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Kellerei Kaltern

Kellerei Kaltern

Die Cantina Kaltern ist die größte Winzergenossenschaft Südtirols mit rund 650 Mitgliedern und 480 Hektar Weinbergen rund um den Kalterer See. Kleine Parzellen, besondere Einzellagen und das Zusammenspiel von Terroir und Rebsorte prägen die Qualität. Autochthone und internationale Sorten sowie Spitzenlinien wie Quintessenz sichern internationales Ansehen.

Kellerei Kaltern

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Quintessenz Moscato Giallo Passito DOC 0,375l 2019

Artikel-Nr.: 2059

Gehört zu den besten edelsüßen Weinen Italiens: Quintessenz Moscato Giallo Passito DOC. Getrocknete Trauben und 24 Monate im Barrique auf der Feinhefe. Das Ergebnis: Üppiger, von Honig durchzogener Duft nach tropischen Früchten und gehaltvoll-cremiger Geschmack mit frischer Säure. Der Dessertwein glänzt vom Einschenken bis zum Abgang! Ein Süßwein für echte Belohnungsmomente!

39.00 €

Wissenswertes über den Quintessenz Passito

Nicht umsonst nennt die Kellereigenossenschaft Kaltern ihre Top-Linie Quintessenz. Die Philosophie: Beste Trauben der ältesten Charakterlagen. Plus das perfekte Zusammenspiel von Rebsorte und Terroir. Plus zukunftsweisend vinifiziert, was von sensiblen Vordenkern gemacht. So gelingt es, die wesentlichen Merkmale herauszuarbeiten mit maximaler Typizität und Authentizität. Eben die Quintessenz! Der Goldmuskateller gehört zur Familie der Muskateller-Trauben und wird in Südtirol vermutlich schon seit 15 v.Chr. angebaut. Die Legende sagt, dass schon die alten Römer bei ihren Feldzügen nach Norden im heutigen Südtirol die süßfruchtige Edelrebe entdeckten. Nach vielen Jahren im Schattendasein erlebt die Goldmuskateller Traube seit Anfang der 2000er Jahre eine regelrechte Renaissance. Trotzdem sind momentan in Südtirol nur knapp 100ha mit dieser Rebsorte bestückt.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein leicht gekühlt bei 12-14°C.

Lagerung: Der Quintessenz Moscato Giallo Passito DOC kann noch viele Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Quintessenz Moscato Giallo Passito DOC ist ein wunderbarer Begleiter zu Desserts. Passt auch zu reifem Schimmelkäse.

So entsteht der Quintessenz Passito

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: konventionell

Boden: Steinig sandiger Kalkschotter, sehr wasserdurchlässig.

Herstellungsverfahren

Ernte vollreifer Trauben Ende Oktober. Diese werden auf Matten getrocknet, im Februar abgepresst (35° KMW). Aus 100 kg frischen Trauben erhält man 18l Most. Es folgt eine mehrwöchige Gärung. Der Dessertwein reift 24 Monate auf der Feinhefe im Barrique.

Traubensorte

Goldmuskateller 100%.

So schmeckt der Quintessenz Passito

Farbe

Leuchtendes Goldgelb.

Bukett

Reichhaltig nach exotischen Früchten und honigsüßen Blüten.

Geschmack

Extraktreich, cremig mit Anklängen an Orangenschale und Mango; durch die knackige Säure überrascht der Wein mit einem frischen Abgang.

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Das Weingut: Kellerei Kaltern

