+++++ 24 Jahre Weinversand +++++ über 1000 Weine +++++ Direktimport +++++ ab 150 € frei Haus +++++
Muri-Gries

Muri-Gries

Die Abtei Muri-Gries in Südtirol vereint Kloster, Kellerei und Weingut. Auf 35 ha Einzellagen entstehen terroirbetonte Weine, mit Fokus auf Lagrein. Moderne Kellertechnik verbindet sich mit klösterlicher Tradition. Hochdekorierte Riserva-Weine, nachhaltige Arbeit und jahrzehntelange Expertise prägen den Charakter dieser besonderen Kellerei.

Muri-Gries

Muri-Gries

Weingarten Klosteranger Lagrein Riserva Südtirol DOC 2020

Artikel-Nr.: 2215

(1)

Der Klosteranger ist das Herzstück von Muri-Gries. Eine historische Einzellage, beschützt von den alten Mauern des Klosters. Hier gedeiht der Lagrein Riserva Weingarten Klosteranger DOC in bestem Terroir. Ein ausdrucksstarker Lagenwein als Ergebnis einer authentischen Interpretation von Terroir und Rebsorte, konzentriert und geradlinig.

67.90 €

Wissenswertes über den Lagrein Klosteranger

Lage, Lage, Lage! Der Klosteranger: 2,7 Hektar historische Einzellage, ein Weingarten im Kloster. Für Muri Gries aber viel mehr. Herzensangelegenheit, Herausforderung und nichts Geringeres als die Kür der Kellerei. Geradezu prädestiniert für das Lagenprojekt von Muri-Gries. Abgeschottet durch die alten Klostermauern hat Muri-Gries hier über 20 Jahre lang geforscht, ausgebaut, selektiert und verbessert. Die benachbarte Talfer (Fluss) liefert reines Schwemmmaterial und die Sonne schenkt weit über den Sommer hinaus Wärme und Licht. Optimale Bedingungen für den Vorzeigewein der Kellerei!Die Rebsorte Lagrein ist eine der beiden autochthonen Rebsorten Südtirols. Sie wurde erstmals 1379 urkundlich erwähnt und zählt zu den Klassikern dieser beliebten Urlaubsregion. Die robuste Traube liebt ausgiebige Sonnenstrahlen und kalkhaltige Böden. Wahrscheinlich wurde sie auch deshalb im Bozener Becken heimisch. Wobei der Namen sich sowohl vom Ortsteil Gries oder auch vom Vallagarina, dem südlichen Etschtal ableiten läßt.Die Bezeichnung Riserva darf im Alto Adige nur ein Rotwein tragen, der insgesamt 2 Jahre dem Vinifizierungsprozess unterlag. So gewinnen die Riservas ein komplexeres und tiefgründigeres Geschmacksprofil und unterscheiden sich dadurch deutlich von den jüngeren Vertretern der Lagrein- Familie.
.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Lagrein Riserva bei 16-18°C.

Lagerung: Der Lagrein Riserva Klosteranger DOC kann noch bis zu 8-10 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Dieser ausdrucksstarke Lagenwein passt zu geschmorten Wildgerichten, zu zartem Rind, oder zum klassischen Sonntagsbraten. Ebenfalls ein Riserva zur Martinigans oder zu würzigen Käsegerichten.

So entsteht der Lagrein Klosteranger

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: konventionell

Boden: Schwemmmaterial aus Bozner Quarzporphyr.

Herstellungsverfahren

Muri Gries selektioniert die besten Lagrein Trauben aus dem Weingarten Klosteranger. Temperaturkontrollierte Vergärung im Edelstahl bei 30°C für 14 Tage. Mazeration und biologischer Säureabbau (BSA) im Edelstahltank. Anschließend wird der Lagrein Riserva Klosteranger in kleinen Barriques 22 Monate ausgebaut.

Traubensorte

Lagrein 100%.

So schmeckt der Lagrein Klosteranger

Farbe

Dunkles, tiefes Granatrot.

Bukett

Konzentrierte Aromen und vielschichtige Struktur. Überraschend frisch und fruchtig. Noten von Kaffee und schwarzen Beeren sowie ein Hauch von Himbeeren.

Geschmack

Griffige Gerbstoffe und frische Säure. Feingliedrige wie elegante Fülle und Tiefe. Nicht opulent und trotzdem wunderbar komplex, langanhaltend und mit überzeugender Struktur.

Kundenbewertungen (1)

Hat alles sehr gut und reibungslos…

Hat alles sehr gut und reibungslos geklappt

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

Bewertung abgeben

Bitte loggen Sie sich ein um eine Bewertung abzugeben.

