Was für eine Cuvée! Die drei einheimischen Rebsorten Friulano, Malvasia Istriana und Ribolla Gialla werden von Pighin modern interpretiert. Die aufwendige Vinifizierung und der sorgfältige Ausbau sorgen für ein einmaliges Geschmackserlebnis. Friaul bzw. Collio pur: äußerst komplex und unheimlich vielschichtig. Soreli Bianco Collio ist ein aussergewöhnlicher Weißwein für ganz besondere Anlässe. Nicht nur Italiens Weinkritiker vergeben Höchstnoten!
Anbaugebiet: Friaul
Boden: Typischer Boden des Collio, der “Ponca” genannt wird. Eine Zusammensetzung aus Mergelgestein und aus sehr spröden mineralischen Elementen. Dies garantiert eine gute Wasserspeicherkapazität.
Sorgfältige Lese von Hand. Cryo-Mazeration der Trauben in einem Ganimede-Gärbehälter, für 24 Stunden. Pressen und Flotation unter Verwendung von Inertgas. Der Most wurde zu 50 % in Behältern aus rostfreiem Stahl thermokonditioniert vergoren und anschließend 10 Monate auf der Hefe gelagert, 25 % wurden in Gärfässern aus natürlicher slawonischer Eiche und 25 % in Barrique-Eichenfässern mit mittlerer Röstung vergoren. Anschließende Verfeinerung auf der Gärhefe für ca. 12 Monate.
Der Weißwein ist so imposant wie der Berg, der ihm den Namen gab: Monte Soreli. Und er vereint die 3 typischsten Weißweinreben des Friaul in einer spektakulären Cuvée: Friuliano, Malvasia Istriana und Ribolla Gialla.
Friulano ist die typischste Weissweinrebe des Friaul. Bis 2007 firmierte die Rebsorte als Tocai Friulano. Einen langjähriger Rechtsstreit zwischen Ungarn und Italien entschied die EU aber zugunsten der Ungarn. die Italiener nannten ihren "Tocai" daraufhin kurz nur Friulano. Damit ist die Rebsorte zwar nicht autochthon, läuft aber gerade im Friaul im Collio zu Hochform auf. Die weiße Rebsorte Istrien Malvasia ist typisch für Friaul-Julisch Venetien und gehört zu den spannendsten weißen Rebsorten. Sie mag keine Staunässe und findet im Collio mit seinen kargen Böden ideale Bedingungen. Dazu kommt die ganze besondere Art der Mazeration, die der Cuvée Frische und tiefe Aromatik verleiht. Nach der Reblaus Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts ging der Bestand an den ehemals äußerst beliebten Rebstöcken der Sorte Ribolla Gialla stark zurück. Auch in der Grenzregion zwischen Italien und Slowenien. Seit der Wiederentdeckung setzen viele Winzer bei der Vinifizierung auf besondere Mazerationstechniken. So können sie die blumigen und mineralischen Noten dieser Sorte intensivieren, die lebendige Frische aber bleibt erhalten.