Tramin
Die Kellerei Tramin vereint 160 Winzerfamilien mit 270 ha Weinbergen im Südtiroler Unterland. Sorgfalt im Weinberg und präzise Kellerarbeit brachten sie an die Spitze Alto Adiges. Unter Willi Stürz entstand ein starkes Portfolio von klassischen DOC-Weinen bis zu Kultetiketten wie Nussbaumer und der innovativen T-Linie.
Tramin
Troy Chardonnay Riserva Südtirol DOC 2021
Komplexe Chardonnays aus Höhenlagen sind eine Seltenheit, doch genau darin liegt für die Kellerei Tramin der Reiz. Troy bedeutet in der Sprache der Vorfahren "Pfad". Der Name verdeutlicht den langen Weg des Forschens und des Experimentierens mit dieser edlen Rebsorte. Troy - ein Chardonnay der in der internationalen Spitze mitmischt, ohne dabei seine Wurzeln zu verbergen.
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Wissenswertes über den Troy Chardonnay
In der Sprache der Vorfahren bezeichnete Troy einen Pfad. Die Kellerei Tramin hat sich für diesen Namen entschieden, da er den von der Kellerei zurückgelegten Entwicklungsweg versinnbildlicht.
Im Laufe der Jahre hat man sich bei der Kellerei Tramin eingehend mit dem Chardonnay auseinandergesetzt, einer edlen Rebsorte aus der einige der besten Weißweine der Welt gekeltert werden.
Dieses Gewächs, dessen Anbau gar nicht so unkompliziert ist wie gemeinhin angenommen, hat die Kellerei Tramin nach und nach den Gegebenheiten der Berghänge anpassen können.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein leicht gekühlt bei 12-14°C.
Lagerung: Der Troy Südtirol Chardonnay Riserva DOC kann noch 12-15 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Troy Südtirol Chardonnay Riserva DOC ist ein ausgezeichneter Speisenbegleiter. Er passt fabelhaft zu Fisch-Carpaccio, roter Garnele, Krebsfleisch, gebeiztem Lachs oder überbackener Jakobsmuschel. Auch ein vielseitiger Vorspeisen-Begleiter: von leichten, frischen Gerichten wie etwa Zitronenrisotto bis hin zu geschmacksintensiven Nudelgerichten mit Trüffeln; hervorragend zu den Speisen der alpinen Küche, wie etwa Knödeln mit Pilzen, gebratenem Bachsaibling, Kalbstatar oder Ziegenkäse.
So entsteht der Troy Chardonnay
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: konventionell
Boden: Kalkhaltiger Schotter mit Lehmerde.
Herstellungsverfahren
Die händische Lese erfolgt äußerst sorgfältig bei gleichzeitiger Prüfung der einzelnen Beeren. Die Trauben werden in kleinen Behältern angeliefert und samt Stiel und Stängel (Ganztraubenpressung) schonend abgepresst. Die Vergärung erfolgt in Barriques, ebenso der biologische Säureabbau. Nach elf Monaten auf den Feinhefen im Barrique wird der Wein in kleine Edelstahltanks umgefüllt, in denen er für weitere 22 Monate auf den Hefen verweilt. Die Mostklärung findet durch natürliche Sedimentation der Trubstoffe statt. Schließlich folgen vier Monate Flaschenlagerung.
Traubensorte
Chardonnay 100%.
So schmeckt der Troy Chardonnay
Farbe
intensives Goldgelb.
Bukett
Tart-blumige und zitrusartige Nuancen, Tropenfrüchte, Kamille und Minze, gepaart mit einem Hauch sehr feiner Röstaromen von Mandel und Haselnuss.
Geschmack
In ausgesprochen eleganter Art zeigt Troy seinen unverkennbar alpinen Charakter. Reife exotische Fruchtnoten nach Mango, Banane, Galiamelone und dezente Anklänge von Haselnuss sind eingebettet in unglaublicher Frische und salzhaltiger Mineralik. Langer, saftiger Ausklang mit mineralischem Rückgrat.
Jahrgang 2021:
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Das Weingut: Tramin
Heute umfasst das Weingut Tramin 160 Winzerfamilien. Sie bewirtschaften insgesamt rund 270 Hektar Weinberge im Südtiroler Unterland rund um Tramin, Neumarkt, Auer und Montan. Die gewissenhafte Arbeit der Genossenschaftsmitglieder und die besondere Wertschätzung jedes einzelnen Weinbergs bilden die Grundlage für den Erfolg der letzten Jahrzehnte.
