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Cantele

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Die Cantina Cantele liegt bei Guagnano im Salento und wird von der zweiten Generation der Gründerfamilie geführt. Der Fokus liegt auf autochthonen Rebsorten wie Negroamaro und Primitivo, ergänzt durch charaktervolle Weißweine und traditionelle Vinifizierungen. Terroirtypische Intensität, Vielfalt und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis prägen den Ruf des Weinguts.

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Teresa Manara Chardonnay Vendemmia Tardiva Salento IGP 2022

Artikel-Nr.: 6087

Auch der Lesezeitpunkt gibt diesem Bianco den Namen: Teresa Manara Chardonnay quindici settembre duemilaventidue Salento IGP. Ein klasse Chardonnay des Weinguts Cantele aus Apulien. Mit später Lese und schonender, aufwendiger Verarbeitung der Trauben. Dies führt zur Entfaltung einer facettenreichen. aromatischen Finesse, die von einer mediterranen Frische getragen wird. Ein vollmundiger und komplexer Weißwein, der im Laufe der Jahre noch angenehm überraschen kann.

19.90 €

Wissenswertes über den Teresa Manara Tardiva

Die Weinlinie Teresa Manara ist eine hommage an die Patriarchin des Weinguts Cantele. Teresa Manara ist aber nicht nur Mutter des Kellereigründers der Cantina. Auch ihre Liebe zum Salento hat die Canteles in Süditalien sesshaft werden lassen. Hier in Apulien hat Teresa geradezu visionär das Potential als Winzerfamilie erkannt. Sie hat die Leidenschaft der Familie für den Weinbau in eine echte Kultur der Vinifizierung gelenkt. Der Name Teresa Manara steht deshalb für eine Unternehmens Philosophie, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde und noch heute Bestand hat. Dieser Chardonnay ist voller Verehrung ihr gewidmet.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 12-14°C.

Lagerung: Der Teresa Manara Chardonnay quindici settembre Salento IGP ist sofort trinkbereit. Er kann aber auch 8-10 Jahre lagern.

Serviervorschlag

Der Teresa Manara Chardonnay quindici settembre Salento IGP passt zu Risotto und weißem Fleisch. Perfekt allgemein zu Fischgerichten oder zu Räucherfleisch auch zu vegetarischen Gerichten. Nach einigen Jahren der Reifung auch ein Bianco zu Blauschimmelkäse.

So entsteht der Teresa Manara Tardiva

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Apulien

Anbau: konventionell

Boden: Kalk-, lehm- und kieselhaltiger, tiefgründiger und trockener Boden.

Herstellungsverfahren

Lesezeitpunkt der Chardonnay Trauben: 15. September 2022 (it. quindici settembre duemilaventidue). Die per Hand in kleine Kisten gelesenen Trauben werden sehr sanft gepresst So wird vermieden, dass die goldgelben Schalen den Most einfärben könnten. Abkühlung des Mostes zur natürlichen Klärung auf 10°C. Der erste Teil der alkoholischen Gärung erfolgt in Edelstahlbehältern bei einer ständigen Temperatur von 18°C. Der fermentierende Most wird schließlich in Barriques umgefüllt, wo sich der Gärvorgang vollendet. Danach reift der Weißwein für circa 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche auf der Hefe.

Traubensorte

Chardonnay 100%.

So schmeckt der Teresa Manara Tardiva

Farbe

Helles Goldgelb.

Bukett

Deutliche und frische Zitrusfruchtnoten, Limette und Grapefruit, Orange und Lindenblüte.

Geschmack

Mit erfrischender Säurestruktur, aber auch vollmundig und prägnant. Mit Anklängen an gelben Pfirsich, Akazienhonig, frische Mandeln und Haselnüsse. Ein intensives, fleischiges und langanhaltendes Finale!

