Die Kellerei St. Pauls bezeichnet ihren Lagrein Zobl als den Unverfälschten. Und das nicht nur, weil er von jeher in den besonders warmen Lagen rund um St. Pauls von den fruchtbaren Schwemmböden profitiert. Auch in der Cantina wird nach alter Tradition vinifiziert. Das Ergebnis: Zobl Lagrein Südtirol DOC, ein Lagrein, der Freude macht. Mit intensivem Rot im Glas und charakteristischem Duft und Geschmack. Unverwechselbar und urtypisch!
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Tiefe Anschwemmböden mit hohem Schotteranteil.
Die Lagrein Trauben erfahren eine langsame Gärung in offenen Holzbottichen. Anschließend reift der Rotwein 5-6 Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Tonneaux.
In der warmen Dorflage
in St Pauls hat der Lagrein Zobl schon vor Jahrhunderten seine Wurzeln geschlagen. Schon im Mittelalter wurde der charakteristische Rotwein hier als „vino bono“ bezeichnet – und dieses Prädikat ist unverändert passend. Mehr Authentizität geht nicht. Die Rebsorte Lagrein ist eine der beiden autochthonen Rebsorten Südtirols. Sie wurde erstmals 1379 urkundlich erwähnt und zählt zu den Klassikern dieser beliebten Urlaubsregion. Die robuste Traube liebt ausgiebige Sonnenstrahlen und kalkhaltige Böden. Wahrscheinlich wurde sie auch deshalb im Bozener Becken heimisch. Wobei der Namen sich sowohl vom Ortsteil Gries oder auch vom Vallagarina, dem südlichen Etschtal ableiten läßt. Dabei galt der Lagrein viele Jahrzehnte als reiner Verschnittwein ohne Renomée und drohte von der Bildfläche zu verschwinden. Das Revival gelang erst in den 1980er-Jahren, als immer mehr Kellereien das Potential der Rebsorte erkannten und An- und Ausbau mit striktem Qualitätsbewußtsein forcierten. Die Lagrein-Familie besticht mit ihrer dunklen Farbe, den Beerenaromen, Veilchen und häufig etwas würzigen Noten nach Schokolade oder Tabak.