Die Vollmond auf dem Etikett des Senete symbolisiert nicht nur die Verbindung der Mondphasen mit der Welt der Sannio-Weine. Sondern auch die Bedeutung des Falanghina del Sannio für die Kellerei La Guardiense. Eine komplexe Cru ausgewählter Lagen aus unterschiedlichen Terroirs mit individuellen Mazerationszeiten. Immer mit dem Blick auf Charakter und Qualität. Dieser Bianco besticht durch Vielschichtigkeit, Eleganz und Frische. Und begeistert nicht nur italienische Weinkritiker! Top Preis-Leistung-Verhältnis!
Anbaugebiet: Kampanien
Boden: Schwemmterrassen mit sandig-kiesigen Böden und Hänge mit sanfter Mergel-Morphologie.
Ernte der Falanghina Trauben zwischen Ende September und Anfang Oktober. Kryomazeration bei einer Temperatur von 8–10°C, die je nach Traube und Jahrgang um 1 bis 12 Stunden verlängert wird. Anschließende schonende Pressung. Gärung im Stahltank für circa 20 Tage bei 12–15°C. Schließlich reift der Weißwein noch kurze Zeit in der Flasche.
Dieser Falanghina del Sannio gehört zur Cru-Linie der Kellerei La Guardiense. Dabei handelt es sich um eine komplexe Cru des genossenschaftlichen Terroirs mit ganz besonderen Eigenschaften sowohl hinsichtlich des Bodens als auch hinsichtlich der Morphologie. Hier gelingt es den Winzern Jahr für Jahr, die Weinberge zu evaluieren und die einzelnen Lagen zu optimieren und zu harmonisieren. Dies erfordert großes Feingefühl für alle Variablen eines natürlichen Weinanbaus und ganz besonders für diesen reinsortigen Falanghina. Diese vielfach unterschätzte Rebsorte wurde erstmals 1804 schriftlich erwähnt und vermutlich von römischen Kaufleuten aus Griechenland nach Italien gebracht, wo sie sich schnell verbreitete. Die Samniten und die Römer nannten sie deshalb “Falernus Ager“ - Falanghina.
Was für ein außergewöhnlicher Einfall, die Etiketten der Cru-Linie mit den einzelnen Phasen des Mondes zu versehen! Nicht nur als Hommage an die traditionelle Verbindung von Mond und Rebe im Land der Samniten! Sondern auch als Beleg dafür, wie sehr die Winzer das "Verhalten" der Weinberge mit ihren von der Natur diktierten Gegebenheiten respektieren. Und wie neben neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch heute noch die Mondphasen den jährlichen Kreislauf des Weinbaus beeinflussen.