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Ferrocinto

Ferrocinto

Die Tenuta Ferrocinto liegt bei Castrovillari in Kalabrien und bewirtschaftet 50 Hektar Weinberge in idealem Höhen- und Meeresklima zwischen Tyrrhenischem und Ionischem Meer. Biologischer Anbau, moderne Kellertechnik und die Nähe zum Nationalpark Pollino prägen das Weingut. Im Fokus stehen autochthone Sorten wie Greco, Aglianico und Magliocco, ergänzt durch internationale Reben.

Ferrocinto

Ferrocinto

Timpa del Principe Greco Bianco Calabria IGT 2025

Artikel-Nr.: 7951

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Cuvée alter, autochthoner Rebsorten: Timpa del Principe Greco Bianco Calabria IGT. Auch diesem Wein verleiht Ferrocinto den Namen eines Berges im Pollino Massiv in Kalabrien. Nicht ohne Grund: Diesem Weißwein kommt die außergewöhnlich Höhenlage zugute. Am Gaumen trocken, körperreich, aber nicht zu schwer. Besticht durch seine subtile Säure und sein lang anhaltendes Aroma.

7.90 €

Wissenswertes über den Greco Bianco

Greco bedeutet eigentlich griechisch. Und so liegt die Vermutung nahe, dass die Rebsorte Greco bianco griechischen Ursprungs ist, zumal bereits die antiken Römer den Greco kultivierten. Während in Kampanien die Greco Rebe mit dem DOCG di Tufo bereits die höchsten Weihen erzielte, wird sie in Kalabrien häufig als Verschnittpartner vinifiziert.
Partner bei diesem Weißwein ist die autochthone Rebsorte Montonico. Diese war in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine weit verbreitete Rebe an den adriatischen Küsten. Heute beträgt die Anbaufläche wenige Hundert ha, davon der größte Teil in Kalabrien. Und auch der verbliebene Rest wird hauptsächlich zur Herstellung von Dessertweinen verwendet.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 8°-10° C.

Lagerung: Wir empfehlen, den Timpa del Principe Greco Bianco Calabria IGT jung zu trinken.

Serviervorschlag

Der Timpa del Principe Greco Bianco Calabria IGT passt ausgezeichnet als Aperitif, zu leichten Vorspeisen und zu Fischgerichten.

So entsteht der Greco Bianco

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Kalabrien

Anbau: konventionell

Boden: Kalkhaltig. Besonderes Mikroklima mit hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.

Herstellungsverfahren

Ernte per Hand in den frühen Morgenstunden. Klassische Weisswein-Vinifizierung traditionell in Edelstahltanks bei kontrollierte Temperatur. Der Weißwein reift kurze Zeit im Stahltank und dann in der Flasche.

Traubensorte

Greco Bianco und Montonico.

So schmeckt der Greco Bianco

Farbe

Zartes Strohgelb.

Bukett

Frisch und blumig. Erinnert an Akazien- und Lindenblüten.

Geschmack

Körperreich, frisch, harmonisch und delikat. Mit gut integrierter Säure und angenehmer Länge.

Kundenbewertungen (3)

Spitzen Wein

genau mein Geschmack getroffen, da wird man ja fast zum Alkoholiker.

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

Entdeckung

Sehr schöner fruchtig ausgewogener Weisswein, nicht zu stoffig oder alkoholgeschwängert wie viele andere Süditaliener. Bravo!

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

...für viele Anlässe

Es ist ein sehr angenehmer Wein, der mit wenig Säure einen feinen Geschmack hat. Ist ein richtiger "Alltagswein". Kaufe ihn nun regelmäßig, da ich den Weißwein sehr gut vertrage, was nicht immer zutrifft...

