Bereits der Kellereigründer Alfons Giovanett hat seit 1969 an diese besondere Lage Glen geglaubt und viel investiert. Die Nachmittagssonne, die Fallwinde und der besondere Konglomerat-Boden verleihen dem Pinot Nero Glen seine außergewöhnliche Aromenintensität. Dazu die Mikrovinifizierungen von Castelfeder in dieser steilen Höhenlage mit ausgeklügeltem individuellem Ausbau. Der trockene Blaubugunder besticht durch bemerkenswerte Tiefe, elegante Sturktur und langanhaltenden samtigen Abgang.
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Rot-bräunlicher Sand und Lehm mit Tonmineralien und Oxiden.
Lese der Pinot Nero Trauben von Hand. Die Maischegärung erfolgt über 10-14 Tage in Edelstahl. Der Rotwein wird zunächst 12 Monate in Barriques ausgebaut und reift anschließend noch mindestens 3 Monate in der Flasche.
Das Etikett zeigt die stillgelegte Eisenbahnbrücke in Glen. Als Symbol von Aufbruch, Mobilisierung und Industrialisierung dieser Gegend. Heute ist es ein
begehbarer Aussichtspunkt mit einmaligem Blick auf Bozen und das gesamte Südtiroler Unterland. 85% des Weinbaus in Südtirol sind von hier aus zu sehen. Glen ist für das Weingut Castelfeder die historisch wichtigste Lage und erstreckt sich auf 450 bis 790 m direkt oberhalb von Mazon. Das Mikroklima in diesem zum Teil abenteuerlich steilen Gelände wird von den abendlichen kühlen Fallwinden des nahegelegenen Bergmassivs bestimmt. Die markanten Temperaturunterschiede bewahren die frischen Aromen und die lebhafte Säure. Und die durchlässigen Kalkböden prägen die Mineralität des Rotweins. Die Reifung der Trauben verzögert sich stufenweise alle 100 Höhenmeter um bis zu 10 Tage. Dadurch zieht sich die gestaffelte Lese über einen Zeitraum von über vier Wochen. Der "Glen" vereint die Kraft und Fruchtigkeit
der tiefergelegenen Weinberge mit der Frische, Eleganz und Finesse aus den höheren Parzellen. So hat Castelfelder dazu beigetragen, dass Glen heute die wohl bekannteste Pinot Nero Lage Italiens ist.