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Crifo

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Die Cantina Crifo in Ruvo di Puglia liegt im Herzen der Murgia nahe Bari und bewirtschaftet mit über 1000 Mitgliedern rund 1500 Hektar Weinberge. Im Fokus stehen autochthone Rebsorten wie Nero di Troia, Bombino Bianco und Bombino Nero. Linien wie Grifone und Augustale stehen für terroirtypische Qualität mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Vesia Verdeca Malvasia Puglia IGP 2024

Artikel-Nr.: 6643

Der Vesia Verdeca Malvasia IGP ist ein frischer und aromatischer Weißwein aus Apulien, der die Charakteristika der autochthonen Rebsorten Verdeca und Malvasia Bianca harmonisch vereint. Verdeca bringt eine lebendige Säure und Zitrusnoten ein, während Malvasia Bianca für florale und fruchtige Nuancen sorgt. Schöner Aperitif und perfekt zu Antipasti.

11.50 €

Wissenswertes über den Vesia Verdeca Malvasia

Der VESIA entsteht aus der raffinierten Mischung von VErdeca und MalvaSIA, zwei einheimischen weißen Rebsorten aus Apulien. Das Geheimnis der Kellerei Crifo: Die Verwendung von Kryos, einem System, das unter völliger Abwesenheit von Sauerstoff arbeitet. Dies führt nicht nur zur Intensivierung der Aromen, sondern ermöglicht auch eine deutliche Reduzierung des Schwefeleinsatzes. Die Rebsorte Verdeca spielt eine wesentliche Rolle in der lokalen Weinproduktion. Ursprünglich überwiegend zur Herstellung von Wermut verwendet, wird sie heute aufgrund ihrer Vielseitigkeit geschätzt. Ihre Trauben sind eindeutig grün und weisen einen hohen Säuregehalt auf. Dies spiegelt sich auch im Wein wieder, der mit grünlichen Reflexen und einer knackigen Säure glänzt. Dazu kommt ein frisches und fruchtiges Aroma, was den Bianco leicht und gut trinkbar macht.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Weisswein bei 10°C.

Lagerung: Der Vesia Verdeca Malvasia soll jung getrunken werden.

Serviervorschlag

Der Vesia Malvasia Verdeca Puglia IGP passt perfekt zu Antipasti wie Bruschetta mit Stracciatella und getrockneten Tomaten, feinem Garnelensalat mit Sellerie, Honig und Limette oder zu Muschelsuppe mit Miesmuscheln und Venusmuscheln.

So entsteht der Vesia Verdeca Malvasia

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Apulien

Anbau: konventionell

Boden: Kalkhaltiger Tuffstein.

Herstellungsverfahren

Ernte der Verdeca und Malvasia Trauben von Hand Mitte September. Die Weinbereitung erfolgt vollständig reduktionsbasiert mit dem Kryos-System. Dieses ermöglicht die Dosierung von CO2, um gelösten Sauerstoff zu entfernen und die Temperatur auf 10°C zu senken. Anschließend mazerieren die Trauben in der Presse 4–6 Stunden lang, um die Extraktion der Aromastoffe aus den Schalen zu erleichtern. Der Vorlaufmost wird gesammelt, dekantiert und bei 15°C in Stahlfässern vergoren. Der Wein reift 30 Tage auf der Hefe, bevor er in Flaschen abgefüllt wird. Während des gesamten Produktionsprozesses werden Most und Wein bis zur Abfüllung vor Luftkontakt geschützt. Dies reduziert den Schwefeleinsatz und bringt alle Aromen und Düfte perfekt zur Geltung.

Traubensorte

Verdeca und Malvasia.

So schmeckt der Vesia Verdeca Malvasia

Farbe

Strohgelb mit grünlichen Reflexen.

Bukett

Intensiv und sortentypisch mit exotischen und zart blumigen Aromen. Ein Hauch von Kamille verbindet sich harmonisch mit den Zitrusnoten der Bergamotte.

Geschmack

Schöne Intensität und Frische mit feiner fruchtiger Note.