Das Weingut: Muri-Gries

Die südtiroler Abtei Muri Gries ist mehr als eine Kellerei! Es ist eine einmalige Symbiose von Kloster, Kellerei und Weingut! Und eine einmalige Erfolgsgeschichte der Benediktiner Abtei in Alto Adige. Das Geheimnis: Geistlich, weltlich, partnerschaftlich. Die Beziehung zwischen Mensch und Rebstock und der Umgang mit der Natur stehen im Fokus jeglicher önologischer Tätigkeit im Weingut. Dabei ist es Muri Gries gelungen, den historischen Wertekanon mit Fortschritt und Innovation in Einklang zu bringen. So definiert sich die Kellerphilosophie heute über den Einsatz hochaktueller modernster Kellertechnik. Und selbstverständlich über die Benutzung moderner Edelstahltanks und großer Holzfässer und Barriques.
35ha eigene Weingärten bewirtschaftet Muri Gries in Südtirol ausschließlich nach dem Prinzip der Einzel-Lagen. Dieses Prinzip erlaubt, Herkunft, Güte und Charkter eines Jahrgangs zu bestimmen von der Rebe bis zum Glas. Dabei ist die große Stärke die Rotwein Produktion mit ca. 80%. Hier setzt die Kellerei ganz auf die autochthone Rebsorte Lagrein, die optimal dem Terroir entspricht. Aber auch der Riserva Abtei DOC neben Blauburgunder und Vernatsch mit St. Magdalener und Grauvernatsch werden vinifiziert. Bei den Weißweinen stehen Terlaner Weissburgunder, Pinot Grigio, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt.
Walter Bernard ist seit 1990 verantwortlich für den Weinbau im südtiroler Kloster. Ihm entgeht keine Wachstumsphase vom ersten Austrieb bis zur Reife. Besonders am Herzen liegen ihm die Weingärten Klosteranger und Gries Moritzing mit ihren wertvollen alten Rebbeständen. Alles beste Lagrein Einzellagen, wo das Potenzial der Traube optimal zur Geltung kommt. Hier wachsen auch die hochdekorierten Riserva Kredenzen, Riserva Abtei Muri DOC und Riserva Weingarten Klosteranger DOC sowie der Blauburgunder Riserva.
Nach über 36 Jahren engagierter Tätigkeit übergibt Christian Werth zum Jahreswechsel 2025 die Leitung der traditionsreichen Klosterkellerei an Manfred Bernard. Der gebürtige Kalterer, Jahrgang 1985, stammt aus einer Wein- und Obstbaufamilie und bringt umfassende fachliche Erfahrung mit.
Seine Ausbildung führte ihn nach der landwirtschaftlichen Oberschule in Auer zunächst an das Landesversuchszentrum Laimburg, danach sammelte er wertvolle Praxis in der Kellerei Girlan. Parallel dazu absolvierte er ein anspruchsvolles Önologiestudium in San Michele und Udine. Nach 18 Jahren bei der Kellerei Girlan sieht er sich nun bestens vorbereitet, um das Erbe von Christian Werth fortzuführen

Die Grafen von Bozen sind es, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Zentrum des einstigen Cheller, des heutigen Gries, einen befestigten Stützpunkt errichten. Als Gegenpol zur damals von den Trentiner Bischöfen beherrschten Stadt Bozen. Der Name Gries taucht um 1185 erstmals auf.
1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries. Die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Mit der Ankunft der Benediktinerpatres aus Muri beginnt ein neuer Abschnitt in der Weinbaugeschichte des Klosters zu Gries. Die Mönche nehmen ihre Ordensregel ora et labora auch in den klösterlichen Weinbergen ernst. So können zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten größeren Weinverkäufe über den Brenner getätigt werden. St. Magdalener und Malvasier, Kretzer (Rosè), Ruländer und Weissburgunder sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen. Sie finden als offene Weine auch in den nördlichen deutschsprachigen Ländern großen Anklang.
Im Jahre 1968 kommt es zu einer einschneidenden Wende. Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Das klassische Offenweingeschäft behauptet sich vor allem auf dem lokalen Markt im Alto Adige noch einige Jahre. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. Man erkennt die Werte der alten einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Der Lagrein beginnt, sein wahres Profil zu zeigen und kann sich so seit 1985 endgültig als die Nr. 1 in der Weinhierarchie positionieren. Die Focussierung auf heimische Rebsorten und der Einsatz eigener Ressourcen und deren Ausbau werden zum Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Viele nationale und internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll.