Menhir Salento
Menhir Salento ist ein gefeiertes Newcomer-Weingut aus dem Salento in Apulien. Auf kargen Böden rund um Minervino di Lecce entstehen auf über 50 ha kraftvolle, terroirtypische Weine. Im Fokus stehen Primitivo und Negroamaro, ergänzt durch Susumaniello. Etiketten wie Quota 29, No. Zero und Calamuri verbinden Struktur, Frucht und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Menhir Salento
Quota 29 Primitivo Rosato Puglia IGT 2025
Quota 29 Primitivo - der Bestseller der Kellerei Menhir in der Variante Rose. In nur 29m über dem Meeresspiegel wachsen die Primitivo Trauben für diesen Rosato und drücken ihm den Stempel auf. Ein perfekter Aperitif, fruchtig und zugleich leicht mineralisch. Erinnert an Granatapfel, Pflaume und Himbeere kombiniert mit einem leichten Rosenaromen. Perfekter mediterraner Allrounder für den Sommer.
Inhalt: 0.75 l (11.20 € / l)
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Wissenswertes über den Quota 29 Primitivo Rosato
Der Name Quota 29 bezieht sich auf die Höhenlage des Weinberges mit 29 Meter über dem Meeresspiegel. Die besondere, südliche Ausrichtung und die geringe Höhe über dem Meeresspiegel verleihen diesem Primitivo eine einzigartige Charakteristik. Das erste Produktionsjahr des Primitivo Quota 29 war 2006.Die Herkunft des Primitivo ist ungeklärt. Möglicherweise stammt er von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit einer kroatischen Rebe und mit dem ungarischen Zinfandel.Dabei ist die Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo).
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie Rosewein bei 8-10°C.
Lagerung: Der Primitivo Rosato Quota 29 der Kellerei Menhir soll jung getrunken werden.
Serviervorschlag
Der Quota 29 Primitivo Rosato Puglia IGT passt perfekt zu Meeresfrüchten, vegetarischen Gerichten und Frischkäse. Perfekt auch zur asiatischen Küche.
So entsteht der Quota 29 Primitivo Rosato
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Apulien
Anbau: konventionell
Boden: Mitteltiefe Böden mit Kalksteinschichten.
Herstellungsverfahren
Ernte der Primitivo Trauben von Hand Ende August. Kaltmazeration mit Schalenkontakt in einer Presse für 6 Stunden bei 10°C. Alkoholische Gärung im Stahltank bei kontrollierter Temperatur. Der biologische Säureabbau findet ebenfalls im Stahltank statt. Anschließend reift der Wein weitere 3 Monate auf der Feinhefe.
Traubensorte
Primitivo 100%.
So schmeckt der Quota 29 Primitivo Rosato
Farbe
Leuchtendes Kirschrosa.
Bukett
Fesselnd in der Nase, die von blumig bis mineralisch reicht mit einer Mischung aus Granatapfel, Pflaume, Himbeere und Gallusrose.
Geschmack
Strukturiert, samtig und umhüllend mit einem erfrischenden Abgang und einem Hauch von Johannisbeeren.
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Das Weingut: Menhir Salento
Ein neuer Star am Weinhimmel, ein Weinjuwel aus Apulien, Newcomer aus dem Salento ... Weinkritiker und Weinliebhaber sind voll des Lobes über die junge Kellerei aus dem Salento in Apulien. Und das zu Recht. Schließlich kamen bisher nur wenige Winzer auf die Idee, am Absatz von Italiens Stiefel Wein anzubauen.
Das Gebiet ist geprägt von roter Erde und majestätischen Olivenbäumen, von salzgeformten Felsen und einer fast wilden Natur. Die Reben treffen hier auf eine dünne Humusschicht, auf eine unbarmherzige Sonne und zum Teil auf nackten Felsen. Mitten in dieser geschichtsträchtigen Umgebung, in Minervino di Lecce, befindet sich das Herz der Kellerei Menhir Salento. Ursprünglich wollte Gaetano Marangelli hier nur eine ganz besondere Osteria ins Leben rufen. Mit Erfolg, die Taverne Oregano ist heute berühmt und zieht jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt an.
