Contini
Das Weingut Contini steht seit fast 120 Jahren für sardische Weintradition mit dem Vernaccia di Oristano als Herzstück. Familiengeführt über mehrere Generationen entstehen Weine aus autochthonen Rebsorten wie Vernaccia, Vermentino, Cannonau und Nieddera. Alte Rebstöcke, mediterranes Klima und Qualitätsfokus prägen das vielseitige Sortiment mit internationaler Anerkennung.
Contini
Sartiglia Cannonau di Sardegna DOC 2024
Ein typischer Sarde, genau wie der maskierte Reiter auf dem Etikett. Er versinnbildlicht die jährlichen Reiterspiele voller Tradition und Emotionen. Der Sartiglia Cannonau di Sardegna DOC duftet nach wilden Brombeeren und reifen Pflaumen, intensiv und charaktervoll. Er färbt jedes Glas in Rubinrot und verleiht einen warmen und vollen, leicht erdigen Geschmack. Dieser Rotwein schenkt wunderbare Eindrücke und Geschmackserlebnisse, genau wie das Spektakel, von dem er den Namen hat.
Inhalt: 0.75 l (12.80 € / l)
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Wissenswertes über den Sartiglia Cannonau
Der Name Sartiglia erinnert an das beliebte Reitturnier, das alljährlich auf Sardinien zur Karnevalszeit stattfindet. Das Pferderennen, dessen Ursprünge auf heidnische Fruchtbarkeitsriten zurückgehen, gehört zu den herausragenden Veranstaltungen der Stadt Oristano. Maskierte Reiter in Trachtenkleidung stellen ihre Geschicklichkeit zu betörenden Trommelwirbeln unter Beweis. Im Rahmen dieser Reitertage findet auch der Corsa delle Pariglie statt, eine spektakuläre akrobatische Pferdeshow. Mit dem Weißwein Pariglia aus Vermentino vinifiziert Contini übrigens das weiße Gegenstück zum Sartiglia. Die Verkostung beider Weine ist lohnenswert, genauso wie der Besuch der Reiterfestspiele.
Wenn man auf Sardinien von Cannonau spricht, denkt man an Langlebigkeit. Nicht nur dass die autochthone Rebsorte schon über 3000 Jahre alt ist, sondern dass sie auch ein langes Leben verspricht. Der Cannonau gilt als Lebenselixir, weil er einen außergewöhnlich hohen Anteil an Antioxydanten aufweist.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Sartiglia Cannonau di Sardegna DOC kann noch 3-4 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Sartiglia Cannonau di Sardegna DOC passt zu gegrilltem Fleisch, Pasta mit Fleischsoße und zu Eintöpfen. Auch ein Rosso zu Wild oder würzigem Käse. sowie auch zu deftigem Fischeintopf.
So entsteht der Sartiglia Cannonau
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Sardinien
Anbau: Weinberge in Terre di Ossidiana Monte Arci und im Flusstal des Tirso. Höhenlage: bis 200m. Anbausystem: Sporncordon und Guyot mit 7000-8000 kg Ertrag/ha.
Boden: Teils alluvialen Ursprungs, teils sandig, leicht lehmig.
Herstellungsverfahren
Lese der Trauben ab Mitte September. Keltern, Gärung mit Mazeration der Traubenschalen bis zu 10 Tagen in Edelstahltanks. Der Rotwein wird danach für 6 Monate im Holzfass und mehrere Monate im Stahltank und in der Flasche ausgebaut.
Traubensorte
Cannonau und kleine Mengen andere rote einheimische Rebsorten.
So schmeckt der Sartiglia Cannonau
Farbe
Tiefes Rubinrot mit granatroten Reflexen.
Bukett
Intensiv und elegant mit üppigen Fruchtnoten und roten balsamischen Noten. Der Duft schließt mit einem Hauch von Myrte und mediterrane Macchia.
Geschmack
Kräftig und vollmundig, anhaltend in seinen Fruchtnoten, reich an einhüllenden und weichen Tanninen.
Kundenbewertungen (3)
Sardische Weine sind meist stark
Sardische Weine sind meist stark, dazu gehört auch dieser Rotwein.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Gutes Produkt
Gutes Produkt, stabile Verpackung, schneller Versand.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Sehr angenehmer und süffiger Wein mit…
Sehr angenehmer und süffiger Wein mit wenig Säure. Passt zu fast allen Gelegenheiten
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Contini
Zuerst Salvatore, dann Attilio, heute Paolo und seine Neffen Alessandro und Mauro: Das Weingut Contini ist gewachsen und gereift wie die Weine und Erfolge, die es groß gemacht haben. Seit fast 120 Jahren prägt ein roter Faden die Arbeit des Familienunternehmens mit dem Vernaccia di Oristano als Protagonisten.