Die Kellerei Cantina Kaltern ist die größte Winzergenossenschaft in Südtirol. Sie zählt ca. 650 Mitglieder, die insgesamt 480 Hektar Weinberge bewirtschaften. Die meisten sind Winzer im Nebenerwerb und besitzen weniger als 1 Hektar Land, pflegen ihre Weinberge aber mit Akribie und Passion. Unter diesen ca. 1100 Weingärten befinden sich auch ganz besondere Lagen. Historisch gewachsen und prädestiniert für bestimmte Rebsorten. Vial, Wadleith, Lavason, Trifall, Garnellen, See, Palurisch und Putzmauer, alles klassische Weinberge rund um den Kalterer See. Autochthone Rebsorten wie Lagrein oder Vernatsch liefern sich hier ein Kopf- an Kopf-Rennen mit internationalen Gewächsen wie Chardonnay, Pinot oder Merlot.
Die kleine Parzellierung ermöglicht nicht nur familiäre Betriebsstrukturen. Auch die Symbiose von mikroklimatischer Bodenbeschaffenheit, klimatischen Einflüssen, Erziehungsform und Rebsorte wird optimiert. Dass dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, beweist die Top-Linie Quintessenz. Sowohl der Kalterersee Classico Superiore als auch der Cabernet Sauvignon Riserva und Weissburgunder der Linie Quintessenz werden jedes Jahr von der internationalen Weinpresse gefeiert.
Auch mit ihren Selektionsweinen zeigt die Kellereigenossenschaft die hohe Kunst des Weinbaus. Einzellagen Varietäten wie Vial Weißburgunder DOC und Stern Sauvignon DOC oder die berühmten Campaner spiegeln auf markante Art ihre Verbindung zum Anbaugebiet. Eine Sonderstellung nehmen die edel-süßen Rosenmuskateller (Moscato rosa) und Goldmuskateller (Moscato Giallo) ein. Beide reifen auf der Feinhefe und sind begehrte Aperitifs oder willkommene Begleiter für Desserts.
Die Mitglieder der südtiroler Genossenschaft Kellerei Kaltern sind in die Arbeit in der Kellerei, in Verkostungen, in Entscheidungen über den Ausbau und in die Vinifizierung mit eingebunden. Für sie ist die Arbeit im Weinberg zugleich Ansporn. So bewirtschaftet eine Gruppe von sensiblen Vordenkern ihre Weingärten nach biodynamischen Prinzipien und nimmt damit eine Vorreiterrolle in ganz Südtirol ein. Der Status der Mitglieder geht weit über den des reinen Traubenlieferanten hinaus und gilt als Garant für die Identifizierung der einzelnen Weinbauern mit "ihrer" Kellerei.

Die Geschichte der Kellerei Kaltern beginnt schon im Jahr 1900. Zielstrebige und motivierte Weinbauern gründen einen Produktions-, Vertriebs- und Vermarktungsbund, der das Gedankengut von Friedrich Wilhelm Raiffeisen verkörpert. Dadurch legten sie den Grundstein für ein Betriebskonzept, das viele Noch-Nicht-Mitglieder faszinierte und anspornte. Es wurden neue Genossen aufgenommen, die Firmierung variierte und Privatkellereien schlossen sich an.
Um die Jahrhundertwende war Südtirol die Weinschatzkammer der österreichischen Monarchie und die Genossenschaftskellerei Kaltern Haus- und Hoflieferant der kaiserlichen Habsburger. Die Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Wie die Südtiroler Weinproduzenten insgesamt, verlor auch Kaltern seine traditionellen Abnehmer. Die Rebfläche reduzierte sich von 11.000 auf 5.000 Hektar. Erst in den 50er Jahren war der Export in die traditionellen Märkte, jetzt vor allem Deutschland und Österreich, wieder möglich.
In den achtziger Jahren erlebte der Weinbau um den Kalterer See neuerlich eine geradezu revolutionäre Veränderung. Als eine der ersten Regionen in Italien erkannte man veränderte Konsumgewohnheiten. Eine Hinwendung zur Qualität war das Gebot der Stunde. In der Folge reduzierte sich die jährliche Produktionsmenge um mehr als die Hälfte. Neuerliche Fusionen mehrerer kleiner Genossenschaften brachten know-how und vor allem zusätzliche Weingärten in exquisiten Lagen.
Unter der Führung des Önologen Helmuth Zozin wurde die "Qualitätsgruppe" gegründet. Selektionen von Kleinlagen und gesonderte Abfüllungen führten zur Geburtsstunde für Top Weine. Die ehemals 5 Kellereien konzentrierten sich auf ihre Leitsorten: Kalterer See bzw. Vernatsch, Weißburgunder bzw. Pinot Bianco, Sauvignon, Cabernet Sauvignon und Goldmuskateller.
2016 haben sich die zwei Winzergenossenschaften der Gemeinde Kaltern zur neuen Kellerei Cantina Kaltern zusammengeschlossen. Mehr als 600 Miglieder bewirtschaften nun etwa 480ha Weinberge. Sie sorgen dafür, dass Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit, den klimatischen Bedingungen und den Anbaumethoden zu einem Portfolio an Weinen führen, das die gesamte Weinwelt Südtirols repräsentiert.