Jahrgang 2024:

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Das Weingut: Crifo

Die Kellerei Crifo - Cantina di Ruvo di Puglia hat ihren Sitz in Ruvo, einer Gemeinde inmitten der karstigen Murgia, unweit von Bari. Hier überragt das weltberühmte Castel del Monte des Stauferkönigs Friedrich II die beiden Provinzen Bari und Barletta-Andria-Trani. Und über dieses Gebiet erstrecken sich auch die Weinberge der Cantina. Erhöhtes felsiges Gelände mit leicht abfallenden Hügeln in Richtung Adria, deren sanfte Brise die Hitze der apulischen Sommer mildert.
Mehr als 1000 Mitglieder der Genossenschaftskellerei bewirtschaften über 1500ha. Die autochthonen Rebsorten bringen aromatische Weißweine und tiefgründige und charakterstarke Rotweine hervor. Star der einheimischen Reben-Palette ist zweifellos der Nero di Troja. Jedes Jahr gelingt es Crifo, das Potential dieser tiefdunkelroten, sagenumwobenen Traube besonders gut auszuschöpfen.
Während bei den roten Varietäten Nero di Troia und Bombino Nero den Ton angeben, dominieren bei den Weißweinen Bombino Bianco und Pampanuto, auch Verdeca genannt. Auch Chardonnay und Malvasia Etiketten sind erfolgreich im Programm. Beeindruckend die Linie Grifone. Die mythische Abbildung eines Greifvogels auf dem Etikett erinnert an eine Darstellung in der Kathedrale von Ruvo. Flagschiff ist auch hier der Grifone Nero di Troia Puglia IGP.
Dazu gesellt sich die Top Linie der Cantina. "Augustale" erinnert an Goldmünzen von Friedrich II und beweist mit dem Rosato und Nero di Troia Riserva die DOCG Qualitäten von Crifo. Und mit der Weinlinie Fuorilemura setzt Crifo mit unkonventionellen Weinbereitungsmothoden wieder Zeichen: Die Weine als kompromisslos ehrliche Vertreter Apuliens!
Beeindruckend aber auch, mit welchem Enthusiasmus die Weinbauern rund um Castel del Monte gemeinsam arbeiten. Und wie agrarwissenschaftliches, ökologisches und önologisches Know-how weitergegeben wird mit dem Ziel, die Weine ständig zu verbessern. Hier stimmen Qualität und Preis!

Vom einfachen Mostproduzenten zur renommierten Genossenschaftskellerei. So könnte man kurz die Geschichte der Kellerei Crifo Cantina di Ruvo di Puglia beschreiben.
Im Einklang mit der kulturellen, künstlerischen und gastronomischen Tradition entschlossen sich 28 Weinbauern der Region Ruvo in Apulien, sich von der Macht der Landbesitzer zu befreien. Sie gründeten 1960 die Genossenschaft Cantina della Riforma Fondiaria. Noch heute firmiert die Cantina unter dem Namen „Crifo“, einem Akronym des historischen Namens und eine Hommage an die Gründer. Auch der Grifone, ein in die Kathedrale von Ruvo gemeißelter mythologischer Greifvogel, kennzeichnet die Flaschenweine der gleichnamigen Weinlinie.
Der Legende nach hat es den griechischen Sagenheld Diomedes nach der Schlacht um Troja um 1200 v.Chr. an die apulische Küste verschlagen. Er machte den Einheimischen mehrere Weinreben als Geschenk. Diese wurden von den lokalen Bauern in die fruchtbare Erde Apuliens gepflanzt. Das Ergebnis war ein wunderbarer Rotwein mit intensiver, sehr dunkler rubinroter Farbe. Inspiriert durch Farbe und Herkunft bekam der Wein den Namen Nero di Troja, der Schwarze aus Troja.
Ob diese Geschichte wahr ist, mag man bezweifeln. Wahr ist aber, dass die Rebsorte Nero di Troja zu den geheimnisvollsten und zugleich ältesten Rebsorten Italiens gehört. Und dass die Genossenschaftskellerei Crifo sich zu den erfolgreichsten Interpreten der Nero di Troja Rebsorte zählen darf.
Heute zählt die Cantina über 1000 Mitglieder. Sie setzt vor allem auf autochthone und einheimische Rebsorten, die nach den althergebrachten Prinzipien bearbeitet und gekeltert werden. Gemeinsam wird hier „die Traube zu Wein und Tugend, gleichermaßen.“