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Monchiero Carbone

Monchiero Carbone

Die Kellerei Monchiero Carbone liegt in Canale im Roero und wird von Francesco Monchiero geführt, einem der prägenden Winzer der Region. Berühmt wurde das Weingut durch die Wiederbelebung des Arneis. In streng ausgewählten Einzellagen entstehen terroirgeprägte Weiß- und Rotweine aus Arneis, Barbera und Nebbiolo – elegant, authentisch und handwerklich vinifiziert.

Monchiero Carbone

Monchiero Carbone

Regret Nebbiolo Langhe DOC 2022

Artikel-Nr.: 4203

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Monchiero Carbone aus dem Piemont kreiert mit dem Regret Nebbiolo Langhe DOC etwas Besonderes! Einen Nebbiolo, den man jung oder über einen Zeitraum von fünf Jahren trinken kann. Trocken, mit vollem Körper und trotzdem mit einer feinen, nicht aufdringlichen Tanninstruktur. Der Regret gilt als Nebbiolo Kreation für den täglichen Verzehr. Etwas Besonderes für den Alltag!

13.50 €

Wissenswertes über den Regret Nebbiolo

Die Rebsorte Nebbiolo wird vermutlich seit der Antike im Langhe angebaut. In Schriften des 13./14. Jahrhunderts ist sie namentlich erwähnt. Sie verdankt ihren Namen dem weißen Belag auf den Beeren, der sich bei Vollreife bildet (nebbia = dt. Nebel). Außerdem durchziehen bei dem späten Lesetermin häufig Nebelschwaden die Hügel der Weinberge. Von daher erklären sich auch die großen Jahrgangsschwankungen. Je nachdem, wie vor allem der Herbst ausfällt. Der Nebbiolo gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten, was Boden und Lage betrifft. Er gedeiht praktisch nur auf kalkhaltigen Mergelböden und verlangt steile Süd- oder Südwestlagen.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei Raumtemperatur 18-19°C.

Lagerung: Der Regret Nebbiolo kann noch bis zu 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen. An einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren.

Serviervorschlag

Dieser Nebbiolo ist aufgrund seiner Reife wunderbar ausgewogen. Er kann deshalb viele Gerichte begleiten. Ein Rotwein, der aber besonders zu Fleischgerichten passt.

So entsteht der Regret Nebbiolo

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Piemont

Anbau: konventionell

Boden: tonig-kalkhaltig.

Herstellungsverfahren

Die Nebbiolo Trauben werden nach der klassischen Technik im Piemont vinifiziert. Zunächst eine mindestens 15 Tage dauernde Mazeration auf den Schalen. Nach Abschluss der Gärung wird der Rotwein abgezogen. 30% erfahren die malolaktische Gärung in Barriques der 2. und 3. Passage. Dauer ca. 6 Monate. Die restlichen 70% des Jungweins beenden ihre Gärung in Stahlbehältern. Im späten Frühjahr erfolgt die Assemblage. Nach der Abfüllung in Flaschen ruht der Nebiolo Langhe Regret DOC noch einige Monaten in den Weinkellern von Monchiero Carbone.

Traubensorte

Nebbiolo 100%.

So schmeckt der Regret Nebbiolo

Farbe

Rubinrot.

Bukett

Fruchtig und vielfältig. Duftet nach Himbeeren und Waldbeeren mit floralen Nuancen.

Geschmack

Trocken, voller Körper und harmonisch. Mit eleganten Tanninen und ausgewogener Säure im Abgang.

Jahrgang 2022:

Kundenbewertungen (3)

Spitzenpreis für klasse Wein

Dank des guten Winzers MC ist dieser Langhe angenehm klar und trocken. Ein schöner Wein zu Speisen wie Fleischgerichten o.ä., als "Stand alone" ist der Srü bzw. der Printi zu empfehlen!

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

Endlich einmal ein Schnäppchen. Psst nicht weitersagen.

Dieser Wein ist einfach spitze für einen nebbiolo. Hoffentlich kostet er nicht nächstes Jahr das doppelte.

