubinrot.

Bukett

Weinig und duftig, erinnert an rote Früchte und Kirschen.

Geschmack

Trocken, vollmundig und samtig. Mit ausgewogener Frische, die durch die Säure verliehen wird.

Jahrgang 2024:

Kundenbewertungen (1)

erstaunlich

Super Barbera, intensiv, nicht nur typische Barbera Noten durch den leicht spürbaren Barrique Geschmack, der sehr ausbalanciert wirkt. Erinnert phasenweise an einen guten Cotes du Rhone. Absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Monchiero Carbone

Die Kellerei Monchiero Carbone befindet sich in Canale, mitten im Roero, dem wohl bekanntesten Weißwein Gebiet im Piemont. Francesco Monchiero führt heute die Kellerei und gehört wohl zu den bedeutendsten Winzer Persönlichkeiten des Roero. Ausschlaggebend war sicherlich auch der Siegeszug des Arneis. Die einheimische autochthone Rebsorte war fast ausgestorben, wurde wiederentdeckt und ist heute Protagonist der bekannten piemonteser Cantina.
Wie seine Vorfahren legt auch Francesco größten Wert auf die Lage der Weinberge. Deren Auswahl nimmt fast schon rituellen Charakter an. So wächst heute Arneis auf dem Hügel Renesio, Nebbiolo in Anime, und Barbera auf dem Weinberge Monbirone (von seiner Urgroßmutter). Und nicht zu vergessen einen der Arneis Weine, der „Cecu DOCG“, der noch im Weinberg Tanon seines Großvaters angebaut wird und diesem gewidmet ist.
Mit seinem Portfolio an Weinvarietäten gehört Monchiero Carbone zu den wegweisenden Weingütern im Roero Gebiet. Die Philosophie: Eine vollkommene Symbiose von Terroir und Wein. Es ist die Verbindung von Gebietscharakter mit Vielschichtigkeit, Eleganz und großer Aromaeinheit. Neben den Weißweinen Recit Arneis DOC und Gavi di Gavi DOCG konnte die Kellerei auch mit den roten Rebsorten Barbera und Nebbiolo große Erfolge verzeichnen. Die Rotweine und stehen zwar etwas im Schatten ihrer berühmten Nachbarn Barolo und Barbaresco. Doch Weinkenner entdeckten bald die Authentizität der Barbera d'Alba Etiketten Pelisa und MonBirone und die der Nebbiolo Kreationen Regret, Printi und Srü.
Zum Erfolg des Unternehmens trug maßgeblich auch das know-how des Önologen bei. Er setzte dem Mainstream im Piemont die Besonderheiten der eigenen Weingärten und die handwerkliche Weinbereitung entgegen. Und die Leidenschaft des Winemakers offenbart sich auch im faszinierenden unterirdischen Weinkeller mit seinen weitläufigen Gewölben. So hat sich Monchiero Carbone vom Geheimtip zum anerkannten Roero Spezialisten etabliert und sich als herausragender Arneis Produzent positioniert.

Auch wenn die Geschichte der Cantina Monchiero Carbone offiziell erst im Jahr 1987 mit dem Erwerb eines großen Hofes in Roero beginnt, so reichen die Ursprünge und Traditionen doch viel weiter zurück. Und sind in der fernen Vergangenheit der Mitglieder der beiden Familien zu suchen.
Schon 1918 investierte Clotilde Valente, die Urgroßmutter der Familie Monchiero, ihre Mitgift in den Weinberg Monbirone. Diesen bebaute Clotilde ihr ganzes Leben lang selbst. Auch durch zwei Kriege hindurch und unter Inkaufnahme mancher familiärer Unannehmlichkeiten. Monbirone hat einen harten, kalkigen, fast lehmigen Boden, der sich nur mühsam bearbeiten lässt. Dafür ist er ideal für die Struktur und den noblen Charakter des Barbera. Noch heute gibt dieser Weinberg dem Barbera seinen Namen.
Ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts heiratete Enrico Carbone die wohlhabende Lucia. Deren Mitgift wurde genauso für den Erwerb von Weinbergen eingesetzt. So auch für den Hügel Tanon in der Gemeinde Alba mit sandigen, stets trockenen und leichten Böden. Diese sind einfach zu bearbeiten und bieten ein ideales Habitat für den Arneis.
Marco Monchiero, ein anerkannter Önologe, vereinte durch die Heirat mit Lucia Carbone die Linien der beiden Familien. 1990 nahm er die eigene Weinproduktion wieder auf. Ausschlaggebend dafür war der Einstieg seines Sohnes Francesco in das Familienunternehmen, der damals sein Önologiestudium absolvierte. Dieser erweiterte sukzessive die Kellerei durch den Zukauf ausgewählter Weinberge in bester Lage. Und durch die Inbetriebnahme des beeindruckenden unterirdischen Weinkellers mit seinen Holzfässern und Barriques. Bis heute führt er das Unternehmen in dem von seinen Vorfahren gezeichneten Weg.