Feiner Rosé aus der seltenen Sorte Rotberger: Vin dei Molini Rosato Vigneti delle Dolomiti IGT. Die Kreuzung aus Vernatsch und Riesling zählt bei Pojer e Sandri zu den Klassikern von Molini. Eine äußerst gelungene Verschmelzung von Frische und Würze. Der trockene Rosato mit fein integrierter Säure ist ein idealer Begleiter zu vielen Gerichten, auch ausgefallenen Vorspeisen.
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Faedo liegt zwischen einer Porphyrplatte (Vulkangestein) aus der Permzeit und Sandstein-Ablagerungen der Werfen-Formation. In einer Tiefe von 0,3-1m finden sich unterschiedliche lehm- und kalkhaltige Erdschichten, die auf einem Mergelkonglomerat liegen.
Die Trauben werden gewaschen, entrappt, gequetscht und in die Presse gepumpt. Nach einer kalten Mazeration von 36/48 Stunden wird der Most abgepresst. Danach Fermentation bei einer Temperatur von ca. 20°C.
Nach einer Ruhezeit von 2/3 Monaten auf den eigenen Hefen geht der Rosato zur Weinsäurestabilisierung (im Keller bei 0°C) und gegebenenfalls zur Proteinstabilisierung (in Bentonit). Gegen Ende April wird er abgefüllt.
Die Rebsorte Rotberger, die Heinrich Birk in den 30erJahren gelang, erlangte erst 1969 Sortenschutz. Mit ihrem Körperreichtum spielt die Rebsorte hauptsächlich als Verschnitt und für die Produktion roter Sekte eine Rolle. In Italien finden sich nur im Trentino wenige ha Anbaugebiete. Und hier hauptsächlich für die Vinifizierung von Roséweinen.
Um den Sortencharakter (Aromen und Antioxydantien) zu bewahren, werden die Trauben bei Pojer e Sandri in sauerstofffreier Atmosphäre verarbeitet. Dieses inzwischen patentierte Verfahren wurde von Pojer e Sandri entwickelt.