Und den passenden Wein? Den vinifiziert die Familie Marangelli inzwischen nicht nur für die Osteria auf mehr als 50 ha Weinbergen. In Zusammenarbeit mit dem Önologen Marco Mascellani entstanden Etiketten, die schon mit ihren ersten Jahrgängen aufhorchen ließen. Die Weine sind füllig, haben Struktur und bringen das warme und sonnige Gebiet des Salento perfekt zum Ausdruck.
Im Mittelpunkt stehen die regionalen Rebsorten. Von Beginn an wurden der Primitivo Quota 29 und Negroamaro No. Zero vinifiziert, heute beides Bestseller! Mit dem Verzicht auf den Ausbau in Holz beweist die Kellerei, welche Fruchtfülle in den beiden heimischen Rebsorten steckt. Der in Barriques ausgebaute Primitivo di Manduria gilt als einer der besten seines Genres. Und auch vor ausgefallenen Reben macht die Kellerei nicht halt. Die Pietra Etiketten sind entweder reinsortige Susumaniello Varietäten oder Blends aus Susumaniello und Primitivo.
Zu den Aushängeschildern des Weinguts gehört der Calamuri, ein Primitivo von über 80 Jahre alten Rebstöcken. Und der Riserva Vega, auch ein reinsortiger Primitivo aus dem vielfach unterschätzten DOC Gebiet Terra d'Otranto. Von dieser DOC Zone stammt ebenfalls der 2020 erstmalig vinifizierte Primitivo Vola.
Seit der Kellereigründung gelingt es Gaetano Marangelli jedes Jahr, prestigeträchtige Etiketten auf den Markt zu bringen, allen Unkenrufen zum Trotz! Von Auszeichnungen überhäuft beweist er, welche Qualitäten aus den kargen Böden des Salento erwirtschaftet werden können. Und das zu unschlagbar günstigem Preis-Leistungsverhältnis.
Eigentlich muss man etwas verrückt sein, um hier auf die Idee zu kommen, Weine zu produzieren. Hier, das heißt im tiefen Süden des Salento mit seinen kargen, teilweise felsigen Böden, seiner dünnen Humusschicht und der unerbittlichen Sonneneinstrahlung. Aber Gaetano Marangelli war nicht nur getrieben von seiner Passion für Weine, sondern er hatte auch eine Vision.
Zusammen mit seinem Bruder Vito Angelo begann er zur Jahrtausendwende, mit unbekannten Rebsorten in dieser unwegsamen Gegend zu experimentieren. Immer auf der Suche nach Wegen, wie das Terroir am besten hervorzuheben und umzusetzen ist. Und in Minervino di Lecce wurden die Brüder 2002 fündig. In der kleinen Ortschaft ca. 40km südlich von Lecce, kauften sie ein ca. 45ha großes Grundstück. Inmitten von alten Bauernhöfen, Olivenhainen, archäologischen Ausgrabungsstätten und Menhiren entstand auch die Idee für den Namen der neuen Kellerei: Menhir Salento.
Menhire, ein aus dem Bretonischen abgeleiteter Begriff, sind zu Mythen gewordene aufrecht gesetzte Steine. Sie prägen das gesamte Landschaftsbild, einzeln oder in Kreisen oder Reihen angeordnet und sind Zeugen sozialer und kultureller Vergangenheit. Mit harter Arbeit und Hilfe von Familie und engagierten Dorfbewohnern entstand zunächst eine Azienda Agricula. Die Grundidee: Eine Osteria zu gründen, die ihre Erzeugnisse überwiegend vom eigenen Gut bezieht. Sowohl die zur Verarbeitung benötigten Lebensmittel als auch das Olivenöl und natürlich auch den Wein.
Angetrieben vom Erfolg seiner Osteria "Oregano" gründete Gaetano 2005 dann die Kellerei Menhir Salento. Sie residiert in einem prächtigen Palast aus dem 18 Jahrhundert mitten in dem kleinen Ort und bewirtschaftet inzwischen 95ha Weinberge. Von Anfang an erregten die Weine des Weinguts bei Weinkennern und Kritikern großes Aufsehen. Hier stimmt einfach alles. Ein intakter und fruchtbarer Lebensraum, in dem Landwirtschaft, Gastronomie und Önologie eine natürliche und außergewöhnliche Synergie schaffen.