So legendär wie das Etikett: Die Steillage von Buchholz! Hier wachsen 25 bis 60 Jahre alte Pinot Nero Weinstöcke der Kellerei Castelfelder auf vielen kleinen Weinterrassen. Sie profitieren nicht nur von der Sonneneinstrahlung, sondern auch von der einmaligen Bodenbeschaffenheit. Die Trauben reifen langsam, werden von Hand geerntet und zu einem trockenen Rotwein mit verführerischem Kirscharoma vinifiziert. Auch die italienische Sommeliervereinigung ist überzeugt!
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Trudner Bruchlinien: Die Bruchlinie zwischen kalkhaltigem
Dolomitgestein und Porphyrschichten mit hoher roter Lehmauflage läuft quer durch die Weinberge.
Castelfelder liest die Pinot Nero Trauben von Hand. Die Maischegärung erfolgt über 10 – 14 Tage im Edelstahl. Der Rotwein wird zunächst
12 Monate in Barriques ausgebaut und reift anschließend noch mindestens 3 Monate in der Flasche.
Das Etikett zeigt Perkeo, einen kleinwüchsiger Mann aus Salurn. Er war der Mundschank des Kurfürsten Philipp von der Pfalz und konnte angeblich das große etwa 100.000 Liter Holzfass von Heidelberg in einem Zug austrinken. Eines Tages aber wurde der Kleinwüchsige sehr krank und sollte auf Rat seines Arztes auch etwas Wasser trinken. Der Legende nach soll Perkeo nach dem 1. Schluck tot umgefallen sein!
Lage, Lage, Lage! Ein terrassenförmig angelegter Nordwesthang mit bis zu 500m Höhe, das kühle Klima mit hoher Sonneneinstrahlung und eine faszinierende Geologie lassen diesen Pinot Nero entstehen. Hier verläuft die sogenannte Trudner Bruchlinie, die Bruchlinie zwischen kalkhaltigem
Dolomitgestein und Porphyrschichten mit hoher
roter Lehmauflage. Sie durchquert die gesamten Weingärten am Buchholz und schafft so die Gelegenheit, das Beste aus der Lage zu extrahieren.