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Tramin

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Die Kellerei Tramin vereint 160 Winzerfamilien mit 270 ha Weinbergen im Südtiroler Unterland. Sorgfalt im Weinberg und präzise Kellerarbeit brachten sie an die Spitze Alto Adiges. Unter Willi Stürz entstand ein starkes Portfolio von klassischen DOC-Weinen bis zu Kultetiketten wie Nussbaumer und der innovativen T-Linie.

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Pepi Sauvignon Südtirol DOC 2023

Artikel-Nr.: 2484

In wunderbarer Art vereint Pepi Südtirol Sauvignon DOC saftige Frische und ansprechende Opulenz. Diese Kombination entsteht aus den talseitig sich gegenüberliegenden Weingütern mit westlicher bzw. östlicher Ausrichtung. Bei diesem Weißwein zeigt sich wieder, wie sehr die Genossenschaftskellerei von der Vielzahl ihrer Mitglieder profitiert. Ein reinsortiger Sauvignon Blanc mit eigenem Facettenreichtum und guter Komplexität.

16.20 €

Wissenswertes über den Pepi Sauvignon

Die Weine der klassischen Linie der Kellerei Tramin offenbaren die typischen Eigenheiten der einzelnen Rebsorten. Sie bergen in unterschiedlichem Ausmaß das Wesen des Anbaugebietes im Alto Adige in sich.Die genaue Herkunft der Rebsorte Sauvignon Blanc ist nicht bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie zusammen mit Semillon in Südtirol eingeführt. Seither wurde sie dort heimisch, im Gegensatz zu Semillon. Dieser Sauvignon stammt von den klassischen Anbaugebieten Penon und Pinzon (= Pepi) in den Gemeinden Kurtatsch und Montan.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein kalt bei 8-10°C.

Lagerung: Der Pepi Südtirol Sauvignon DOC kann noch bis zu 2-3 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Pepi Südtirol Sauvignon DOC ist ein äußerst vielseitiger Speisenbegleiter. Ein trockener Bianco zu Antipasti und zu deftigen Vorspeisen. Ideal zu Gemüse, Kräuterkäse, Fischspeisen und weißem Fleisch.

So entsteht der Pepi Sauvignon

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: konventionell

Boden: Kalk- und schotterhaltigen Lehmböden.

Herstellungsverfahren

Nach der Lese werden die Trauben schonend, mit niedrigerem Pressdruck und langer Presszeit weiterverarbeitet. Die Vergärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur von 19°C. in kleinen Stahltanks. Der Weißwein wird mindestens 6 Monate lang im großen Eichenfass auf der Hefe, ohne biologischen Säureabbau, ausgebaut.

Traubensorte

Sauvignon 100%.

So schmeckt der Pepi Sauvignon

Farbe

Strohgelb mit grünlichem Schimmer.

Bukett

Fein und leicht aromatisch. Erinnert an Holunder und Brennnessel.

Geschmack

Frisch und lebendig mit gelbfruchtigen Aromen von exotischen Früchten und einheimischen Gewächsen wie Pfirsich und Stachelbeere. Herzhafte Säure.

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Das Weingut: Tramin

Heute umfasst das Weingut Tramin 160 Winzerfamilien. Sie bewirtschaften insgesamt rund 270 Hektar Weinberge im Südtiroler Unterland rund um Tramin, Neumarkt, Auer und Montan. Die gewissenhafte Arbeit der Genossenschaftsmitglieder und die besondere Wertschätzung jedes einzelnen Weinbergs bilden die Grundlage für den Erfolg der letzten Jahrzehnte.
Nicht nur die Sorgfalt im Weinberg, auch die Präzision im Weinkeller und die Sensibilität beim Ausbau für jeden einzelnen Wein haben die Kellerei an die Spitze der Weinproduzenten im Alto Adige gebracht. Dabei werden 70% der produzierten Flaschen auf dem italienischen Markt vertrieben, 30% sind für den Export bestimmt. Zu verdanken ist dieser Aufschwung vor allem Willi Stürz, seit den 90ern Kellermeister und heute auch Geschäftsführer.
Ihm ist es gelungen, die gesamte Bandbreite an Duftnoten und Aromen der Region im Weinportfolio der Genossenschaftskellerei zu präsentieren. Die Weine der klassischen Linie offenbaren die typischen Eigenheiten der einzelnen Reben und der unterschiedlichen Terroirs. Hier bestechen die Weißweine mit den Rebsorten Weißburgunder, Chardonnay, Pinot Grigio und Sauvignon, alle reinsortig und mit DOC Status. Eine Sonderstellung nimmt der Südtirol Gewürztraminer DOC ein. Der trockene Weißwein aus dem Herzen des historischen Anbaugebiets wird in Edelstahl ohne Holz ausgebaut.
Sein großer Bruder, der Nussbaumer Gewürztraminer DOC, gilt als der beste Gewürztraminer Italiens. Er führt die Riege der Selektionsweine an. Auch Namen wie Hexenbichler Vernatsch DOC, Stoan, Unterebner und Urban Lagrein Riserva und Chardonnay Riserva haben beinahe schon Kultstatus. Alle sind die beste Interpretation des Terroirs in Südtirol und des Könnens der Winzer.
Vor einigen Jahren gelang Kellermeister Williy Stürz ein weiterer Coup. Er vinifizierte die T-Linie, einen Weiß, einen Rosé und einen Rotwein von innovativer Konzeption. Sowohl der Bianco als auch der Rosato sowie der Rosso sind Cuvées IGT aus charakterstarken Rebsorten. Es entstanden preiswertere Alltagsweine mit hohem Wiedererkennungswert, die das Potential der Trauben aus dem Alto Adige voll ausschöpfen.

In einer für viele Südtiroler Weinbauern perspektivlosen Zeit gründete Christian Schrott 1898 die Genossenschaft Tramin. Als Pfarrer von Tramin und späterer Abgeordneter im Parlament in Wien sicherte er damit die Zukunft vieler kleiner örtlicher Winzer. Dank der Stärke dieser Verbindung hat sich das Weingut Tramin im Laufe der Zeit zu einer der etabliertesten Genossenschaften in der Region und zu einem weltweit anerkannten Modell entwickelt.
1971 fusioniert Cantina Tramin mit der 1893 gegründeten Genossenschaft Neumarkt. Diese Verbindung vereint in einem einzigen Unternehmen ein reiches Erbe an Traditionen und Weinbergen. Darunter die prestigeträchtigen Blauburgunderlagen in Mazzon und Glen. Bis zu den 90 Jahren war die Kellerei eine von vielen und litt auch unter dem Imageverlust der Rot- und Weißweine der Region Südtirol.
Die Wende kam mit Eintritt des neuen Kellermeisters, Willi Stürz. Unter seiner Federführung etablierte sich ein rigoroses Qualitätsdenken. Neben den Klassikern wird die Selektionslinie vinifiziert. Sie besteht heute aus Nussbaumer, Terminum, Unterebner, Stoan, Freisinger, Maglen, Urban und Loam.
2010 wird der Umbau der Kellerei abgeschlossen. Die Lage inmitten der Heimat des Gewürztraminers offenbart sich beim Blick aus der Vinothek und dem Verkostungsraum. Hier kann der Besucher ein traumhaftes Panorama auf Kalterer See, Weinberge und Alpengipfel genießen. Das skulpturgleiche Gebäude ist ein Projekt des renommierten Südtiroler Architekten Werner Tscholl. Die grüne Stahlkonstruktion , die der Form von Rebstöcken nachempfunden ist, ist nicht nur das Aushängeschild der Cantina, sondern wird zum Wahrzeichen von Tramin.