Poggio il Castellare
Samuele Baroncini führt das Familienunternehmen mit Weingütern in den Toplagen der Toskana. Das Portfolio reicht von Vernaccia bis Brunello di Montalcino. Herzstück ist Poggio il Castellare bei Castelnuovo dell’Abate mit 8 ha mineralreicher Weinberge. Biologischer Anbau, traditionelle Kellerarbeit und modernes Management prägen elegante Brunello- und Rosso-Weine mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Poggio il Castellare
Rosso di Montalcino DOC 2022
Ein edler, voller Wein aus einer besonderen Lage: Rosso di Montalcino DOC. Schon im Glas duftet dieser Rotwein verführerisch nach roten Früchten und Veilchen. Am Gaumen offenbart er seinen sanften Charakter und schmeichelt samtig mit einem Anklang an Himbeermarmelade. Der "kleine Bruder" des Brunello empfiehlt sich als Tropfen für viele Gelegenheiten mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Inhalt: 0.75 l (19.87 € / l)
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Wissenswertes über den Rosso di Montalcino
Die Sangiovese Rebe ist die meist angebaute Traubensorte in Italien. Der Name ist angeblich eine Abkürzung von "sangue di Giove" (dt. Blut des Jupiter). Das Potential dieser roten Trauben reicht vom einfachen Alltagswein bis hin zum Spitzengewächs. Genauso fächert sich die Aromenvielfalt von Frucht über Würze bis hin zu Veilchen. In der Regel macht Sangiovese Furore im Chianti Gebiet. Reinsortig verwendet als Basis für so bekannte Spezialitäten wie Morellino, Vino Nobile, den Rosso di Montalcino und den berühmten Brunello di Montalcino.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 18-19°C.
Lagerung: Der Rosso di Montalcino DOC kann noch 4-7 Jahre reifen.
Serviervorschlag
Der Rosso di Montalcino DOC passt hervorragend schmackhaften ersten Gängen, zu dunklem Braten, Wildbret und reifen Käsesorten. Unser Tip: Probieren Sie den Rotwein zu Carne salada oder gepökeltem Schinken.
So entsteht der Rosso di Montalcino
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Toskana
Anbau: konventionell
Boden: Tuffhaltig und steinig.
Herstellungsverfahren
Lese der reifen Sangiovese grosso Trauben von Hand. Maischegärung bei 26° mit ausgewählten Hefen im Edelstahltank über 7-8 Tage. Nach dem biologischen Säureabbau reift der Wein in großen Eichenholzfässern für 8-10 Monate.
Traubensorte
Sangiovese grosso 100%.
So schmeckt der Rosso di Montalcino
Farbe
Kräftiges Rubinrot.
Bukett
Intensiv und fruchtig. Mit sortentypischen Noten von Veilchen, Kirschen und Pflaumen.
Geschmack
Trocken, weich und samtig, erinnert an Himbeermarmelade.
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Das Weingut: Poggio il Castellare
Samuele Baroncini führt heute das Familienunternehmen. Die Palette der Weine und die Liste der Fattorien ist wie ein Spaziergang durch die schönsten Gebiete der Toskana. Vernaccia, Morellino, Nobile di Montepulciano und vor allem Brunello di Montalcino bilden das Produktportfolio. Damit vinifiziert Baroncini die bekanntesten toskanischen Weine.
Auch mit dem Erwerb von Poggio il Castellare lange vor dem Brunello-Boom hat die Familie ein goldenes Näschen bewiesen. Die 8ha Weinberge in den besten Lagen bei Castelnuovo dell'Abate sind mit ihren kalk- schiefer- und tonhaltigen Böden reich an Mineralien. Zusammen mit dem mediterranen Mikroklima bilden sie die renommiertesten Flächen für die Herstellung von Brunello.
Auch im Keller spürt man die Ausnahmestellung des Weinguts. Vollständig aus Stein erbaut beherbergt er in einem Teil die Edelstahltanks für die malolaktische Gärung und die traditionelle Vinifizierung. Im anderen Teil lagern Fässer unterschiedlicher Hölzer mit einem Fassungsvermögen von 3 bis 30 Hektoliter und viele kleine Barriques.
Hier reifen so edle Tropfen wie der Rosso Passo dei Caprioli IGT, ein Blend aus Sangiovese und Merlot. Die Rotweine Rosso die Montalcino DOC und Brunello di Montalcino DOCG sind reinsortige Sangiovese Gewächse. Dabei kann in guten Jahrgängen der Rosso durchaus als kleiner Bruder des Brunello bezeichnet werden.
Überall zeigt sich die Unternehmensphilosophie von Poggio il Castellare. Einerseits der Respekt vor der Natur und die Liebe zu den Weingärten, die nach den Prinzipien des biologischen Weinbaus bewirtschaftet werden. Und andrerseits ein modernes Management, das unter Ausnutzung aller Synergien ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis ermöglicht.
Schon die Etrusker schätzten die besonderen Weine aus Montalcino, malerische Hügel mit Burgen und Klöstern als großartige Kulisse für den Weinbau.
Urkundlich erwähnt begann Antonio Baroncini bereits 1489 in San Gimignano mit der Weinbereitung. Als reicher Guts- und Landbesitzer konnte er seine Tochter Appolonia mit einem Nachfahren der Medici vermählen und so Ansehen und Wohlstand mehren, vor allem aber den Landbesitz vergrößern.
Auch nach über 500 Jahren sind die Baroncinis mehr denn je im Weinbau tätig. Tradition und handwerkliches Können wurden über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. Die Anbauflächen wurden kontinuierlich erweitert. Dabei kamen nur die allerbesten Lagen in Betracht, so auch die Weinberge von Poggio il Castellare. Dieses Sahnestückchen unter den Weinbergen hat die Familie lange vor dem großen Brunello-Boom in den 80er-Jahren erworben.
Der Name Castellare ist auf eine antike etruskische Ansiedlung zurückzuführen. Fundstücke davon inspirierten die Familie Baroncini nicht nur bei der Namensgebung, sondern diese gelten auch als die geschichtlichen Wurzeln für die Weinbereitung, insbesondere für die des Brunello.
Samuele Baroncini führt heute das Unternehmen, das zu den bedeutendsten Weinproduzenten der Toskana zählt. Mitentscheidend: Die Weinberge von Poggio il Castellare in den bevorzugtesten Lagen der Region! Beste Kriterien für einen der edelsten Weine Italiens, den Brunello di Montalcino!