Ca'Tullio
Ca’Tullio ist ein traditionsreiches Weingut im Friaul, das von der Familie Calligaris in dritter Generation geführt wird und 100 Hektar eigene Weinberge in Aquileia und den Colli Orientali bewirtschaftet. Der Fokus liegt auf Weißweinen wie Sauvignon, Pinot Grigio, Friuliano und Ribolla Gialla ohne Holzausbau. Ergänzt wird das Sortiment durch trockene, charaktervolle Rotweine.
Ca'Tullio
Pinot Grigio Friuli Colli Orientali DOC 2025
Dieser Grauburgunder zeigt das Potential der Rebsorte: Pinot Grigio Colli Orientali DOC aus dem Friaul. Die sortentypischen Fruchtnoten entfalten sich auf anregende Weise im Bouquet. Am Gaumen ist er weich und geschmackvoll mit einem Anklang an geröstete Mandeln im Abgang. Ein feines Geschmackserlebnis mit nachhaltigem Finish!
Inhalt: 0.75 l (12.40 € / l)
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Wissenswertes über den Pinot Grigio
Kennzeichen dieses Pinot Grigio: 30 Jahre alte Rebstöcke, Lese von Hand und trockener Ausbau. Damit gelingt es CaTullio, die Rebsorte besonders typisch herauszuarbeiten. So schmeckt das Friaul mit seinen Colli Orientali, den Hügeln im Osten!Die wohl aus dem Burgund stammende Traubensorte Pinot Grigio ist in Deutschland unter dem Namen Grauburgunder oder Ruländer bekannt. Die Beeren des Pinot Grigio sind zwar leicht rötlich, werden aber trotzdem den weißen Rebsorten zugeordnet. Die Weintrauben haben zudem eine ausgeprägte Zapfenform. Deshalb hat sich der Name Pinot (dt. Pinienzapfen) aus dem Französischen auch in Italien etabliert. Noch im letzten Jahrhundert Jahren wurde aus dieser grauen Traube vorwiegend "Ramato" produziert, ein kupferfarbener Wein, welcher einem Rosé ähnelt. Rotwein zu keltern war aufgrund der geringen Farbpigmente in den blauen Schalen nicht möglich. Da der Wein mit dieser Kupferfarbe aber nicht gut ankam, hat man beschlossen, die Trauben im Weißweinverfahren zu keltern. Und mit welchem Erfolg die Rebsorte heute im Friaul angebaut wird, zeigen die Prämierungen der Etiketten aus den Colli Orientali und aus dem Collio.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 11-12°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Pinot Grigio Friuli Colli Orientali DOC jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Pinot Grigio Friuli Colli Orientali DOC passt am besten zu Antipasti, Spargel mit Schinken sowie zu Meeresfrüchten und Krustentieren. Wunderbar trockener Begleiter für viele Speisen.
So entsteht der Pinot Grigio
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: konventionell
Boden: Sandig - tonig.
Herstellungsverfahren
Lese der Pinot Grigio Trauben von Hand. Sanftes Pressen und statische Mostklärung. Gärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur. Schließlich reift der Bianco kurze Zeit im Stahltank sowie in der Flasche.
Traubensorte
Pinot Grigio 100%.
So schmeckt der Pinot Grigio
Farbe
Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen.
Bukett
Intensiv, typisch und vielschichtig. Mit einer fruchtigen Note von Banane und Birne.
Geschmack
Trocken, fruchtig, weich und schmackhaft. Der nachhaltige Abgang erinnert an geröstete Mandeln.
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Das Weingut: Ca'Tullio
Ca'Tullio ist ein wunderschönes von der Familie Tullio erbautes über 200-jähriges Anwesen, das heute von der Familie Calligaris in 3. Generation als Weingut geführt wird. Die Kellerei befindet sich im Herzen des traditionellen Weinanbaugebietes Friuli Aquileia. Zum Weingut gehören 100 Hektar, die je zur Hälfte in Aquileia im gleichnamigen DOC Gebiet und in Sdricca di Manzano, dem DOC-Gebiet Colli Orientali del Friuli.
Damit gehört die Cantina Ca'Tullio zu den wenigen Kellereien der Weinregion Friaul, die Weine ausschließlich aus den eigenen Rebgärten verwenden. Tatsächlich handelt es sich bei den beiden DOC Gebieten um unterschiedliche Terroirs. Hier wachsen sowohl internationale Reben als auch autochthone Rebsorten. Immer aber mit dem Ziel, die territorialen Besonderheiten optimal zu nutzen.