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

Besser als mancher Barolo

FÜr den Preis ein Spitzenerzeugnis, das jeden Vergleich mit den Billig Barolos aus den Supermärkten toppt. Trocken,klar & gut

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Monchiero Carbone

Die Kellerei Monchiero Carbone befindet sich in Canale, mitten im Roero, dem wohl bekanntesten Weißwein Gebiet im Piemont. Francesco Monchiero führt heute die Kellerei und gehört wohl zu den bedeutendsten Winzer Persönlichkeiten des Roero. Ausschlaggebend war sicherlich auch der Siegeszug des Arneis. Die einheimische autochthone Rebsorte war fast ausgestorben, wurde wiederentdeckt und ist heute Protagonist der bekannten piemonteser Cantina.
Wie seine Vorfahren legt auch Francesco größten Wert auf die Lage der Weinberge. Deren Auswahl nimmt fast schon rituellen Charakter an. So wächst heute Arneis auf dem Hügel Renesio, Nebbiolo in Anime, und Barbera auf dem Weinberge Monbirone (von seiner Urgroßmutter). Und nicht zu vergessen einen der Arneis Weine, der „Cecu DOCG“, der noch im Weinberg Tanon seines Großvaters angebaut wird und diesem gewidmet ist.
Mit seinem Portfolio an Weinvarietäten gehört Monchiero Carbone zu den wegweisenden Weingütern im Roero Gebiet. Die Philosophie: Eine vollkommene Symbiose von Terroir und Wein. Es ist die Verbindung von Gebietscharakter mit Vielschichtigkeit, Eleganz und großer Aromaeinheit. Neben den Weißweinen Recit Arneis DOC und Gavi di Gavi DOCG konnte die Kellerei auch mit den roten Rebsorten Barbera und Nebbiolo große Erfolge verzeichnen. Die Rotweine und stehen zwar etwas im Schatten ihrer berühmten Nachbarn Barolo und Barbaresco. Doch Weinkenner entdeckten bald die Authentizität der Barbera d'Alba Etiketten Pelisa und MonBirone und die der Nebbiolo Kreationen Regret, Printi und Srü.
Zum Erfolg des Unternehmens trug maßgeblich auch das know-how des Önologen bei. Er setzte dem Mainstream im Piemont die Besonderheiten der eigenen Weingärten und die handwerkliche Weinbereitung entgegen. Und die Leidenschaft des Winemakers offenbart sich auch im faszinierenden unterirdischen Weinkeller mit seinen weitläufigen Gewölben. So hat sich Monchiero Carbone vom Geheimtip zum anerkannten Roero Spezialisten etabliert und sich als herausragender Arneis Produzent positioniert.

Auch wenn die Geschichte der Cantina Monchiero Carbone offiziell erst im Jahr 1987 mit dem Erwerb eines großen Hofes in Roero beginnt, so reichen die Ursprünge und Traditionen doch viel weiter zurück. Und sind in der fernen Vergangenheit der Mitglieder der beiden Familien zu suchen.
Schon 1918 investierte Clotilde Valente, die Urgroßmutter der Familie Monchiero, ihre Mitgift in den Weinberg Monbirone. Diesen bebaute Clotilde ihr ganzes Leben lang selbst. Auch durch zwei Kriege hindurch und unter Inkaufnahme mancher familiärer Unannehmlichkeiten. Monbirone hat einen harten, kalkigen, fast lehmigen Boden, der sich nur mühsam bearbeiten lässt. Dafür ist er ideal für die Struktur und den noblen Charakter des Barbera. Noch heute gibt dieser Weinberg dem Barbera seinen Namen.
Ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts heiratete Enrico Carbone die wohlhabende Lucia. Deren Mitgift wurde genauso für den Erwerb von Weinbergen eingesetzt. So auch für den Hügel Tanon in der Gemeinde Alba mit sandigen, stets trockenen und leichten Böden. Diese sind einfach zu bearbeiten und bieten ein ideales Habitat für den Arneis.
Marco Monchiero, ein anerkannter Önologe, vereinte durch die Heirat mit Lucia Carbone die Linien der beiden Familien. 1990 nahm er die eigene Weinproduktion wieder auf. Ausschlaggebend dafür war der Einstieg seines Sohnes Francesco in das Familienunternehmen, der damals sein Önologiestudium absolvierte. Dieser erweiterte sukzessive die Kellerei durch den Zukauf ausgewählter Weinberge in bester Lage. Und durch die Inbetriebnahme des beeindruckenden unterirdischen Weinkellers mit seinen Holzfässern und Barriques. Bis heute führt er das Unternehmen in dem von seinen Vorfahren gezeichneten Weg.