Im Laufe der Jahre gesellten sich zu Vernaccia weitere wichtige Produktionen hinzu: die historische Nieddera-Rebe, der traditionelle Vermentino und Cannonau. Basis für die Weinproduktion sind die wertvollen Weingärten mit teils uralten Rebstöcken im Flusstal Tirso und auf der Halbinsel Sinis. Von Höhenlagen um den Meeresspiegel bis zu 200m ü.M. profitieren die Reben sowohl von den teils alluvialen Schwemmböden als auch von dem mediterranen Klima mit seinen niederschlagsarmen heißen Sommern und den kühlen Fallwinden.
Es gelang der Cantina, nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ zu wachsen. Auch mit erfolgreichen Experimenten wie der biologischen Mamaioa Linie konnten neue Zielgruppen erreicht werden. Heute produziert das Unternehmen ein komplettes Weinsortiment, mit dem es in Italien und im Ausland präsent ist.
Die Liste wird angeführt von den Vermentino Spezialitäten Tyrsos, Pariglia und Elibaria. Die Cuvées Karmis und I Giganti IGT sind aus Vernaccia und Vermentino Trauben gekeltert und eine erfolgreiche hommage an die Isola dei Nuraghi. Die klassische rote Rebe Sardiniens Cannonau findet in dem Einsteiger Rotwein Tonaghe genauso ihren Platz in der Angebotspalette wie die holzgereiften Sartiglia und der Riserva Inu.
Contini gebührt auch das Verdienst, der praktisch verschwundenen Rebsorte Nieddera zum Überleben verholfen zu haben. Ob als Rosato vinifiziert oder als Rosso mit kleinen Anteilen anderer autochthoner Sorten, Tharros und Barrile gelten als charakterstarke Nischenweine für besondere Anlässe.
Wenn man von der Kellerei Contini spricht, fällt das Augenmerk aber immer auf Vernaccia di Oristano. Aus dieser streng um das Gebiet Oristano begrenzten Rebsorte keltert das Weingut Weißweine unterschiedlichster Ausprägung. Der alltagstaugliche Flor trägt seine Vinifizierungsmethode schon im Namen. Und der Riserva und der Vorzeige-Vernaccia Antico Gregori brauchen für ihre Entstehung vor allem eines: Zeit! Und diese bekommen sie bei Contini voller Respekt und Engagement!
Die lange Geschichte des Unternehmens Contini begann 1898 mit Salvatore Contini und seinem unternehmerischen Instinkt. Alles drehte sich damals um den Vernaccia und Salvatore widmete sich ganz seiner Veredelung. Und die Erfolge gaben ihm Recht: Salvatore erhielt die Goldmedaille auf der Mailänder Weltausstellung 1912 für die Herstellung von Vernaccia di Oristano. Dem ersten Wein Sardiniens, der ab der Ernte 1971 auch die kontrollierte Herkunftsbezeichnung DOC erhielt.
In den 1930er Jahren wurde Salvatore von seinem Sohn Attilio unterstützt, der am Vorabend des Zweiten Weltkriegs die Leitung des Unternehmens übernahm. Attilio trieb das Wachstum des Unternehmens weiter voran. Er kelterte nicht nur Trauben der eigenen Weinberg, sondern auch die lokaler befreundeter Winzer und galt bis in die 70er als unumstrittener Meister seines Fachs.
Die 3. Generation prägte Paolo Contini, der jüngste Sohn Attilios. Sein Werdegang war zunächst beeinflusst von einem starken Nachfragerückgang nach Vernaccia di Oristano. Weingeschmack und Trinkgewohnheiten hatten sich stark geändert. Es gelang Paolo, sich den Anforderungen an moderne Weine anzupassen. Dazu gehörten nicht nur andere Vinifizierungstechniken, sondern auch die Hinwendung zu anderen Rebsorten, den autochthonen Vermentino und Cannonau und die Wiederentdeckung der Nieddera und Caddiu-Reben.
Unterstützung fand er noch vor der Jahrtausendwende in dem jungen Önologen Pierro Cella, der noch heute für das Unternehmen tätig ist. Dem Schüler des Sassiscaia-Schöpfers Giacomo Tacchis gelng es, die Steigerung der Weinqualität weiter voranzutreiben. Und mit der Diversifizierung der Angebotspalette konnten auch internationale Märkte bedient werden.
Schon vor vielen Jahren band Paolo Contini seine Neffen in die Unternehmensführung mit ein. Mauro übernahm die Verantwortung für den Keller, Alessandro für den Vertrieb. Sie setzen alles daran, das immense Wachstumspotential zu realisieren und zu gestalten. Mit der Auslagerung der Logistik und und dem Ausbau der Kellereigebäude im historischen Zentrum des Örtchens Cabras steht den Bestrebungen des Familienunternehmens nichts mehr im Wege. Was bleibt: Ein traditionelles Weingut, das sich seiner historischen Verantwortung bewusst ist. Ein Weingut, das ganz auf die autochthonen Reben von Sardinien setzt, diese aber modern zu interpretieren weiß.