Wie im Friaul nicht anders zu erwarten, stehen die Weißweine im Fokus der Weinbereitung. Die Palette führen Sauvignon, Pinot Grigio und Chardonnay an. Sie haben sich in den Colli Orientali, den östlichen Hügeln, mit ihren über 30 Jahre alten Rebstöcken gut angepasst. Der Pinot Bianco und der "Aromenriese" Traminer Aromatico finden im DOC Gebiet Aquileia ihr besonderes Habitat. Bei den autochthonen Rebsorten besticht der Weißwein-Klassiker Friuliano und die uralte Rebe Ribolla Gialla. Die Familie Calligaris verzichtet bei allen Weißweinen auf den Ausbau in Holz, setzt auf Gärungsprozesse auf der Feinhefe und bewahrt so die ganz eigene Ursprünglichkeit der einzelnen Varietäten.
Bei den Rotweinen zeigt nicht nur der Merlot sein friulisches Gesicht. Besonders typisch die selten angebaute Rebsorte Cabernet Franc und der noch seltener reinsortig vinifizierte Pignolo, der nach langem Holzausbau noch viel Reifepotential aufweist. Dabei sind alle Weine von Ca'Tullio besonders trocken ausgebaut, beweisen aber im Verhältnis von Fülle und Frische eine unglaubliche Harmonie.
Die historischen Gebäude und die Weinberge in den beiden anerkannten DOC Zonen des Friaul empfindet die Familie Calligaris als "Wiege all unserer Verpflichtungen". Die vielen Auszeichnungen aller namhafter Weinkritiker beweisen die Empathie, mit denen die Calligaris ihre Weine herstellen. Man spürt, dass "das Herz das Land umarmt"!
Aquileia gehört zu den zehn bedeutendsten Städte des Römischen Reiches und ist seit der Antike durch einen überaus großzügigen Boden und kundige Winzerhände von jeher zum Weinbau berufen. Durch verschiedene Funde lässt sich der Anbau von Reben und die Verarbeitung der Trauben bis in das 3. Jh. vor Chr. nachweisen.
Die Geschichte des Weinguts Ca'Tullio beginnt im Jahre 1928. Eigentlich ist es aber die Geschichte eines Hofguts, das die Familie Tullio Ende des 19. Jahrhunderts erbaute. Ein imposantes und funktionales Gebäude mit 4 Etagen. Die landwirtschaftliche Tätigkeit dieses Gutshofs umfasste die Produktion von Obst, Gemüse und Getreide, diente vor allem aber der Trocknung von Tabakblättern. Und natürlich wurde hier auch Wein hergestellt, aber in bescheidenem Umfang. Ein äußerst erfolgreicher Wirtschaftsbetrieb, gab es damals doch keinen Einwohner von Aquileia, der nicht mindestens einen Verwandten hatte, der bei der Familie Tullio arbeitete.
1980 übernahm Walter Calligaris die gesamte Anlage und wandelte sie in ein Weingut um. 1994-1999 renovierte er den Gebäudekomplex grundlegend mit Zuschnitt auf eine moderne Kellerei. Dabei blieben die ursprünglichen architektonischen Formen aber unverändert, die Harmonie wurde wieder hergestellt und strahlt bis heute in altem Glanz. Deshalb zählt die Kellerei zu den wenigen Beispielen gelungener Industriearchäologie in Friaul-Julisch Venetien.
Die Weinberge erstrecken sich zwischen den Terroirs der DOC-Bereiche Friuli Aquileia und DOC Friuli Colli Orientali. Beide Gebiete mit ihren besonderen Böden und den günstigen mikroklimatischen Bedingen haben zum Erfolg des Unternehmens wesentlich beigetragen. Viele Weingärten wurden in den 90-er Jahren der Neustrukturierung mit autochthonen friulischen und internationalen Rebsorten frisch angelegt. Beachtlich, wie sich die Rebstöcke Boden und Klima angepasst haben und welche Tropfen die Kellerei daraus vinifiziert.
Nach Paolo Calligaris führen heute die Enkel des Gründers, Giacomo und Emanuele, die Kellerei. Und der Erfolg blieb ihnen treu. Haben sie die Kellerei doch zu einem Ort gemacht, wo nicht nur terroirtypische Weine kreiert werden, sondern der auch einen Besuch lohnt. In jeder Hinsicht.