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Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Soraie Veneto Rosso IGT 2022

Artikel-Nr.: 1134

Eine Cuvée voller Authentizität und Kreativität: Soraie Veneto Rosso IGT . Einheimische und internationale Reben werden handgelesen, 30 Tage in Holzkisten getrocknet und in Tonneaus ausgebaut. Das Ergebnis: Komplexe Fruchtaromen und zugleich viel Würze. Am Gaumen eine gute Struktur, kombiniert mit einer dezenten Restsüße. Gerade das macht den Soraie unglaublich weich und samtig!

8.70 €

Wissenswertes über den Soraie Rosso

Der Ausdruck Soraie findet sich schon in der Antike im veroneser Dialekt. Als "sora via" bezeichnete man die oberen Weinbergsreihen in den Weingärten. Hier an den Kuppen der Veroneser Hügel verfügen die Rebstöcke über die beste Sonneneinstrahlung. Und bringen Weintrauben hervor, die sich ganz besonders für ein leichtes Trocknen der Trauben eignen. Mit diesem leichten Apassimento Verfahren ist es den Eigentümern, der Familie Pasqua gelungen, das volle Potential der eingesetzten Rebsorten auszuschöpfen. Und sie bleibt damit der Philosophie der Cecilia Beretta Weine treu. Die Stärken und die Persönlichkeit der traditionellen Weine rund um Verona sollen wiederentdeckt und wieder in den Mittelpunkt gestellt werden!

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.

Lagerung: Der Soraie Veneto Rosso IGT kann noch mehrere Jahre gelagert werden.

Serviervorschlag

Der Soraie Rosso Veneto passt ausgezeichnet zu gegrilltem und gebratenem Fleisch, auch zu Schweinefleisch. Halbtrockener Rotwein zu Pasta, Pizza und zu reifem Käse.

So entsteht der Soraie Rosso

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Venetien

Anbau: konventionell

Boden: Ton- und kalkhaltige Böden glazialen und alluvialen Ursprungs.

Herstellungsverfahren

Die Ernte jeder Traubensorte erfolgt von Hand Ende September/Anfang Oktober in 2 bis 3 Durchgängen, abhängig von den klimatischen Bedingungen. Anschließend werden die Trauben teilweise über einen Zeitraum von einem Monat in offenen Holzkisten getrocknet. Mit dem Wasserverlust von ca. 30% steigt die Zuckerkonzentration deutlich an. Die Vinifizierung erfolgt im Stahltank bei einer kontrollierten Temperatur von 25-28°C und dauert circa 20 Tage. Der Wein reift danach 5 Monate im 500l-Holzfässern aus slowenischer Eiche. Der sich anschließende biologische Säureabbau findet wiederum im Stahltank statt. Schließlich reift der Rotwein noch kurze Zeit in der Flasche.

Traubensorte

Merlot, Corvina, Cabernet Sauvignon und Croatina.

So schmeckt der Soraie Rosso

Farbe

Kräftiges Rubinrot.

Bukett

Intensiv, anhaltend und fruchtig. Erinnert an Pflaumen und Johannisbeeren kombiniert mit einem Hauch Vanille und Schokolade.

Geschmack

Weich, samtig und rund mit einer schönen und angenehmen Tanninstruktur und einem langen und anhaltendem Abgang.

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Das Weingut: Cecilia Beretta

Über Cecilia Beretta: Sie war eine Muse, eine kultivierte und raffinierte Frau, die im 18. Jahrhundert lebte und sich mit Künstlern, Intellektuellen und Musikern aus ganz Europa umgab. Eine schillernde Persönlichkeit, vergleichbar mit der von Madame De Staël in Paris oder Caroline Pichler in Wien.
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.

Die Villa Beretta wurde im 17. Jahrhundert vom Grafen Giuseppe Beretta in Mizzole erbaut. Sie liegt im östlichen Teil der Valpolicella Region im Veneto und diente viele Jahre als Landsitz des Grafen. Er war nicht nur Bürgermeister von Verona, sondern auch ein angesehener Agronom, Archäologe und Publizist.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.