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Ferrocinto

Die Tenuta Ferrocinto mit der gleichnamigen Villa liegt in der Nähe von Castrovillari in der Provinz Cosenza. Südlich der bis auf fast 2300m ansteigenden Pollino Berge bewirtschaftet das Unternehmen ca. 130ha. Davon sind allerdings nur 50ha mit Reben bepflanzt. Die geographische Lage genau zwischen dem tyrrhenischem Meer im Westen und dem ionischen Meer im Osten bietet heiße Tage und kühle Nächte. Auf bis zu 500m Höhenlage und dem Seewind das ideale Mikroklima.
Stolz der Kellerei ist das erst 2007 völlig neu konzipierte Kellereigebäude. Dies fügt sich harmonisch ein in die Keller des alten Schlosses. Und zeugt mit dem in den Fels gehauenen Fasskeller für 200 Fässer und dem hochmodernen Neubau aus Stahl, Glas und Holz vom Spannungsfeld zwischen Alt und Neu.
Es entstand ein Komplex mitten in den Weinbergen. Diese wurden 2002 komplett erneuert. Und werden nicht zuletzt auch durch die Nähe zum größten italienischen Nationalpark Pollino seither biologisch bewirtschaftet. Die Gipfel des Bergmassivs Pollino sind auch Pate für manche der autochthonen Weine. Timpa del Principe, Dolcedorme und Serra delle Ciavole, alles Bergspitzen, auf denen im Winter auch Schnee liegt.
Mehr als die Hälfte der 50ha Rebflächen entfallen auf die regionalen Sorten. Bei den Weißen dominiert Greco Bianco IGT, bei den roten Sorten Aglianico und der nur noch selten angebaute Magliocco. Aber auch mit internationalen Reben hat Ferrocinto mit Erfolg experimentiert. Chardonnay und Cabernet Sauvignon sind als IGT heute fester Bestandteil des Sortiments. Und beweisen, dass in Kalabrien auch eher nördlich beheimatete Rebsorten zu frischen fruchtigen Weinen vinifiziert werden können.

Die Geschichte der Tenuta Ferrocinto beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts. Baron Girolamo Salituri baute schon ab 1847 über mehrere Jahre hinweg die heute noch erhaltene Villa. Die Lage dieses repräsentativen Anwesens war ausgesprochen strategisch gewählt. Man überblickt von ihr aus das ganze Tal „Conca del Re“ (dt. Tal des Königs).
Bereits wenige Jahre später pflanzte der Baron Weinstöcke rund um die Villa herum. Damals schon herrschten ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Einerseits die besondere Bodenbeschaffenheit, charakterisiert durch den hohen Anteil an rötlichem Lehm und Kalk. Andrerseits die leicht ansteigenden Höhenlagen zu den Bergen hin, vom Meer her gut durchlüftet mit heißen Tagen und kühlen Nächten.
Der Durchbruch gelang jedoch erst zu Beginn der Jahrtausendwende. Förderprogramme der EU ermöglichten die Neuanlage der Weinberge nach modernsten Erkenntnissen sowie den Bau einer neuen Kellerei. Außerdem konnte die Tenuta hochqualifizierte Önologen gewinnen. Marco Monchiero aus dem Piemont, Luigi di Minco als Agronom und der heute noch tätige Önologe Stefano Coppola legten den Grundstein für den heutigen Erfolg.
2007 wurden nochmals mehr als 3 Millionen in ein modernes Kellerei- und Tagungsgebäude investiert. Hier treffen sich Tradition und Technologie. Teilweise wieder hergestellte alte Steinbögen der Villa und ein in den Fels gehauenen Fasskeller werden ergänzt durch große Räume mit Stahl, Glas und Holz. Ein Meisterwerk des Architekten Francesco Lamanna.
Bis heute gehört Ferrocinto zur größten landwirtschaftlichen Kooperativa der Region: Campoverde Agricola. Bis heute kultiviert das Unternehmen neben Wein auch andere Produkte, vor allem Olivenbäume. Protagonisten bleiben aber die autochthonen Rebsorten Magliocco, Aglianico und Greco Bianco.