Jahrgang 2022:

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Das Weingut: Cantele

Unweit der Gemeinde Guagnano im Herzen des Salento befindet sich die Kellerei Cantele. Gianni, Paolo, Umberto und Luisa, die Kinder der beiden Gründer, führen heute das Unternehmen. Voller Begeisterung haben sie die Philosophie ihrer Väter übernommen: Die Konzentration auf die autochthonen Traubensorten und auf die stringente Reduzierung des Ertrags im Weinberg.
Im Focus stehen die Vorzeigerebsorten Apuliens. Bei den Roten dominieren eindeutig Negroamaro und Primitivo, sortenrein in der Basislinie vinifiziert. Auch die Weißweine Chardonnay und Verdeca zeigen hier ihr ureigenstes Profil. Bei der Weinlinie Rohesia werden vorzugsweise alte Vinifizierungstechniken eingesetzt. Hier überraschen Malvasia Bianco, ein Rosato Negroamaro und die äußerst seltene Rebsorte Susumaniello.
Ein Sonderstellung nimmt der Wein der Linie Teresa Manara ein. Die Chardonnay Varietäten und der Negroamaro sind eine hommage an die Großmutter der heutigen Betreiber. Mit ihrer Leidenschaft und visionären Einstellung hat Teresa Manara wesentlich zum heutigen Erfolg beigetragen.
Auf der anderen Seite des Salento zum ionischen Meer hin befinden sich die Weinberge der Fanoi Linie. Fanoi Primitivo und Fanoi Negroamaro IGT überzeugen mit seltener Intensität. Die besondere Einzellage dieser Rotweine bringt tiefgängige und facettenreiche Weine hervor und gelten als echte Meisterstücke der Cantina. Dass die Kellerei aber nicht nur reinsortig kann, beweist der Amativo Rosso IGT. Auf der Suche nach neuen Interpretationen entstand eine wunderbare Cuvée der beiden klassischen Autochthonen des Salento.
Mit diesem Sortiment, das seinen terroirtypischen Charakter nie verleugnet, entwickelte sich die Cantina Cantele zu einer der interessantesten Kellereien Apuliens. Und das zu einem bemerkenswerten Preis-Leistungsverhältnis!

Die Geschichte der Weinkellerei beginnt in den 50er-Jahren mit der Geschichte zweier Auswanderer in die andere Richtung. Gerade von Süditalien aus suchen viele Menschen ihr Glück in den Industriestädten des Nordens. Anders der Weinhändler Giovanni Battista Cantele. Er hatte gemeinsam mit seiner Frau Teresa Menara bislang den Süden Italiens mehrmals jährlich auf seinen Weineinkaufstouren bereist. Fasziniert vom Salento und seinen Weinen beschließen sie, vom Veneto ganz nach Apulien zu ziehen.
Die beiden Söhne Augusto und Domenico gründen 1979 die Kellerei. Zunächst beschränkten sich die Brüder auf das Abfüllen und den Vertrieb apulischer Weine. Bald aber begannen sie, Weinberge in den besten Lagen Apuliens aufzukaufen. Besonders Augusto, der am Forschungsinstitut für Weinbau in Conegliano (Veneto) studiert hatte, konnte sich als Önologe einbringen.
Seit Ende der 90er-Jahre bewirtschaftet die Azienda Agricola 50ha eigene und 150ha dazu gepachtete Weinberge. Dabei setzte auch die 2. Generation auf sortentypische Weine des Salento, vor allem auf die Vorzeigereben Primitivo und Negroamaro.
2003 wurde in Guagnano eine neue und moderne Kellerei gebaut, die die Philosophie der Gründer unterstützt. Insbesondere auf dem Gebiet innovativer Biotechnologien hat sich die Cantina einen Namen gemacht. 2004 startete Cantele unter Führung des Agronomen Cataldo Ferrari und unter Mitwirkung der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bari ein „programma agronomica“. Hier wird der Umweltgedanken beim Weinbau in den Fokus gerückt.
Giovanni, Paolo, Umberto und Luisa, Enkel des „Auswanderers“, leiten heute das Unternehmen und sind mehr denn je der Region Apulien verbunden. Auch sie haben wesentlich dazu beigetragen, das Image süditalienischer Weine aufzuwerten.