Nicht nur die Sorgfalt im Weinberg, auch die Präzision im Weinkeller und die Sensibilität beim Ausbau für jeden einzelnen Wein haben die Kellerei an die Spitze der Weinproduzenten im Alto Adige gebracht. Dabei werden 70% der produzierten Flaschen auf dem italienischen Markt vertrieben, 30% sind für den Export bestimmt. Zu verdanken ist dieser Aufschwung vor allem Willi Stürz, seit den 90ern Kellermeister und heute auch Geschäftsführer.
Ihm ist es gelungen, die gesamte Bandbreite an Duftnoten und Aromen der Region im Weinportfolio der Genossenschaftskellerei zu präsentieren. Die Weine der klassischen Linie offenbaren die typischen Eigenheiten der einzelnen Reben und der unterschiedlichen Terroirs. Hier bestechen die Weißweine mit den Rebsorten Weißburgunder, Chardonnay, Pinot Grigio und Sauvignon, alle reinsortig und mit DOC Status. Eine Sonderstellung nimmt der Südtirol Gewürztraminer DOC ein. Der trockene Weißwein aus dem Herzen des historischen Anbaugebiets wird in Edelstahl ohne Holz ausgebaut.
Sein großer Bruder, der Nussbaumer Gewürztraminer DOC, gilt als der beste Gewürztraminer Italiens. Er führt die Riege der Selektionsweine an. Auch Namen wie Hexenbichler Vernatsch DOC, Stoan, Unterebner und Urban Lagrein Riserva und Chardonnay Riserva haben beinahe schon Kultstatus. Alle sind die beste Interpretation des Terroirs in Südtirol und des Könnens der Winzer.
Vor einigen Jahren gelang Kellermeister Williy Stürz ein weiterer Coup. Er vinifizierte die T-Linie, einen Weiß, einen Rosé und einen Rotwein von innovativer Konzeption. Sowohl der Bianco als auch der Rosato sowie der Rosso sind Cuvées IGT aus charakterstarken Rebsorten. Es entstanden preiswertere Alltagsweine mit hohem Wiedererkennungswert, die das Potential der Trauben aus dem Alto Adige voll ausschöpfen.
In einer für viele Südtiroler Weinbauern perspektivlosen Zeit gründete Christian Schrott 1898 die Genossenschaft Tramin. Als Pfarrer von Tramin und späterer Abgeordneter im Parlament in Wien sicherte er damit die Zukunft vieler kleiner örtlicher Winzer. Dank der Stärke dieser Verbindung hat sich das Weingut Tramin im Laufe der Zeit zu einer der etabliertesten Genossenschaften in der Region und zu einem weltweit anerkannten Modell entwickelt.
1971 fusioniert Cantina Tramin mit der 1893 gegründeten Genossenschaft Neumarkt. Diese Verbindung vereint in einem einzigen Unternehmen ein reiches Erbe an Traditionen und Weinbergen. Darunter die prestigeträchtigen Blauburgunderlagen in Mazzon und Glen. Bis zu den 90 Jahren war die Kellerei eine von vielen und litt auch unter dem Imageverlust der Rot- und Weißweine der Region Südtirol.
Die Wende kam mit Eintritt des neuen Kellermeisters, Willi Stürz. Unter seiner Federführung etablierte sich ein rigoroses Qualitätsdenken. Neben den Klassikern wird die Selektionslinie vinifiziert. Sie besteht heute aus Nussbaumer, Terminum, Unterebner, Stoan, Freisinger, Maglen, Urban und Loam.
2010 wird der Umbau der Kellerei abgeschlossen. Die Lage inmitten der Heimat des Gewürztraminers offenbart sich beim Blick aus der Vinothek und dem Verkostungsraum. Hier kann der Besucher ein traumhaftes Panorama auf Kalterer See, Weinberge und Alpengipfel genießen. Das skulpturgleiche Gebäude ist ein Projekt des renommierten Südtiroler Architekten Werner Tscholl. Die grüne Stahlkonstruktion , die der Form von Rebstöcken nachempfunden ist, ist nicht nur das Aushängeschild der Cantina, sondern wird zum Wahrzeichen von Tramin.